{"id":9442,"date":"2018-11-22T22:23:22","date_gmt":"2018-11-22T21:23:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?p=9442"},"modified":"2018-12-02T17:02:48","modified_gmt":"2018-12-02T16:02:48","slug":"jahrestreff-mit-wissenschaft-afrika-und-rap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/?p=9442","title":{"rendered":"Jahrestreff mit Wissenschaft, Afrika und Rap"},"content":{"rendered":"<h4>Ehemalige JKG-Sch\u00fcler berichten von ihrem Weg nach dem Abitur<\/h4>\n<div class=\"col-md-12\">\n<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-5 bootstrapfloat\">\n      <a href=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2018\/11\/k-DSC09688.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img decoding=\"async\" class=\"img-responsive\" src=\"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/wordpress\/inhalte\/uploads\/2018\/11\/k-DSC09688.jpg\" alt=\"Jahrestreff2018\" \/><\/a>\n    <\/div>\n<p>Zum 14. Mal hatte der Freundeskreis vom Justus-Knecht-Gymnasium zum Jahrestreff mit dem Motto &#8222;Mein Weg nach dem Abitur&#8220; geladen und wieder war es dem Vorsitzenden Harald E\u00dfwein gelungen, eine spannende Themenpalette mit ehemaligen Sch\u00fclern zusammenzustellen, die ihre beachtenswerten Lebensl\u00e4ufe der JKG-Community pr\u00e4sentierten. Nach einer schwungvollen musikalischen Einstimmung mit der Big Band von Christian Kowollik begr\u00fc\u00dfte der Moderator des Abends, Michael Greten, die erste Referentin, Christine K\u00f6hler (Abitur 2000), die darstellte, wie sie &#8222;Vom Musikleistungskurs zur Krebsforschung &#8220; gelangte. <\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sie hatte erkannt, dass Musik eben nur ein Hobby sein sollte und wollte zun\u00e4chst Tier\u00e4rztin werden. In der Wartezeit auf einen Studienplatz machte sie eine Ausbildung zur Landwirtschaftlich-technischen Assistentin. Bei einem Betriebspraktikum entdeckte sie ihr Interesse f\u00fcr  Laborarbeit und Forschung und absolvierte ein Studium der Biotechnologie. Ihr Weg f\u00fchrte sie danach nach Heidelberg zum EMBL = European Molecular Biological Laboratory, eine internationale Forschungseinrichtung mit Au\u00dfenstellen, u.a. in Rom und Barcelona. Die Zuh\u00f6rer erfuhren viel \u00fcber Grundlagenforschung, Kristallografie,  Klickchemie, Proteinkomplexe und den Weg zur Promotion und zum Doktortitel. Mittlerweile ist Christine K\u00f6hler Doktorandin und schreibt ihre Arbeit im Bereich der Krebsforschung. <\/p>\n<p>Der n\u00e4chste &#8222;Ehemalige&#8220;, Dr. Michael Riffel (Abitur 1982), hat in Heidelberg Biologie mit Schwer-punkt Zoologie studiert und war mit einer Assistentenstelle auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Laufbahn, als er wegen eines schweren Unfalls gezwungen war, seine Karriereplanung zu \u00e4ndern. Nach der Genesung gr\u00fcndete er die Firma Rifcon- GmbH mit Sitz in Hirschberg bei Heidelberg, ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Chemikalienzulassung und Umweltgutachten mit \u00fcber 180 Mitarbeitern. Durch den Hinweis eines Mitarbeiters wurde Michael Riffel 2013 auf ein Safari-Camp im Luambe-Nationalpark in Sambia aufmerksam.2014 gr\u00fcndete er die Firma Luambe Conservation Ltd, womit er nun zu seinem eigentlichen Thema&#8220; Von der Sch\u00f6nheit und den Problemen eines Nationalparks&#8220; gelangte. Die Sch\u00f6nheit erschloss sich den Anwesenden rasch durch die tollen Landschafts-und Tierbilder mit Flusspferden, Leoparden, L\u00f6wen, Wildhunden und Giraffen. Die Probleme ergeben sich aber durch die schwierige wirtschaftliche Situation in diesem afrikanischen Land, wobei vor allem Wilderei die wissenschaftliche Arbeit und touristische Erschlie\u00dfung des Nationalparks erschwert. Die staunenden Zuh\u00f6rer erfuhren, dass man sich dort einmieten und exklusiv Pirschfahrten und Walking Safaris unternehmen kann und zeigten sich \u00fcberhaupt schwer beeindruckt von dieser unternehmerischen Energie und Leistung.<\/p>\n<p>Den musikalischen Abschluss bildeten die beiden rappenden P\u00e4dagogen Bastian Witt-K\u00fcnstlername Brad Witt- und Christian Heneka-K\u00fcnstlername Jay Farmer- beide Abiturjahrgang 1999. Bastian Witt lieferte zun\u00e4chst einen witzigen R\u00fcckblick auf Schulzeit und pr\u00e4gende Lehrer am JKG, zu seinem Studium Anglistik und Romanistik in Heidelberg einschlie\u00dflich Auslandsaufenthalten in Nottingham und Biscarosse und verwies auf seine jetzige Schule, das Melanchthon-Gymnasium in Bretten, wo er Austauschaufenthalte in Warschau  und Bellegarde organisiert. Als Rapper hatte er Erfolg beim Wettbewerb zum Stadtjubil\u00e4um Bretten und seine Sch\u00fcler motivierte er mit dem Song gegen Lebensmittelverschwendung &#8222;Teller statt Tonne&#8220;, den er auch zum Besten gab. Christian Heneka kam \u00fcber den Umweg einer Elektronikerausbildung bei der Telekom zum Lehramtsstudium und ist Realschullehrer in Mannheim, wo er fachfremd Musik unterrichten musste, aber schon vorher seine Liebe zum Deutschrap entdeckt hatte. Mittlerweile bietet er Workshops und Wettbewerbe f\u00fcr Sch\u00fcler zur digitalen Musikproduktion an. Weiter erfuhr man, dass er als Dank f\u00fcr die eigene Genesung die Gagen spendet, die er als Rapper Jay Farmer erh\u00e4lt bzw. alles, was im Rahmen seines Spendenprojekts \u201ePunchlines4 Sunshine\u201c erzielt wird Abschlie\u00dfend machte er mit dem Song &#8220; Du bist alles&#8220; seiner gro\u00dfen Liebe, der Musik, eine \u00fcberzeugende Liebeserkl\u00e4rung.<\/p>\n<p><em>Text: Cornelia Bl\u00fcmle (Nov 2018)<br \/>\nFoto: Kow<\/em><\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ehemalige JKG-Sch\u00fcler berichten von ihrem Weg nach dem Abitur Zum 14. Mal hatte der Freundeskreis vom Justus-Knecht-Gymnasium zum Jahrestreff mit dem Motto &#8222;Mein Weg nach dem Abitur&#8220; geladen und wieder war es dem Vorsitzenden Harald E\u00dfwein gelungen, eine spannende Themenpalette mit ehemaligen Sch\u00fclern zusammenzustellen, die ihre beachtenswerten Lebensl\u00e4ufe der JKG-Community pr\u00e4sentierten. Nach einer schwungvollen musikalischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10,14],"tags":[],"class_list":["post-9442","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-freundeskreis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9442","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9442"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9442\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9442"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9442"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jkg-bruchsal.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9442"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}