{"id":1739,"date":"2015-08-16T00:11:54","date_gmt":"2015-08-15T22:11:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/?page_id=1739"},"modified":"2024-08-03T12:04:47","modified_gmt":"2024-08-03T10:04:47","slug":"theater-ag","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?page_id=1739","title":{"rendered":"Theater-AG"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-6\">\n    <a class=\"btn btn-primary\" style=\"float:left;\" href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?page_id=112\"><span class=\"hidden-xs\"><< \u00dcbersicht: Arbeitsgemeinschaften<\/span><i class=\"glyphicon glyphicon-arrow-left visible-xs\"><\/i><\/a>\n  <\/div>\n<div class=\"col-md-6\">\n    <a class=\"btn btn-primary\" style=\"float:right;\" href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?page_id=1737\"><span class=\"hidden-xs\">Unterstufentheater-AG >><\/span><i class=\"glyphicon glyphicon-arrow-right visible-xs\"><\/i><\/a>\n  <\/div>\n<\/div>\n<hr>\n<p><\/br><\/p>\n<ul class=\"nav nav-tabs nav-justified\">\n<li role=\"presentation\" class=\"active\"><a href=\"#Die Theater-AG\">Die Theater-AG<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Auff\u00fchrung 2019\">Auff\u00fchrung 2019<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Auff\u00fchrung 2018\">Auff\u00fchrung 2018<\/a><\/li>\n<li role=\"presentation\"><a href=\"#Auff\u00fchrung 2017\">Auff\u00fchrung 2017<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"nav-rule\">\n<hr>\n<\/div>\n<a href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2015\/08\/Theater-AG-Die-Hochzeit.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img decoding=\"async\" style=\"margin-bottom: 20px;\" class=\"img-responsive\" src=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2015\/08\/Theater-AG-Die-Hochzeit.jpg\" alt=\"Theater-AG - Die Hochzeit\" \/><\/a>\n<hr>\n<h3><a name=\"Die Theater-AG\"><\/a>Die Theater-AG<\/h3>\n<p>Die AG ist immer offen f\u00fcr neue Mitglieder. Die Termine finden laut Probenplan statt. Bei Interesse k\u00f6nnt ihr gerne jederzeit vorbeikommen. Oder ihr schreibt eine kurze Mail an Herrn Noll: nl (\u00e4t) jkg-bruchsal.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/theater.ag.jkg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook-Seite der Theater-AG (externer Link)<\/a><\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Auff\u00fchrung 2019\"><\/a>Apokalypse, Angst und Abgr\u00fcnde<\/h3>\n<h4>Theater-AG interpretiert Camus&#8216; &#8222;Belagerungszustand&#8220;<\/h4>\n<div class=\"col-md-12\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-5 bootstrapfloat\">\n      <a href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2019\/11\/Theaterauffu\u0308hrungJKG201917.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" src=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2019\/11\/Theaterauffu\u0308hrungJKG201917.jpg\" alt=\"Belagerungszustand\" \/><\/a>\n    <\/div>\n<p>Apokalypse, Angst und Abgr\u00fcnde; Existenz, Ekel und (Selbst-)Erkenntnis. Was wie eine Ansammlung von unerfreulichen Zumutungen klingt, wird in den H\u00e4nden, Augen und Bewegungen der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Theater-AG zu einem aufregenden Ritt durch die Frage nach der \u00e4u\u00dferen und inneren Freiheit, der niemanden unter den Zuschauern unbeeindruckt l\u00e4sst. <\/p>\n<p>Heftigen Ger\u00e4uschen und Lichteffekten folgt lautes und mitrei\u00dfendes Spiel der Akteure, dann wieder stille Momente, in denen sich die ganze Brutalit\u00e4t und Existenzgef\u00e4hrdung unserer modernen, zweckm\u00e4\u00dfig-r\u00fccksichtslosen Gesellschaft immer mehr heraussch\u00e4lt. Und nach und nach sch\u00e4len sich die Schichten von gesellschaftlichen Normen und scheinbar logischen Anspr\u00fcchen ab und es bleibt die Frage, was den Menschen eigentlich ausmacht.