Fächerübergreifende Projekte | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Fächerübergreifende Projekte


Vortrag von Professor Klaus Berger

Emeretierter Professor aus Heidelberg kam im Rahmen der Ausstellung des Turiner Grabtuchs nach Bruchsal

Berger

„Ist es so passiert?“, war die Frage nach der historischen Glaubwürdigkeit der Osterberichte an Professor Klaus Berger. Und auf beeindruckende Art und Weise sprach er vor 130 Personen im übervollen Vinzentiussaal in Bruchsal.

„Es ist erforderlich, unser Verständnis von Wirklichkeit zu erweitern, um den Bereich des Unsichtbaren jenseits der Kausalität von Raum und Zeit neu zu entdecken.“ Im rein naturwissenschaftlich kausalen Zusammenhang werden wir weder Auferstehung noch Wunder noch Engel finden können. Hier trifft er sich mit dem von ihm geschätzten emeritierten Papst Benedikt XVI.

In gewohnter Manier und mit einem Lächeln bedachte er manche Kollegen der Exegese: „Das ständige Hinterfragen der Echtheit von Worten und der Historizität von Ereignissen führe gegen eine Wand, da es keine brauchbaren Kriterien gebe, um irgendeines von beiden zu beweisen. Die „Hermeneutik des Verdachts“ habe der Theologie und der Kirche sehr geschadet und für ein allgemeines Misstrauen der Menschen gegenüber dem Christentum gesorgt.

Seine lebensnahe Theologie zeigte sich in seinem Bezug zu den Märtyrern. Diese sind nicht für ihre Fiktionen in den Märtyrertod gegangen wären. (Hier nahm er sogar Bezug zum Islam) Die moderne Theologie geht von einem Grundverdacht des Betruges aus, als stehe hinter den Evangelien fast überall der Schreibtischtäter, der sich irgendwas ausdenkt. Die Situation der ersten Gemeinden war ganz anders: Sie mussten damit rechnen, wegen der Botschaft vor Gericht zu stehen.“

Professor Berger sprach angesichts der heutigen Zeit von einem Glaubens-Burn-Out. Warum kann man glauben?

Weil es die Auferstehung Jesu gibt. Ohne Auferstehung wäre alles hoffnungslos, und unser ganzes Dasein auf der Erde würde in einem dunklen Loch enden, wie es Paulus beeindruckend sagte. Sein Vorschlag: Betend Theologie betreiben, auf die Zeugen, von denen es zahlreiche in der Bibel gibt, hören. Und wie kann der Mensch von heute dies Wiederentdecken? Letztlich geht es darum, die Entsprechungserfahrung wieder zu machen. Zu entdecken, dass der Glaube dem Leben dient und nützt, dem Leben eine Multistabilität verleiht.

Die rege Auseinandersetzung im Anschluss zeigte, dass Professor Berger nach wie vor in der heutigen Zeit ein gesuchter Gesprächspartner ist. Sein wissenschaftlicher Werdegang ist beeindruckend und als Kenner der frühjüdischen und pagan-hellenistischen Vergleichstexte ist er noch heute einer der führenden interdisziplinär arbeitenden Theologen in Deutschland.

Statt der verzweifelten Suche nach der „ipsissima vox“ , – nach seiner Auffassung sagen die meisten Kriterien wiederum mehr über diejenigen, die sie aufstellen, als über Jesus etwas und das Ergebnis ist dann eben zwangsläufig eine Jesusgestalt, die zur jeweiligen Forschungslandschaft „passt“- favorisiert er bezüglich Jesus das Bild eines offenen Mosaiks, also ein Bild, wonach Jesus auch weiterhin nur in Annäherungen greifbar bleibt. Und diese Annäherung kann dann letztlich auch zur überraschenden Entdeckung führen, dass es diese Wirklichkeit nicht als von mir erdachte gibt, sondern als Wirklichkeit, die mich in meinem Leben begleitet.

