Fächerübergreifende Projekte | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Fächerübergreifende Projekte


Winterball im Januar 2023

Winterball 2023

„Niemand weiß was er kann, bevor er es nicht versucht.“ (Publilius Syrus- römischer Dichter)

Mit dieser Motivation packten mutige Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c des Justus-Knecht-Gymnasiums Bruchsal die Aufgabe an, erstmals in der Geschichte des JKG´s einen Winterball zu organisieren.

Und so erstrahlte am Samstag den 20.01.2023 nicht nur die Aula in wunderschönem Glanz, sondern auch die ca. 100 wunderschönen Menschen in ihrem festlichem Gewand.

Ein attraktives Programm, professionelle Moderatorinnen und eine Vielzahl sichtbarer und unsichtbarer helfender Hände verhalfen der guten Vororganisation zu einem sichtbaren Erfolg … und sicherlich auch zu bislang ungewohnten Erfahrungen, sich mit teils unsicheren Schritten einem anderen Menschen vertrauensvoll zu nähern, sich führen zu lassen oder selbst die Führung zu übernehmen – das ganze auch noch im Scheinwerferlicht einer Tanzfläche.

„Die Welt verändert sich durch dein Vorbild – nicht durch deine Meinung!“ (Paul Coelho).

Vielleicht wird mit diesem mutigen Vorbild der 10c ein Bäumchen in der JKG-Tradition gepflanzt, welches Wurzeln schlägt und von zukünftigen Generationen weiter gepflegt wird. Ich würde mich sehr freuen!

Winterball 2023-2

Text und Fotos: J. Burkhardtsmaier (Januar 2023)



Pädagogischer Tag im November 2022

Pädagogischer Tag 2022

Am 16.11.2022 fand unter dem Thema „Digitalisierung technisch, didaktisch und pädagogisch gestalten – wie können wir die Erkenntnisse des Fernunterrichts für die Zukunft nutzen? “ ein pädagogischer Tag am JKG statt. Nachdem die „Garage Band“ der Fachschaft Musik den Takt vorgegeben und das Kollegium eingestimmt hatte, präsentierte Sebastian Schmidt, Lehrer des Jahres 2019, in seinem Vortrag „10 Chancen – die bleiben!“ dem Kollegium sowie den anwesenden Eltern und Schüler*innen Überlegungen wie sich die Erfahrungen des Fernunterrichts für die Zukunft konstruktiv nutzen lassen. Neben der Wertschätzung des Digitalen und der Bedeutsamkeit der Zusammenarbeit der Lehrkräfte hob er auch besonders den Aspekt der Selbstständigkeit und Selbstdisziplin hervor sowie die Reflexion der eigenen Selbstwirksamkeit auf Seiten der Lehrkräfte. Der Austausch in den sich an den Vortrag anschließenden Kleingruppen förderte zahlreiche Anregungen für die Weiterarbeit zutage.

Nach diesem Auftakt ging es in die Workshops. Das Angebot von 16 verschiedenen Optionen, die von externen Referent*innen des Landesmedienzentrums, einem Kollegen aus dem Gymnasium in Walldorf sowie zahlreichen Kolleg*innen aus den Reihen des JKG bestritten wurde, stellte so manchen vor die Frage „Quo vadis?“. Neben einer grundlegenden Einführung in die Dienst-iPads standen das Erstellen von Erklärvideos oder Podcasts, eine Einführung in Goodnotes, die Nutzung digitaler kollaborativer Tools im Unterricht, die Vorstellung des Konzepts des „Deeper Learning“, ein App-Café, die Weiterentwicklung des digtialen Klassenbuchs, der Umgang mit Fake-News, die Nutzung digitaler Endgeräte durch Schüler*innen im Unterricht, das Ausprobieren neuer Tools in Moodle, die Handhabung der Schüler-iPads, digitale fachdidaktische Konzepte in den Naturwissenschaften, die Verwendung von „Kahoot“ als Lernzielkontrolle, das JKG-Serviceportal sowie eine Einführung in das interaktive Quiz „Actionbound“ auf dem Programm. Die Abschlusspräsentation der Ergebnisse im Plenum in der Aula lies auf einen arbeitsintensiven und inspirierenden Tag schließen, der durch einen Ausblick auf die künftige Weiterentwicklung der technischen Ausstattung am JKG abgerundet wurde.

Text: De
Foto: Sei (Nov. 2022)



JKG, Kulturinitiative und viele fleißige Helfer engagieren sich für Kinder in Damaskus

Damaskus

Gottesdienst, Kirchenkaffee, weihnachtlicher Punsch und viele fleißige Helfer, Erstkommunionkinder in der Vorbereitung und Jugendliche des Justus-Knecht-Gymnasiums, die für „The Franciscan Music Center“ der Franziskaner in Damaskus gebacken und gesammelt haben.

So bunt kann der erste Advent gelebt werden, so verbunden mit dem hiesigen Alltag aber auch mit dem dramatischen in der Ferne. 30 Schüler, auch als Botschafter innerhalb der Klassen des JKG, begleitet von Herrn Keßler, backten, erzählten, setzten sich ein für eine Klasse in Damaskus. Es geht darum, Musikinstrumente für eine Klasse im „Franciscan Music Center“ zu bezahlen. Dafür boten sie das Selbstgebackene nach dem Gottesdienst in der Hofkirche an. Fünftklässler bis Kursstufe, Jungs und Mädchen, ein gemeinsames Ziel trafen auf großherzige und spendenfreudige Menschen und lassen so Neues entstehen. Ein Mann sprach mich an mit der Bitte um mehr Information, weil er Syrer in seinem Haus beherbergt.

