English Theatre | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

English Theatre



White Horse Theatre zu Gast am JKG

Englisches Theater für die Sechst- und Achtklässler

Inzwischen ist es eine Institution am JKG: Auch in diesem Jahr stattete das britische White Horse Theatre uns einen Besuch ab und erfreute mit zwei Stücken unsere Sechst- und Achtklässler. Den Schülerinnen und Schülern eine authentische Sprachbegegnung mit britischen Muttersprachlern zu ermöglichen und Spaß am Theater zu vermitteln, ist das Ziel der Theatertruppe, die schon seit vielen Jahren an deutschen Schulen gastiert. Dass ihnen dies auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, zeigen die beiden Schülerberichte.

Englisches Theater 2026-1

The Tiger of the Seas

Kann ein Schüler oder eine Schülerin zum Schaf werden? Kann eine Frau auch mal die Retterin sein? Du willst wissen, ob Piraten auch Lehrer bestehlen? All das wurde den Sechstklässlern beantwortet.

Am 29.04.2026 kam eine außergewöhnliche Theatertruppe zu uns an die Schule. Das White Horse Theatre aus Großbritannien führte das Stück „The Tiger of the Seas“ auf. Das Besondere dabei war, dass bei der Aufführung alles auf Englisch gesprochen wurde, der Text aber trotzdem verständlich war. Es ging um einen einfachen Dorfbewohner, der von Piraten gekidnappt wird, und nur seine Freundin kann ihn retten.
Das Publikum wurde auf eine sehr unterhaltsame Weise mit einbezogen. Durch den Einsatz von Wasserpistolen, das Bestehlen der Lehrer, die Verwandlung von Schafen sowie verschiedene Aufforderungen zum Mitmachen an die Schüler gab es für alle viel zu lachen. Sowohl den Schülern als auch den Lehrern gefielen die Musik und besonders der Gesang sehr gut.

Am Ende der Aufführung durften wir den Schauspielerinnen und Schauspielern noch Fragen stellen, natürlich auf Englisch. Dabei erfuhren wir, dass die Truppe des White Horse Theatre meistens für ein bis zwei Jahre durch ganz Deutschland und manchmal auch nach Frankreich reist, um an vielen Schulen das Schulleben mit ihren Theaterstücken zu bereichern. Den Schauspielern bereitet dies viel Freude, da es so spannend ist, an unterschiedlichen Schulen zu performen.

Alles in allem war das Stück ein großer Erfolg und hat viele Zuschauer inspiriert.

Text: Anni Gräf und Ida Lauber, Klasse 6a

Englisches Theater 2026

Sticks and Stones

Am Mittwoch, den 29. April kam das White Horse Theatre wieder ans Justus-Knecht-Gymnasium. Die Theatergruppe reiste aus dem Vereinigten Königreich an, um eines ihrer englischsprachigen Stücke aufzuführen. Dabei war das Englisch perfekt an das Sprachniveau der achten Klassen angepasst. Die Schauspielerinnen und Schauspieler brachten, wie jedes Jahr, ihre eigenen Requisiten und Kostüme und natürlich auch eine Menge Spannung und Humor mit.

Das diesjährige Theaterstück für unsere achten Klassen hieß „Sticks and Stones“. Die Geschichte handelt von einem Jungen namens Toni. Er wird von einer Gruppe von Freunden aus seiner Schule geschubst, geärgert und ausgelacht. Im Theaterstück war von Anfang an die Gruppendynamik der Freundesgruppe gut zu erkennen. Ein Mädchen namens Gina ist die „Anführerin“ der Gruppe und befiehlt den anderen zwei, wie sie Toni ärgern und welche Streiche sie ihm spielen sollen. Im Laufe der Geschichte merkt Toni, dass nicht der Mobber oder die Mobberin, die schlimmsten Personen sind, sondern die Mitläufer, die zusehen und mitmachen. Das erkannte man auch gut in der mobbenden Freundesgruppe.