Text: Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V. (Februar 2018)
Foto: privat



Kripo versus Grabtuch

Forensische Analyse des Turiner Grabtuchs

Stenger

Am 8.12. lauschten etwa 300 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kooperation mit dem Ausbildungsinstitut der Polizei einem spannenden Vortrag über die Forensik im JKG. Davon zwei Polizeikommissarsklassen aus dem „Institutsbereich Ausbildung Bruchsal der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg“ und eine Klasse aus der Katholischen Fachschule Sancta Maria, Sozialpädagogisches Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung. Abends kam Herr Stegner nochmals in das Vinzentiushaus und sprach vor 60 Personen der Gemeinde.

Schon die Schilderung dessen, was die Forensik heutzutage kann und tut, ließ manchen erstaunen. Die Möglichkeit, aus kleinsten Hautpartikelspuren eine DNA wieder zu rekonstruieren, die Mühe, anhand eines Haares im Gebüsch den Mörder der Freiburger Studentin zu finden, kann man als Unkundiger kaum glauben.

Forensik ist durchaus auch in historische Fragestellungen involviert, das machte Herr Stegner deutlich am Beispiel Ausschwitz. Im Rahmen der Aufklärung von NS-Verbrechen im Konzentrationslager wurde das kriminaltechnische Institut in Stuttgart beauftrag, einen virtuellen Lageplan zu entwerfen, um Aussagen wie ´ich habe nichts mitbekommen, habe nur in der Küche gearbeitet` beurteilen zu können.

Von hier aus schlug LtKD Stegner den Bogen zum Turiner Grabtuch. Er gab den Jugendlichen und Erwachsenen eine „forensische aktuelle Folie“, auf deren Hintergrund die zahlreichen Aussagen im Bereich der Grabtuchforschung besser einzuordnen waren. Beeindruckend war durchaus, dass ein Mann seines weitreichenden Aufgabenbereiches bereit war, sich dieser für ihn neuen Thematik zu stellen. Sein Ziel war nicht gewesen, Echtheit oder Falschheit zu bestätigen. Er zeigte uns, wie sein Institut vorgehen würde, um solch eine Frage zu lösen. Von da aus schlug er immer wieder den Bogen zu Forschungsergebnissen des Grabtuches.

Wenn er in seinem Vortrag mehrfach unterstrich, dass bedeutende Institute bei der Untersuchung des am intensivsten diskutierten Tuches der Welt involviert waren und sind, so unterstützte sein Vortrag den Wissenschaftscharakter der Arbeit vor Ort. Im Vinzentiushaus entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion zwischen Echtheitsvertreter, LtKD Stegner und anderen Personen. Der Diskurs war so lebhaft aber auch herzlich, dass Herr Stegner durchaus bereit war, „Hausaufgaben“ mit nach Hause zu nehmen, um neuere Untersuchungen bezüglich der Grabtuchforschung zu vertiefen und zugesagt hat, beim Kommen von Michael Heseman ebenfalls anwesend zu sein.

Text: Hubert Keßler, Kulturinitiative e.V.
Foto: Rebecca Sand



Glanzvoller Abschluss des Jubiläumsjahres

JKG feiert Jubiläumsball im Bürgerzentrum

Jubiläumsball 1

Mit zahlreichen Programmpunkten hatte das Justus-Knecht-Gymnasium in diesem Jahr bereits sein 125-jähriges Jubiläum gebührend gefeiert, unter anderem mit einem  offiziellen Festakt in der Aula, einem Schul- und Sommerfest im Hof, der Aufführung der Kantate „Carmina Burana“ von Carl Orff und einem themenbezogenen Projekttag mit allen Schülern und Klassen. Nun folgte der glanzvolle Abschluss mit einem Jubiläumsball im Bürgerzentrum, zu dem der Schulleiter Hanspeter Gaal zahlreiche Gäste begrüßen konnte.

Die Big Band der Schule mit Christian Kowollik eröffnete mit einem tollen Icebreaker-Auftritt das Festprogramm. Ihre fünf Sängerinnen brachten Frauenpower auf die Bühne und animierten mit Hits wie „I Will Survive“ bereits zum Schwingen des Tanzbeins, was später auch der bekannten Tanzband „The Moonlights“ sehr gut gelang.