<\/p>\n<p>Albert Camus gibt keine einfache Antwort und auch keine eindeutige. Und die Theater-AG versucht auch nicht, diese zu geben, sondern sie l\u00e4sst sich auf das ungeheuer bewegende Wagnis ein, Sympathie-Tr\u00e4ger zu fragw\u00fcrdigen Figuren werden zu lassen, scheinbar reine Beziehungen ungeheuren Belastungen auszusetzen, die einen mitleiden lassen, und bei deren Aufl\u00f6sung man zwar versteht, aber doch das Gef\u00fchl nicht los wird, dass all dies kein (Theater-)Spiel war, sondern voller Ernst; dass hier die Schauspielerinnen und Schauspieler Konflikte f\u00fcr uns als Publikum austragen, an die wir uns selbst nicht oder nur selten herantrauen w\u00fcrden. Was w\u00e4ren wir selbst bereit, f\u00fcr die Gemeinschaft zu opfern; was w\u00fcrden wir selbst an Zumutungen von den Mitb\u00fcrgern ertragen, wenn wir der Meinung w\u00e4ren, es diente letztlich uns allen? Das populistische \u201eWir\u201c ist weder in den H\u00e4nden eines Nihilisten, dem eigentlich alles egal ist, noch in den k\u00fchl kalkulierenden H\u00e4nden eines Managers (ob nun aus einer Verwaltung, einer Partei oder eines Konzerns) gut aufgehoben, soviel wird dem Zuschauer klar.<\/p>\n<p>Aber wie man es im Alter der Mitspielenden (von Klasse 9 bis Kursstufe II) schafft, sich intensiv mit solch grunds\u00e4tzlichen Fragen auseinanderzusetzen, das kann nur bewundernd zur Kenntnis genommen werden. Und wie es gelingen kann, einen \u00e4u\u00dferlich so spr\u00f6den Stoff zu einem intensiven Theatererlebnis werden zu lassen, das bleibt das Geheimnis von Michael Noll und seiner Compagnie \u2013 und daf\u00fcr dankt die Schulleitung. Stefan Hanke \u00fcberreichte bei der Premiere Blumen. Vor 25 Jahren hat Thomas Unseld, der leider zu fr\u00fch verstorbene Vorvorg\u00e4nger von Michael Noll, den Belagerungszustand schon einmal aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Text: OStD Hanspeter Gaal (Juli 2019),<br \/>\nFoto: Peter R\u00fcbenacker<\/em><\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Spende Volksbank\"><\/a>JKG-Schauspieler freuen sich \u00fcber Spende<\/h3>\n<h4>Die Theater-AG des Justus-Knecht-Gymnasiums Bruchsal dankt der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten<\/h4>\n<div class=\"col-md-12\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-4 bootstrapfloat\">\n      <a href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2018\/07\/k-Spenden\u00fcbergabe-JKG-Theater-Juni-2018.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" src=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2018\/07\/k-Spenden\u00fcbergabe-JKG-Theater-Juni-2018.jpg\" alt=\"Spende Volksbank\" \/><\/a>\n    <\/div>\n<p>Im Justus-Knecht-Gymnasium in Bruchsal laufen die Vorbereitungen f\u00fcr die Theaterproduktion \u201eDie Dreigroschenoper\u201c von Bertolt Brecht (Musik: Kurt Weill) auf Hochtouren. Rund 15 Schauspielerinnen und Schauspieler der Theater-AG des Gymnasiums proben flei\u00dfig \u2013 in zahlreichen Proben unter der Woche und am Wochenende &#8211; f\u00fcr die Auff\u00fchrungen ihres St\u00fcckes. <\/p>\n<p>Besonders dankbar sind die theaterbegeisterten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler f\u00fcr die Spende der Stiftung der Volksbank Bruchsal-Bretten \u00fcber 500 Euro und nahmen diese im Rahmen ihrer Samstagsprobe mit ihrem AG-Leiter Michael Noll freudig entgegen. Mithilfe der Spende kann die Theater-AG Requisiten, Kost\u00fcme und Auff\u00fchrungsrechte f\u00fcr St\u00fcck und Musik beschaffen. <\/p>\n<p>Aufgef\u00fchrt wird die Dreigroschenoper am 06., 08. Und 13. Juli 2018 in der Aula des Justus-Knecht-Gymnasiums in Bruchsal. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><em>Text und Foto: Sina Tagscherer (Juni 2018)<\/em><\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Auff\u00fchrung 2018\"><\/a>Ein Sumpf aus Gier, Gewalt, Intrigen und Verrat<\/h3>\n<h4>Eine tolle Auff\u00fchrung von Brechts &#8222;Dreigroschenoper&#8220; am Justus-Knecht-Gymnasium (Juli 2018)<\/h4>\n<div class=\"col-md-5 bootstrapfloat\">\n  <a href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2018\/07\/k-IMGP8995-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" src=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2018\/07\/k-IMGP8995-1.jpg\" alt=\"Theaterauff\u00fchrung-Juli-2018\" \/><\/a>\n<\/div>\n<p>&#8222;Die Dreigroschenoper&#8220;, Bertolt Brechts popul\u00e4rstes Werk mit der Musik von Kurt Weill, ist nicht nur als gesellschaftskritisches Theaterst\u00fcck eine gro\u00dfe Aufgabe f\u00fcr eine Schauspielgruppe, sondern vor allem gesanglich durch die vielen Lieder eine noch gr\u00f6\u00dfere Herausforderung. Entsprechend respektvoll gingen die Akteure der Theater-AG am Justus-Knecht-Gymnasium an diese Theaterproduktion heran, aber eine mitrei\u00dfende Auff\u00fchrung war &#8222;das Ergebnis gemeinsamer Anstrengung und geteilter Freude&#8220; (Programmheft) und begeisterte das Publikum restlos.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wurde der engagierte Regisseur Michael Noll mit einem gl\u00fccklichen H\u00e4ndchen bei der Rollenbesetzung von den Musikkollegen Anne Doppelbauer bei der Einstudierung der Lieder und Klaus Blum mit den Musikern seines Neigungskurses. Die Darsteller lieferten eine \u00fcberzeugende Vorstellung ab, allen voran Atrin Haghdoust als eiskalter Verbrecher Mackie Messer, der \u00fcber Leichen geht, von seinen Spie\u00dfgesellen im Stich gelassen, von den Huren verraten, aber am Ende dann doch durch den reitenden Boten der K\u00f6nigin begnadigt wird. In seinen Songs transportiert er Brechts politische Botschaft &#8222;&#8230; erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral&#8220; und erntet verst\u00e4ndnisvolles Gel\u00e4chter bei den Zuschauern &#8222;Schlimmer als eine Bank zu \u00fcberfallen ist eine Bank zu gr\u00fcnden.&#8220; &#8211; Wie wahr und wie aktuell! <\/p>\n<p>Stark besetzt sind auch die Frauenrollen mit Vivien Fedter als naiv-liebende Polly Peachum, Sarah Wetzel als Lucy, die Rivalin Pollys um Mackies Gunst, sowie Noelle Boger als laszive Spelunken-Jenny. Zoe-Marie H\u00fcttig gibt den Conferencier mit Ansagen und Kommentaren ganz im Sinne von Brechts epischem Theater. Den Gegenspieler von Mackie Messer, den profitgierigen Bettlerk\u00f6nig Peachum, verk\u00f6rpert Leandro Knobloch, der satte Gewinne mit der Armut und dem Mitleid macht, seine Tochter Polly aber nicht Mackie zur Frau geben will und zusammen mit dem obersten Polizeichef (Maxi Gantner) in seiner Doppelmoral entlarvt wird.<\/p>\n<p>In diesem Sumpf aus Gier, Gewalt, Intrigen und Verrat in Londons Stadtteil Soho im 19. Jahrhundert kann die Begnadigung Mackies als Happy End nur eine ironische Desillusionierung sein, denn Brechts pessimistische \u00dcberzeugung wird in der Ballade &#8222;\u00dcber die Unsicherheit menschlicher Verh\u00e4ltnisse&#8220; ausgedr\u00fcckt: &#8222;&#8230; die Welt ist arm, der Mensch ist schlecht, wir w\u00e4ren gerne gut, anstatt so roh, aber die Verh\u00e4ltnisse, die sind nicht so.&#8220; Insgesamt eine ganz starke Leistung des Ensembles, das auch f\u00fcr Maske, Kost\u00fcme, Licht und Ton sowie B\u00fchnenbild und Marketing verantwortlich war und mit gro\u00dfem Applaus belohnt wurde.<\/p>\n<p><em>Text: Cornelia Bl\u00fcmle (Juli 2018)<br \/>\nFoto: Theater AG 2018<\/em><\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Auff\u00fchrung 2017\"><\/a>Szenen in der Gro\u00dfstadt<\/h3>\n<h4>Roland Schimmelpfennigs St\u00fcck &#8222;Auf der Greifswalder Stra\u00dfe&#8220; auf der B\u00fchne des JKG (Juli 2017)<\/h4>\n<div class=\"col-md-5 bootstrapfloat\">\n  <a href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2015\/08\/k-Verr\u00fcckter-Mann.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-4\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" src=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2015\/08\/k-Verr\u00fcckter-Mann.jpg\" alt=\"Theaterauff\u00fchrung-Juli-2017\" \/><\/a>\n<\/div>\n<p>&#8222;Was w\u00fcrdest du tun, wenn du noch 24 Stunden zu leben h\u00e4ttest?