Im zweiten Teil der Geschichte ging es um Ruth. Sie ist ein Mädchen aus der Gruppe, die Toni gemobbt hat. Sie ist mit ihrer Familie nach London gezogen und hat den Traum, Schauspielerin zu werden. Deshalb fängt sie an, Videos auf Social Media zu posten. In ihrer neuen Klasse gibt es ebenfalls eine Freundesgruppe, und der „Anführer“ dieser Gruppe beginnt Ruth zu mobben. Die anderen Mitschülerinnen und Mitschüler machen mit, weil, wie sich später herausstellt, sie selbst Angst haben, von dem Jungen gemobbt zu werden. Ruths Mitschülerinnen und Mitschüler klauen und vertauschen ihre Hefte, machen sich in den sozialen Netzwerken über sie lustig und erstellen Fake-Profile.

Am Ende der Geschichte erkennen Tonis, aber auch Ruths Mitschülerinnen und Mitschüler, dass das Mobbing nicht in Ordnung ist und sie beim Mobbing nur mitmachen, weil sie Angst haben, selbst gemobbt zu werden. In beiden Fällen werden der „Anführer“ bzw. die „Anführerin“ der Gruppen von den Mitschülerinnen und Mitschülern zur Rede gestellt. Wie sich herausstellt, haben die beiden Mobber selbst einige Probleme und Schwierigkeiten zuhause und wissen nicht, wie sie damit klarkommen sollen. Zusammenfassend ist also zu sagen, dass nicht die Mobber selbst, sondern die Mitläufer das größte Problem sind, oder wie auch im Theaterstück gesagt wurde: „The watchers are the worst.“

Text: Sofia Winkler und Bastian Burger, Klasse 8s

Fotos: Bai



Theatermagie, Spannung, Humor und ganz viel Englisch

Das White Horse Theatre begeistert die Unter- und Mittelstufe

Englisches Theater 2025

Am Freitag, den 14. März, war es wieder so weit: Unsere Aula verwandelte sich in ein echtes Theater. Das White Horse Theatre war zu Gast – ein Besuch, auf den sich viele schon im Vorfeld gefreut hatten. Wie jedes Jahr brachten Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Vereinigten Königreich und den USA nicht nur ihre Kostüme und Requisiten mit, sondern auch jede Menge Humor, Spannung und authentisches Englisch. Und das Beste: Die Stücke waren perfekt auf das Sprachniveau unserer Schülerinnen und Schüler abgestimmt – so konnte wirklich jeder mitfiebern, mitlachen und sogar mitspielen!

Für die sechsten Klassen stand das Stück „Maid Marian“ auf dem Programm. Und wer jetzt denkt: „Kenne ich doch – Robin Hood!“, lag nur halb richtig. Denn dieses Mal war es nicht der legendäre Robin, der im Mittelpunkt stand, sondern seine mutige Verlobte Marian.

Während der König außer Landes ist, tyrannisiert der Sheriff von Nottingham die Merry Men und Robin Hood tut das, wofür er bekannt ist: von den Reichen stehlen und die Beute an die Armen verteilen. Marian und Robin wollen heiraten – um das unerkannt tun zu können, verkleidet sich Robin und gibt sich als Earl Robert aus. Doch der Sheriff durchschaut seine Tarnung und macht dem Liebespaar einen Strich durch die Rechnung: Er sprengt die Hochzeit, beraubt Robin seines Landes und möchte Marian selbst zur Frau nehmen. Doch Marian ist sichtlich abgeneigt davon und möchte natürlich weiterhin ihren Robin heiraten – jedoch erst, wenn er sein Land zurückbekommt, denn so hatte sie es schließlich ihrem Vater versprochen.