Das hochkarätige Programm, moderiert von StR Mathias Fuchs, wurde weitgehend von „Eigengewächsen“ bestritten, sprich von ehemaligen Schülern oder Kollegen. Den musikalischen Reigen eröffnete Dominik Stadler (Abitur 2012) am Flügel, der die Konzertetüde „Un sospiro“ und die Ungarische Rhapsodie, beides von Franz Liszt, virtuos vortrug und das Publikum nachhaltig begeisterte. Der mehrfach preisgekrönte Pianist reiste extra aus Detmold an, wo er gerade einen der begehrten Plätze im Masterstudiengang der Klasse von Prof. Perl bekommen hat.

Die leichte Muse bediente der Countertenor Marcel Kehrwecker (Abitur 2013) mit beschwingten Liedern aus Operetten wie „Das weiße Rössl“ und „Die Fledermaus“. Sein Klavier-Begleiter war der ehemalige Musiklehrer Herbert Menrath. Dieser hatte das besondere Gesangstalent entdeckt und gefördert, was Marcel Kehrwecker nun als Hobby neben seinem Jurastudium betreibt.

Die Sopranistin Daniela Köhler, die schon bei der Aufführung der „Carmina burana“ überzeugt hatte, präsentierte kunstvolle Koloraturen in Arien von Wagner und Strauß und gab mit dem humorvoll gestalteten Lied „Ich hätt‘ getanzt heut nacht“ aus „My fair lady“ das Motto des Abends vor. Zugabe und Höhepunkt war das gefühlvolle Duett mit Marcel Kehrwecker: die beliebte „Barcarole“ aus der Operette „Hoffmanns Erzählungen“ von Jaques Offenbach.

Aber nicht nur akustisch gab es Highlights, es gab auch einiges zum Sehen und Staunen. Der Zauberer Simon Schmitt (Abitur 2016) aktivierte zunächst mit Fingerübungen die Zuschauer, um dann mit gekonnten Tricks mit verschiedenen Gegenständen wie Seile, Ringe, Karten und Würfel alle zu erstaunen und zu verzaubern. Den rasanten Abschluss bildete der Auftritt des Tanzpaares David Kiefer und Desirée Kaufmann vom TSZ Blau-Gold Casino Darmstadt, die als amtierende hessische Landesmeister die fünf Standard-Tänze des Welttanzprogramms zeigten und die Gäste zum nicht ganz so professionellen Nachtanzen animierten. Insgesamt ein gelungener Abschluss des Jubiläums der Schule.

Text: Bl (November 2017),
Fotos: Roland Sand



Spurensuche …

Auftaktveranstaltung zur Ausstellung zum Turiner Grabtuch

Grabtuch

Die Auftaktveranstaltung zur Ausstellung zum Turiner Grabtuch, – eine Spurensuche, die von Januar bis März in Bruchsal zu sehen sein wird, hat im Vinzentiushaus stattgefunden. Etwa 60 Personen, davon 30 Jugendliche größten teils aus dem JKG, lauschten den Worten von Dr. Vicco von Arnim, Vertreter der Malteser und einer der verantwortlichen Kuratoren der Ausstellung.

Dieser ersten Hinführung folgt am 1. Dezember von 17 – 20.30 eine Vertiefung der Einzelthemen der Ausstellung. Einzelne wissenschaftliche Thesen zur Frage der Entstehung des Bildes, Versuche zur Datierung und ein medizinischer Blick auf die Spuren des Grabtuches werden der Inhalt dieser zweiten Fortbildung sein. Dazu ist bei Interesse eine Anmeldung von Nöten unter Hubert.Kessler@die-Kulturinitiative.de.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von MdB Olav Gutting und Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick. Sie ist eine Kooperation zw. Kulturinitiative e.V. Bruchsal, der Seelsorgeeinheit St Vinzenz, dem Justus Knecht Gymnasium, der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg, Institut AuT / Institutsbereich Ausbildung Bruchsal, Caritas Bruchsal und der Katholische Fachschule Sancta Maria Bruchsal.