&#8220; Diese Frage stellt eine maskierte Erscheinung dem Ladenbesitzer Rudolf in einem Alptraum, k\u00fcndigt seinen baldigen Tod an und warnt ihn vor der Giraffe. So r\u00e4tselhaft beginnt das St\u00fcck &#8222;Auf der Greifswalder Stra\u00dfe&#8220; des momentan meistgespielten Gegenwartsautors Roland Schimmelpfennig, das die Theater-AG am Justus-Knecht-Gymnasium in einer tollen Ensembleleistung und mit gro\u00dfer Spielfreude auf die B\u00fchne brachte. <\/p>\n<p>Die Zuschauer erleben diese 24 Stunden in der Greifswalder Stra\u00dfe in Berlin und begegnen dabei in kurzen, unverbundenen Szenen den unterschiedlichsten und merkw\u00fcrdigsten Typen, die nebeneinander herleben und aneinander vorbeireden. Es gibt eine Kassiererin (Noelle Boger), die stirbt, ohne es zu merken und weiterhin unter den Lebenden weilt, die sie jedoch nicht bemerken. Es gibt einen Hundebesitzer (Leandro Knobloch), dessen Hund abhanden gekommen ist, der sp\u00e4ter eine junge Frau (Melanie Heermann) bei\u00dft, die zum Wolf wird. Es gibt einen Kioskbesitzer, der zuckend und schreiend sich immer mehr in einen unerkl\u00e4rlichen Wahn steigert &#8211; Atrin Haghdoust hat hier einen ganz starken Auftritt und sorgt f\u00fcr komische Momente. <\/p>\n<p>Ein Managertyp (Georg Kraus) sitzt v\u00f6llig verzweifelt in einer Kneipe und will in den Fluss springen, ein junger Mann (Dennis Schmidt) schenkt seiner Angebeteten (Sarah Wetzel) als Zeichen seiner Liebe einen silbernen L\u00f6ffel, der ihm zuvor vor die F\u00fc\u00dfe gefallen war. Alle diese short cuts werden von einem Erz\u00e4hler (Alexander Wei\u00df) begleitet und kommentiert, aber nicht n\u00e4her erkl\u00e4rt. V\u00f6llig irreal wird die Szenerie, als drei Rum\u00e4nen (Erika Bukmaier, Jonas Huber, Zoe-Marie H\u00fcttig), die wie Russen daherkommen, \u00fcber Sonne und Mond philosphieren und einer schlie\u00dflich die stehengebliebene Sonne mit einer Waffe abschie\u00dft. <\/p>\n<p>In der Zwischenzeit wird das Ablaufen der 24 Stunden in Filmsequenzen im Hintergrund optisch angezeigt. Der Obst-und Gem\u00fcseh\u00e4ndler Rudolf jedoch begegnet seinem Schicksal in Gestalt des M\u00e4dchens Maika, das wegen seiner langen Beine Giraffe genannt wird und in das er sich verliebt. Sie weist seine Liebeserkl\u00e4rung aber zur\u00fcck und f\u00e4hrt mit der Bahn davon. Sp\u00e4ter n\u00e4hert sie sich seinem Laden, verletzt sich mit einer Scherbe und erschie\u00dft Rudolf mit der verschwundenen Waffe der Rum\u00e4nen &#8211; die Prophezeiung hat sich erf\u00fcllt. <\/p>\n<p>Philipp Leisenheimer mit sonorer Stimme und Paula Weinobst mit sensiblem Spiel stellen dieses verhinderte Liebespaar sehr \u00fcberzeugend dar, wie \u00fcberhaupt alle Mitspieler sich mit ihrem Regisseur Michael Noll in langer Probenzeit oftmals mehrere Rollen der frustrierten Gro\u00dfstadtbewohner erarbeitet und die Inszenierung gemeinsam vorbereitet haben. In Teamwork war das Ensemble auch f\u00fcr Maske, Licht und Ton, Kost\u00fcme, Programmheft, Pausenbewirtung und Kartenverkauf zust\u00e4ndig. F\u00fcr das geneigte Publikum war das St\u00fcck nicht immer leicht verst\u00e4ndlich, aber auf jeden Fall sehr unterhaltsam mit toller Choreographie zum italienischen Song, kollektiven Stra\u00dfenbahnfahrten und eingeblendeten Bildern aus dem Copyshop an der Ecke und es belohnte das Ensemble mit begeistertem Applaus.<\/p>\n<p><em>Text: Cornelia Bl\u00fcmle (Juli 2017)<br \/>\nFoto: Theater-AG<\/em><\/p>\n<p><\/br><\/p>\n<hr>\n<h3><a name=\"Vergangene Auff\u00fchrungen\"><\/a><\/p>\n<h3>Vergangene Auff\u00fchrungen<\/h3>\n<p>William Shakespeare: Der Sturm (Juli 2016)<br \/>\nFriedrich Schiller: Die R\u00e4uber (Juli 2015)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>> Die Theater-AG Auff\u00fchrung 2019 Auff\u00fchrung 2018 Auff\u00fchrung 2017 Die Theater-AG Die AG ist immer offen f\u00fcr neue Mitglieder. Die Termine finden laut Probenplan statt. Bei Interesse k\u00f6nnt ihr gerne jederzeit vorbeikommen. 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