Englisch | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Englisch



Tower Bridge

News from the English department – Neues aus der Fachschaft

Die Fachschaft Englisch beginnt mit dem Schuljahr 2015/2016 in Klasse 5 damit, das Lehrwerk Englisch G 21 durch das völlig neu konzipierte ACCESS zu ersetzen. Wir freuen uns und sind gespannt!


WG (2015)


English Theatre – englischsprachige Theateraufführungen am JKG

Seit einigen Jahren gastiert das White Horse Theatre einmal im Jahr am JKG mit zwei stufengemäßen englischsprachigen Aufführungen. Für die Spielzeit 2015/16 sind folgende Stücke vorgesehen, zu denen es auch Links zum Inhalt sowie Fotos gibt:

Wie jedes Jahr wird Frau StR’ Alexandra Bauer im Frühjahr 2016 einen Termin für interessierte Klassen organisieren.


Bericht: English Theatre im April 2015: Britische Schauspieler regen zum Lachen, Fürchten und Nachdenken in der Fremdsprache an

English Theater (1)
English Theater (2)
English Theater (3)

Es ist gruselig in der Aula des Justus-Knecht-Gymnasiums. Immer wieder zucken die Fünft- und Sechstklässler erschrocken zusammen, nur um dann auch gleich wieder in herzhaftes Gelächter auszubrechen. Die Reaktionen zeigen – die Schülerinnen und Schüler verstehen sehr gut, was die britischen Schauspieler des „White Horse Theatres“ ihnen auf der Bühne präsentieren. Dieses englische Theater stellt dabei nicht bloß eine willkommene Abwechslung zum Unterrichtsalltag dar, sondern verdeutlicht den Kindern, wie viel Englisch sie schon gelernt haben und verstehen können – selbst wenn es Muttersprachler sind, die mit ihnen kommunizieren wollen.

Und die Schauspieler aus Großbritannien kommunizieren nicht nur auf der Bühne miteinander, sondern integrieren ihr junges Publikum in ihr Gastspiel. Immer wieder verlassen sie die Bühne und fragen die Kinder zum Beispiel um Hilfe für ein Problem im Stück – eine ideale Gelegenheit, sich in der Fremdsprache zu unterhalten. Die Grusel-Geschichte „Fear in the Forest“ lässt die Schüler dabei mithelfen, zwei Schurken zu überlisten. Im dunklen Wald erleidet Josys Fahrrad einen Plattfuß, sodass sie nicht mehr nach Hause kommt. Glücklicherweise findet sie ein Hotel, in dem sie die Nacht verbringen kann. Doch dort fühlt sie sich alles andere als wohl. Die Köchin, der Hotelbesitzer und der Kellner des Hauses sind seltsame Gestalten und versetzen Josy in Angst und Schrecken, denn sie wollen ihre Tasche mitsamt Handy und Geld stehlen. Doch dank des ungeschickten Verhaltens der Schufte – das das Publikum immer wieder herzhaft zum Lachen bringt – kann sie mit Hilfe der Kinder im Publikum ihr Handy wiederfinden und die Polizei anrufen. Am anderen Ende der Leitung antwortet entsetzlicherweise der Kellner, der allerdings bereits in geheimer Mission den beiden anderen auf der Spur ist und diese nun gemeinsam mit Josy verhaften kann.

Genauso komisch und komödiantisch gespielt beginnt das Stück „Drinking for Dummies“, das die pädagogische Schauspiel-Gruppe für die Achtklässler im Gepäck hat. Doch das Ende lässt nicht die Lacher überwiegen, sondern regt die Teenager zum Nachdenken an. Zola ist neu an ihrer Schule und verliebt sich in Barney. Auch Barney mag Zola gerne, doch beide wissen nicht, wie sie den anderen ansprechen und kennenlernen könnten. Zwei Klassenkameraden schaffen es schließlich, die beiden zu einem gemeinsamen Party-Abend zu überreden. Mit Hilfe des Alkohols schaffen sie es endlich, dass Zola und Barney ihre Schüchternheit ablegen und aufeinander zugehen. Doch das Glück des frisch-verliebten Paares währt nicht lange. Denn die Unmengen an Wodka lassen den Abend außer Kontrolle geraten. Barney ist nicht mehr ganz bei Sinnen, läuft vor der Disco vor ein Auto und wird überfahren. Auf die Rufe einer Freundin hat er nicht mehr reagiert.

Im Anschluss an jede Vorführung nahmen sich die vier Schauspieler Zeit, um die Fragen der Schülerinnen und Schüler zu beantworten. Und aus diesen sprudelte die Neugier nur so heraus. Einige interessante Details zum Leben und Arbeiten der Schauspieler kamen dabei zum Vorschein: So erzählten sie zum Beispiel, dass sie pro Stück nur eine Woche lang Zeit zum Einstudieren hätten. Nach drei Stücken in drei Wochen gehe es dann ein Jahr lang auf Tour durch ganz Deutschland. Und auch nach Ende der offiziellen Fragerunde trauten sich einige Schülerinnen und Schüler noch direkt an die Bühne heran, um sich Autogramme abzuholen, oder weitere Fragen zu stellen. Diese Begeisterung der Schülerinnen und Schüler stellte nicht nur die Qualität des „White Horse Theatres“ unter Beweis, sondern bot ihnen darüber hinaus einen Anlass, die gelernte Fremdsprache tatsächlich anzuwenden und sinnstiftend zu nutzen.



Text und Fotos: N. Thomas (2015)


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