Nähere Information finden Sie auf der Homepage der Kulturinitiative e.V. (externer Link)

Text: Hubert Keßler (Oktober 2017),
Foto: Hubert Keßler



Happy Birthday, JKG!

Festakt zum 125-jährigen Schuljubiläum

Landesbischoff Festakt

125 Jahre Justus-Knecht-Gymnasium – trotz dieses stattlichen Alters präsentierte sich die Schule bei der Festveranstaltung quicklebendig, auf der Höhe der Zeit und bestens vernetzt. Die musikalische Eröffnung erfolgte durch ein vom Musikpädagogen Christian Kowollik eigens für das Jubiläum komponiertes Musikstück, das von 125 Schülerinnen und Schülern, nämlich der Jazz Big Band, dem Musikkurs K1 und den Klassen 6a, 6s und 7t, dargeboten wurde. Oberstudiendirektor Hanspeter Gaal begrüßte zahlreiche Gäste auf der „Großbaustelle JKG“, was nicht nur räumlich wegen der aktuellen Brandschutzmaßnahmen, sondern auch pädagogisch wegen zahlreicher Neuerungen im Bildungsplan gemeint war. Er dankte allen Kollegen der letzten 125 Jahre für ihre geleistete Arbeit, da die Lehrer ein wichtiger Faktor zum erfolgreichen Abschluss der Schullaufbahn darstellen würden.

Oberstudienrat Florian Jung nahm die interessierten Zuhörer mit auf eine unterhaltsame, mit zahlreichen Bildzeugnissen illustrierte Zeitreise in die Geschichte der Schule und des Schulgebäudes und so war zu erfahren, dass der „Vater“ des JKG die „Bubenschule oben auf der Reserve“ war, die 1892 staatliche Oberrealschule wurde, somit die Geburtsstunde des JKG. Die „Mutter“ war die „Höhere Töchterschule“ am heutigen Friedrichsplatz und erst nach dem Krieg erfolgte die räumliche und personelle Zusammenführung am heutigen Standort und die Namensgebung nach dem Ehrenbürger und Weihbischof Justus Knecht.

Die Festansprache hielt wiederum ein Bischof, nämlich der Landesbischof der evangelischen Kirche Jochen Cornelius-Bundschuh (im Bild oben). Er reflektierte über die Aufgaben und Formen von Bildung in einer sich stetig verändernden Welt und verknüpfte diese Gedanken mit dem 500-jährigen Jubiläum der Reformation, die ja auch und nicht zuletzt eine Bildungsbewegung war. Nach den Ausführungen des Bischofs braucht eine Bildung, die gelingen soll, Zutrauen, Freiheit, Verantwortung und das Einstehen für Schwache und Hilfsbedürftige. Als Beispiele nannte er interreligiöses und interkulturelles Lernen und empfahl den Schülern ein Sozialpraktikum in einem Hospiz oder einer Vesperkirche.

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick überbrachte die Glückwünsche des Schulträgers und bekannte sich zur Verantwortung zur Schule, die sie als zukunftsfähig und innovativ lobte. Als kleines Geburtstagsgeschenk verwies sie auf eine aktuell zu erstellende Machbarkeitsstudie zum dringend benötigten und heiß ersehnten Erweiterungsbau. Schulreferent Reiner Senger grüßte aus dem Regierungspräsidium und Oberstudiendirektor Jürgen Mittag vom Schönborngymnasium gratulierte und dankte für die gute Zusammenarbeit. Die Schülersprecherin Sarah Kempf, Harald Eßwein vom Freundeskreis und der Elternbeiratsvorsitzende Dr. Gerald Oberschmidt erläuterten in einem witzigen Dialog das Zusammenspiel und die Aufgaben der am Schulleben beteiligten Gruppen.