So begeben die beiden sich auf ein spannendes und gleichzeitig witziges Abenteuer, bei dem Robin eher tollpatschig und Marian dafür umso cleverer ist. Und nicht nur auf der Bühne war etwas los – auch das Publikum wurde aktiv: Das Publikum durfte Warnrufe geben, um Marian und ihre Freunde in kritischen Situationen zu warnen und so vor dem Sheriff zu bewahren. Einige Schülerinnen und Schüler durften sogar selbst auf die Bühne klettern und mitspielen, wobei auch wahres Schauspieltalent gezeigt wurde.

Ganz andere Themen, aber mindestens genauso spannend und lustig, erwarteten unsere achten Klassen im Stück „Dreaming in English“. Lena, ein Mädchen aus Frankreich, wird auf Sprachreise nach England geschickt – doch nicht etwa aus Liebe zur englischen Sprache und Grammatik, sondern weil ihre Englischnoten ziemlich schlecht sind. Statt zu lernen und sich zu verbessern, streift sie lieber durch Brighton – und trifft dabei auf Gavin, einen englischen Jungen, der ihr bei einem Missverständnis aus der Patsche hilft. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und Gavin ist direkt sichtlich angetan von Lena. Doch schnell wird klar: Ihre Lebenswelten könnten kaum unterschiedlicher sein. Lena kommt aus einer wohlhabenden Familie – Gavin hingegen muss morgens Toiletten reinigen, um seine kranke Mutter zu unterstützen. Trotzdem entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die berührt, nachdenklich macht und zeigt, wie Sprache Brücken bauen kann.

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Nach beiden Vorstellungen gab es die Gelegenheit, mit den Schauspielerinnen und Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Die Darstellenden, allesamt englische Muttersprachler, standen den neugierigen Fragen unserer Schülerinnen und Schüler Rede und
Antwort. Obwohl die Fragen auf Englisch gestellt werden mussten, wagten sich viele mutige Schülerinnen und Schüler nach vorne – eine tolle Erfahrung, die Selbstvertrauen stärkte und zum Weitersprechen motivierte.

Ein großes Dankeschön an das White Horse Theatre für diesen inspirierenden Tag! Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wenn es wieder heißt: Bühne frei für das englische Theater – und vielleicht dürfen dann wieder neue Talente aus dem Publikum spontan mit auf die Bühne springen.

Text und Fotos: Smd (April 2025)


Vampire in der Nachbarschaft!

Das White Horse Theatre am Justus-Knecht-Gymnasium im Mai 2024

Englisches Theater 2024

Raus aus dem Unterrichtsgeschehen – rein in die magische Welt des Theaters: Die Schülerinnen und Schüler des Justus-Knecht-Gymnasiums rutschen auch dieses Jahr wieder gespannt auf ihren Sitzen hin und her und folgen neugierig dem, was da auf der Bühne in der Aula vor sich geht. Mit illustrativen Requisiten und Kostümen präsentieren die britischen Schauspieler des White Horse Theaters zunächst das Stück „Neighbours with Long Teeth“, welches nicht nur von den skurrilen Ereignissen erzählt, die entstehen, wenn plötzlich Vampire in die Nachbarschaft einziehen, sondern ebenso aufzeigt, dass die Furcht vor dem Fremden oft von Vorurteilen und Stereotypen geleitet wird.

Gemeinsam mit ihrem Sohn Richard lebt Mrs. Smith wohlgesonnen in einem respektablen Stadtviertel, als sie beobachten muss, wie ihre neuen Nachbarn einen Sarg nach dem anderen in ihr neues Zuhause tragen. Mrs Smiths Vorfreude ist schnell verflogen, Sohn Richard jedoch verliebt sich in die Vampir-Tochter – Ärger vorprogrammiert! Hinter schaurigen und humorvollen Momenten stecken allerdings ernste Themen wie Fremdenfeindlichkeit und Interkulturalität sowie die Vermittlung von bedeutsamen Werten wie Toleranz, Akzeptanz und Weltoffenheit. Das Stück löst bei den Schülerinnen und Schülern der 8. Klasse nicht nur herzhaftes Gelächter aus, genauso regt es sie zum Nachdenken an. Vor allem aber wird der eigene Lernfortschritt sichtbar, welcher zeigt: Die Schülerinnen und Schüler verstehen das Englisch der Muttersprachler sehr wohl – und nicht nur das. Auch in der direkten Interaktion mit den Schauspielern können die Achtklässler glänzen.

