{"id":1019,"date":"2015-08-12T11:44:07","date_gmt":"2015-08-12T09:44:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/?page_id=1019"},"modified":"2024-10-05T23:35:51","modified_gmt":"2024-10-05T21:35:51","slug":"gfs","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?page_id=1019","title":{"rendered":"GFS"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-6\">\n    <a class=\"btn btn-primary\" style=\"float:left;\" href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?page_id=1017\"><span class=\"hidden-xs\"><< Notengebung<\/span><i class=\"glyphicon glyphicon-arrow-left visible-xs\"><\/i><\/a>\n  <\/div>\n<div class=\"col-md-6\">\n    <a class=\"btn btn-primary\" style=\"float:right;\" href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?page_id=1040\"><span class=\"hidden-xs\">Methodixprogramm >><\/span><i class=\"glyphicon glyphicon-arrow-right visible-xs\"><\/i><\/a>\n  <\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n<ul class=\"nav nav-tabs nav-justified\">\n<li role=\"presentation\" class=\"active\"><a href=\"#\">Allgemeines<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Art und Umfang\">Art und Umfang<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Anzahl\">Anzahl<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Vorbereitung\">Vorbereitung<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Durchf\u00fchrung\">Durchf\u00fchrung<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Bewertung\">Bewertung<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Vorgaben einzelner F\u00e4cher und Abteilungen\">Vorgaben<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"nav-rule\">\n<hr>\n<\/div>\n<h3><a name=\"Allgemeines\"><\/a>Allgemeines<\/h3>\n<p>In vielen Berufszweigen und im Studium werden zunehmend Pr\u00e4sentationen gefordert. Um als Schule diesem Umstand gerecht werden zu k\u00f6nnen, soll die herk\u00f6mmliche Leistungsbewertung in Form von Klassenarbeiten durch weitere und offenere Formen der Leistungsbeurteilung erg\u00e4nzt werden, durch eine \u201eGleichwertige Feststellung von Sch\u00fclerInnenleistungen\u201c (GFS).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Gesetzgeber die Anzahl der GFS genau festschreibt, ist jede Schule gehalten, eigenst\u00e4ndig funktionierende Modelle als Teil des Schulprofils zu entwerfen. W\u00fcnschenswert ist hierbei unseres Erachtens die Hinf\u00fchrung zur Abiturpr\u00fcfungsform, der Pr\u00e4sentationspr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Um die Leistungsma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern (und deren Eltern) transparent zu machen, geben sich die am JKG unterrichtenden Lehrkr\u00e4fte folgenden verbindlichen Rahmen. Die Vorgaben stehen unter der \u00dcberschrift: <\/p>\n<p>\u201eRegeln steuern, entlasten und sichern!<br \/>\nVoraussetzung: Sie sind transparent, eindeutig und f\u00fcr alle gleich!\u201c<\/p>\n<p>Im Einzelnen gelten folgende Vorgaben:<\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Art und Umfang\"><\/a>Art und Umfang<\/h3>\n<p>Die GFS kann eine schriftliche Hausarbeit, eine Jahresarbeit, eine Projektdokumentation, eine experimentelle Arbeit insb. im naturwissenschaftlichen Bereich, ein Referat oder eine Pr\u00e4sentation sein (Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz vom 17. Februar 2011). Die GFS besteht in der Regel aus einem schriftlichen und einem m\u00fcndlichen Teil, je nach Fach und Erfordernis. <\/p>\n<p>In den Klassen 7 bis10 im achtj\u00e4hrigen Bildungsgang und in den Klassen 7 bis 11 im neunj\u00e4hrigen Bildungsgang f\u00fchren die GFS zur GFS in der Kursstufe hin (formaler Aufbau; Recherche; inhaltliche Gliederung; Zitation; Bibliographierung; Bewertung).