Häufig sehen wir das, was im Unterricht nicht geht, was nicht gut ist. Hier erlebten wir, was gut ist und hinterher sagten alle, es hat Spaß, ja Freude gemacht.

Danksagung: Weihnachten geteilt – Ein Lichtblick für Kinder – auch für die unseren

Schulgottesdienst

„Richte mein Haus wieder auf, siehst du nicht, dass es zusammenbricht?“. Dieser Satz ist das Motto unserer Mission, gestern, heute und morgen. Wir versuchen mit aller Kraft, uns weiterhin für diesen „Wiederaufbau“ auf allen Ebenen einzusetzen, insbesondere den „Wieder-aufbau“ des Menschen und der Familien, so Pater Ibrahim in Syrien. Und das über die Grenzen der Religionen hinweg.

An dieser Stelle sei allen, die bei der Aktion für die Musikschule in Damaskus mitgeholfen haben, ein herzliches Danke gesagt.

Es gab viele Personen, die mitgewirkt haben. Die Mühe des Backens, das Eintreten für die Sache, die Zusammenarbeit mit der Seelsorgeeinheit Bruchsal, die uns erlaubt hat, nach dem Gottesdienst die Weihnachtsplätzchen zu verkaufen, das Helferteam der Seelsorgeeinheit, die Sammlung beim ökumenischen Weihnachtsgottesdienst im JKG, Kollegen und Kolleginnen und Eltern des JKG und die nicht wenigen Schülerinnen und Schülern haben insgesamt einen Betrag von 983,25 € erbracht.

Text und Fotos: Hubert Keßler (Nov./Dez. 2019)



Glanzvoller Abschluss des Jubiläumsjahres

JKG feiert Jubiläumsball im Bürgerzentrum

Jubiläumsball 1

Mit zahlreichen Programmpunkten hatte das Justus-Knecht-Gymnasium in diesem Jahr bereits sein 125-jähriges Jubiläum gebührend gefeiert, unter anderem mit einem  offiziellen Festakt in der Aula, einem Schul- und Sommerfest im Hof, der Aufführung der Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff und einem themenbezogenen Projekttag mit allen Schülern und Klassen. Nun folgte der glanzvolle Abschluss mit einem Jubiläumsball im Bürgerzentrum, zu dem der Schulleiter Hanspeter Gaal zahlreiche Gäste begrüßen konnte.

Die Big Band der Schule mit Christian Kowollik eröffnete mit einem tollen Icebreaker-Auftritt das Festprogramm. Ihre fünf Sängerinnen brachten Frauenpower auf die Bühne und animierten mit Hits wie „I Will Survive“ bereits zum Schwingen des Tanzbeins, was später auch der bekannten Tanzband „The Moonlights“ sehr gut gelang.

Das hochkarätige Programm, moderiert von StR Mathias Fuchs, wurde weitgehend von „Eigengewächsen“ bestritten, sprich von ehemaligen Schülern oder Kollegen. Den musikalischen Reigen eröffnete Dominik Stadler (Abitur 2012) am Flügel, der die Konzertetüde „Un sospiro“ und die Ungarische Rhapsodie, beides von Franz Liszt, virtuos vortrug und das Publikum nachhaltig begeisterte. Der mehrfach preisgekrönte Pianist reiste extra aus Detmold an, wo er gerade einen der begehrten Plätze im Masterstudiengang der Klasse von Prof. Perl bekommen hat.

Die leichte Muse bediente der Countertenor Marcel Kehrwecker (Abitur 2013) mit beschwingten Liedern aus Operetten wie „Das weiße Rössl“ und „Die Fledermaus“. Sein Klavier-Begleiter war der ehemalige Musiklehrer Herbert Menrath. Dieser hatte das besondere Gesangstalent entdeckt und gefördert, was Marcel Kehrwecker nun als Hobby neben seinem Jurastudium betreibt.

Die Sopranistin Daniela Köhler, die schon bei der Aufführung der „Carmina burana“ überzeugt hatte, präsentierte kunstvolle Koloraturen in Arien von Wagner und Strauß und gab mit dem humorvoll gestalteten Lied „Ich hätt‘ getanzt heut nacht“ aus „My fair lady“ das Motto des Abends vor. Zugabe und Höhepunkt war das gefühlvolle Duett mit Marcel Kehrwecker: die beliebte „Barcarole“ aus der Operette „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach.

Aber nicht nur akustisch gab es Highlights, es gab auch einiges zum Sehen und Staunen. Der Zauberer Simon Schmitt (Abitur 2016) aktivierte zunächst mit Fingerübungen die Zuschauer, um dann mit gekonnten Tricks mit verschiedenen Gegenständen wie Seile, Ringe, Karten und Würfel alle zu erstaunen und zu verzaubern. Den rasanten Abschluss bildete der Auftritt des Tanzpaares David Kiefer und Desirée Kaufmann vom TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt, die als amtierende hessische Landesmeister die fünf Standard-Tänze des Welttanzprogramms zeigten und die Gäste zum nicht ganz so professionellen Nachtanzen animierten. Insgesamt ein gelungener Abschluss des Jubiläums der Schule.

Text: Bl (November 2017),
Fotos: Roland Sand




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