Mit dem Stück „Irish Magic“ hingegen, entführen die drei Geschichtenerzähler die Zuschauer der 6. Klasse in die wundersame Welt der Märchen und Legenden. Auch hier ist Vielfalt geboten: Angelehnt an „Schneewittchen“, handelt das erste Märchen von der bösen Königin Silvertree, die ihre eigene Tochter Goldtree aufgrund ihrer Schönheit umbringen will. Mit einem Happy End wird der Zuschauer von den Erzählern unmittelbar in das nächste Märchen geführt – die Legende von Finn McCoul, welche von einem starken Mann und einem, der sich lediglich als solcher ausgibt, erzählt. Bei dem Aufeinandertreffen beider Männer droht dies aufzufliegen, jedoch zeigt sich, dass am Ende die Pfiffigkeit des Hochstaplers siegt. Von Gewitztheit handelt auch das dritte Märchen, in dem zwei reiche, gierige Bauern die letzte Kuh eines ärmlicheren Bauers töten um dessen Land zu erobern. Das Fell seiner toten Kuh vermarktet der arme Bauer als „magisches Leder“, welches immer wieder Geld fallen lässt, sobald man es reibt.

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Die Gier der reichen Bauern verleiten diese zum Kauf des Leders und sie zahlen ein Vermögen für den Betrug. Die Raffinesse des armen Bauers steht am Ende des Stücks und entlockt dem ein oder anderen Schüler ein verschmitztes Lächeln. Auch die Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse können ihre Fremdsprachenkenntnisse hier unter Beweis stellen. Der Auftritt des White Horse Theaters endet mit einer offenen Frage- und Gesprächsrunde, in welcher die Schauspielerinnen und Schauspieler aufgeschlossen und zuvorkommend auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler eingehen. Die anhaltende Euphorie der 6. Klässler zeigt sich vor allem in ihrem Interesse an dem Theater und seinen britischen Schauspielern, die sie zum Schluss für weitere, gesellige Gespräche auf der Bühne empfingen. Ein voller Erfolg!

Text und Fotos: Michelle Schmalt (Juli 2024)


Wiederanknüpfen an Vor-Corona-Traditionen – Aufführungen des White Horse Theatre für die Klassen 6 und 8 am JKG im März 2023

The Tyrants’ Kiss (based on William Shakespeare’s “Pericles”) – Eindrücke eines Schülers

Englisches Theater 2023 Bild 1: „The Tyrant’s Kiss“

Today, we had a very special English lesson at school. A professional theatre group performed a play over two school lessons. First of all, the most important thing: Yes, there was a happy ending… after many years. A man, an immigrant, was wanted by the police. They caught him and took his money, but the man could escape on a boat. The boat sank. But the man was able to rescue himself on an island. On this island, he fell in love with a woman and they left the island. One day, they had a baby. Unfortunately, the baby was born prematurely. It looked as if the woman had died. They threw the woman into the sea. Meanwhile, the man was caught by the police and had to go to prison for 15 years. He didn’t know that the woman was alive – because she was rescued.

After 15 years: By chance the man actually met his child in the USA. He was shocked and so he fell down. An ambulance arrived and took him to hospital. And what a surprise, the doctor in the ambulance was… right… the woman – the mother of his child. So, everyone was united again. It was a really strange story, but it was a great pleasure to watch the professionals. Thank you so much!


Englisches Theater 2023 Bild 2: „The Tyrant’s Kiss“
Englisches Theater 2023 Bild 3: „My Cousin Charles“


Englisches Theater 2023 Bild 4: „My Cousin Charles“
Bild 5: „My Cousin Charles“


Text: Lukas Bott (Klasse 8b)
Fotos: White Horse Theatre



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