<\/p>\n<p>Der schriftliche Teil kann aus einer l\u00e4ngeren Dokumentation (je nach Klassenstufe 2 bis 5 Seiten, bei einer reinen Hausarbeit ggf. auch mehr) oder aus einem ausf\u00fchrlichen Handout (1 bis maximal 2 Seiten) bestehen. Beide Formen der Dokumentation gilt es gleicherma\u00dfen zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation erfolgt im Unterricht oder im Rahmen eines Kolloquiums, bei dem m\u00f6glichst eine weitere Fachlehrkraft anwesend ist. Der jeweilige Umfang ergibt sich aus dem Alter der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und der Klassenstufe. <\/p>\n<p>Teamarbeiten sind grunds\u00e4tzlich zul\u00e4ssig, jedoch keine \u201eTeamnote\u201c. Die Einzelleistungen m\u00fcssen eindeutig bewertet und benotet werden.<\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Anzahl\"><\/a>Anzahl<\/h3>\n<p>Die Fachlehrkraft weist zu Beginn des Schuljahres auf die M\u00f6glichkeit hin, eine GFS zu halten, und gibt die Verfahrensweise und die Bewertungskriterien bekannt. Beispiele f\u00fcr Themen oder eine \u00dcbersicht \u00fcber m\u00f6gliche Themen sind erw\u00fcnscht.<\/p>\n<p>In den Kernf\u00e4chern sollte jede Lehrkraft bis zu sechs, in den so gen. Nebenf\u00e4chern bis zu vier GFS je Schuljahr anbieten und betreuen (GLK-Beschluss vom 26.10.2004).<\/p>\n<p>Alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sollen von Klasse 7 bis Klasse 10 bzw. 11 in unterschiedlichen F\u00e4cher eine GFS halten. Ein Fach sollte sich nicht &#8211; zumindest nicht mehrfach &#8211; wiederholen.<\/p>\n<p>Das Thema der GFS soll einen Lehrplanbezug aufweisen. Es ist eher eng und problemorientiert zu w\u00e4hlen. In den Klassenstufen 7 und 8 wird eine stimmige Reproduktion der Quellen erwartet, in den Klassenstufen 9 und 10 ein Transfer und ggf. eine begr\u00fcndete pers\u00f6nliche Stellungnahme, jeweils in Abh\u00e4ngigkeit vom Thema.<\/p>\n<p>Die Fachlehrkraft tr\u00e4gt das Thema der GFS in die vom Klassenleitungsteam vorbereitete Liste im Klassenbuch ein und best\u00e4tigt mit seinem Handzeichen die Absprache mit dem Sch\u00fcler bzw. der Sch\u00fclerin.<\/p>\n<p>Das Klassenleitungsteam kontrolliert bis zu den Herbstferien, dass alle Sch\u00fcler bzw. Sch\u00fclerinnen ihre GFS mit einer Fachlehrkraft vereinbart haben. <\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Vorbereitung\"><\/a>Vorbereitung<\/h3>\n<p>Die Themen werden zwischen Sch\u00fcler\/Sch\u00fclerin und Fachlehrer\/Fachlehrerin abgesprochen. <\/p>\n<p>Die Vorbereitung einer GFS durch den Sch\u00fcler bzw. die Sch\u00fclerin sollte den zeitlichen Rahmen f\u00fcr die Vorbereitung einer Klassenarbeit nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Der Termin, an dem die GFS gehalten werden soll, ist mindestens eine Woche vorher bekannt zu geben.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00fcmmern sich in Absprache mit der Fachlehrkraft um die technischen Rahmenbedingungen.