Schließlich folgten noch internationale Grüße von den Partnerschulen aus Frankreich, Dänemark, Israel und Brasilien und sogar der Botschafter aus Kasachstan, Rolf Mafael, gratulierte als „Ehemaliger“ zum Jubiläum in einer Videobotschaft. Er berichtete außerdem, dass er all over the world weitere „Ehemalige“ angetroffen hätte, beispielsweise in Tokio und Seoul, womit also auch am JKG die Globalisierung angekommen ist. Die Grußbotschaften wurden vom Unterstufenchor mit Anne Doppelbauer aufgelockert durch den Song „Hier bei uns am JKG“ mit dem Refrain „Gemeinsam wird geforscht,diskutiert und gelehrt mit Passion – mit Herz und Hand, das hat hier Tadition, 125 Jahre schon“. Abschließend dankte Studiendirektor Jürgen Braun allen Mitwirkenden für die gelungene Veranstaltung, wobei nicht nur die Musikbeiträge beeindruckten, sondern auch die Technik und der „gute Ton“.

Vortrag des Landesbischofs Jochen Cornelius-Bundschuh zum Schuljubiläum (PDF)

Veranstaltungen und Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2017 >>

Text: Cornelia Blümle (März 2017),
Fotos: R. Sand, Kow



Gewinnbringender Gedankenaustausch

Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh zu Gast am JKG

Landesbischoff2

Freitag, 3. Februar, 11.00 Uhr: Pünktlich, ohne Fanfaren und ohne Glockengeläut, steuerte Jochen Cornelius-Bundschuh, Landesbischof der Evang. Landeskirche in Baden, auf den Haupteingang des Justus-Knecht-Gymnasiums zu. Vertreter der SMV, die Schülersprecherin Evita Pfaff, Sarah Kempf und Pavlos Karakas, und die Schulleitung begrüßten ihn und Frau Brauch vom Evang. Oberkirchenrat in Karlsruhe.

Der Landesbischof hatte bereits im vergangenen Jahr zugesagt, bei der offiziellen Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 125jährigen Bestehens des JKG im „Lutherjahr“ die Festansprache zu halten. Im Vorfeld wollte er sich über die Schule informieren und mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen.

Nach einem ausführlichen Gedankenaustausch mit der Schulleitung über das pädagogische Konzept des JKG, über acht- und neunjährige Bildungswege und die Profile der Schule folgte ein kurzer Rundgang durch das Hauptgebäude, die derzeitige „Großbaustelle JKG“: Lehrerzimmer, Schulseelsorgezimmer und „Raum der Stille“, Physiksammlung, CNC-Maschinen und 3D-Drucker. Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt der Schule war ebenso Thema wie die zunehmende Heterogenität der Schülerinnen und Schüler, die Bemühungen, den Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule JKG schülerfreundlich zu gestalten, die Raumknappheit und der neue Bildungsplan.

Zwei Schulstunden verbrachte der Landesbischof dann mit Schülerinnen und Schülern der Kursstufe. Die Religionskurse von Schulseelsorgerin Elke Heckel-Bischoff und Désirée Dehoust hatten sich intensiv auf den „großen Tag“ vorbereitet. Es folgte ein spannend aufbereiteter, abwechslungsreicher Fluss von geistigen und geistlichen Impulsen, stimmungsvoller Musik und sehr ehrlichen, engagiert vorgetragenen und fachlich fundierten Fragen. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert, hervorragend vorbereitet und konnten dies dem Landesbischof auch vermitteln.

Die Art und Weise, in der der Landesbischof die Fragen der Schülerinnen und Schüler aufnahm und beantwortete, beindruckte, weckte Neugierde und ließ Achtung aufkommen. Insbesondere auch theologisch herausfordernde Fragestellungen wurden in für die Jugendlichen nachvollziehbarer und anschaulicher Weise diskutiert. Es waren zwei besondere Schulstunden am JKG! Weitere Informationen können Sie in Kürze der Homepage entnehmen.

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Text: Ga (Feb 2017)
Fotos: Eh



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