<\/p>\n<p>Vollst\u00e4ndige Literatur- bzw. Internetbezugsangaben sind selbstverst\u00e4ndlich, d.h. die (Informations-) Quellen sind angeben, Zitate sind zu kennzeichnen. Die Fachlehrkr\u00e4fte stimmen die gew\u00fcnschte Praxis mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ab und die Lehrkr\u00e4fte der Methoden-Projektstunde in Klasse 7 f\u00fchren die \u00fcblichen Zitierregeln ein. Auch hierbei soll eine altersgem\u00e4\u00dfe Hinf\u00fchrung zur GFS in der Kursstufe erfolgen.<\/p>\n<p>Als Quelle ist mindestens ein Buch unerl\u00e4sslich. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sind zur Bibliotheksarbeit anzuhalten. Dazu sollte im Vorfeld und begleitend ihre Bibliothekskompetenz erarbeitet und gefestigt werden. Erg\u00e4nzend kann das Internet genutzt werden. <\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Durchf\u00fchrung\"><\/a>Durchf\u00fchrung<\/h3>\n<p>Der schriftliche Teil der GFS wird in der Regel vor der Pr\u00e4sentation vorgelegt und von der Fachlehrkraft durchgesehen. Die Fachlehrkraft weist insb. auf inhaltliche Fehler hin. <\/p>\n<p>Der zeitliche Rahmen einer Pr\u00e4sentation liegt in den Klassen 7 und 8 bei 10 bis 20 Minuten, in den Klassen 9 und 10 bei 15 bis 25 Minuten. <\/p>\n<p>Auch in der Unter- und Mittelstufe sollen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler dazu ermutigt werden, die Ergebnissicherung \u00fcber Tafelanschriebe und Hefteintr\u00e4ge (z.B. in Klasse 7\/8 Skizzen, Quizfragen, &#8230; ) vorzunehmen. Der Medieneinsatz zur Erarbeitung, zur Sicherung der Ergebnisse und zur Visualisierung sollte weniger aufw\u00e4ndig als in der Kursstufe gestaltet sein. Entscheidender als der umfangreiche Einsatz von Medien ist die gute Aufbereitung und Wiedergabe des Themas.<\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Bewertung\"><\/a>Bewertung<\/h3>\n<p>Der Rahmen f\u00fcr die Bewertung und Benotung einer GFS wird den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern im Vorfeld bekannt gegeben. Die Vergleichbarkeit der zu erbringenden Leistung und die Notentransparenz m\u00fcssen gew\u00e4hrleistet sein. <\/p>\n<p>Die Bewertung einer GFS in der Kursstufe ber\u00fccksichtigt sowohl den Inhalt als auch die Art und die Form der Pr\u00e4sentation. Eine inhaltlich nahezu perfekte GFS, die \u00e4u\u00dferst schlecht pr\u00e4sentiert wurde, kann nicht mit weniger als 09 Notenpunkten (befriedigend) bewertet werden. Der Inhalt ist entscheidend. Dies gilt auch im umgekehrten Fall: Eine inhaltlich mangelhafte oder ungen\u00fcgende Pr\u00e4sentation kann in der Gesamtbewertung nicht mit mehr als 04 Noten-punkten bewertet werden (Keine Form ohne Inhalt).<\/p>\n<p>Eine GFS ersetzt keine Klassenarbeit. Sie z\u00e4hlt als weitere Klassenarbeit, ist ihr also &#8222;gleichwertig&#8220;.  Sollte festgestellt werden, dass es sich bei der GFS um ein Plagiat handelt, so ist die GFS mit 00 Notenpunkten (oder der Note ungen\u00fcgend) zu bewerten.<\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Vorgaben einzelner F\u00e4cher und Abteilungen\"><\/a>Vorgaben einzelner F\u00e4cher und Abteilungen<\/h3>\n<p>Weitere fachspezifische Vorgaben der Fachschaften k\u00f6nnen teilweise auf den entsprechenden Seiten der Homepage eingesehen werden.<\/p>\n<p><\/br><br \/>\n<em>Bruchsal, den 21. April 2015<br \/>\nQuelle: Protokoll der GesamtlehrerInnenkonferenz vom 21.04.2015<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>> Allgemeines Art und Umfang Anzahl Vorbereitung Durchf\u00fchrung Bewertung Vorgaben Allgemeines In vielen Berufszweigen und im Studium werden zunehmend Pr\u00e4sentationen gefordert. 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