Regeln im Zusammenleben | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Regeln im Zusammenleben


Schulordnung des Justus-Knecht-Gymnasiums

(Stand: April 2013)

Die vorliegende Schulordnung soll das Zusammenleben innerhalb des Schulbereichs in einem geordneten Rahmen gewährleisten und alle am Schulleben beteiligten unterstützen, die Unfall- und Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Alle sind aufgefordert, sich für die Einhaltung dieser Schulordnung einzusetzen. Die in unserer Gesellschaft allgemein akzeptierten Verhaltensnormen sind auch in der Schule selbstverständlich und müssen an dieser Stelle nicht ausdrücklich genannt werden. Sie schließen insbesondere die Achtung vor dem Anderen, seiner Gesundheit, seiner persönlichen Rechte und seines Eigentums ein.


  1. Allgemeine Anordnungen
    1. Die Nutzung von Fahrzeugen jeder Art ist den Schülerinnen und Schülern im Schulbereich untersagt. Fahrzeuge dürfen nur an den dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt werden. Während der großen Pause gilt ein allgemeines Fahrverbot für alle.
    2. Der Schulbereich darf während der Unterrichtszeit und der Pausen nicht verlassen werden. Schülerinnen und Schüler der Kursstufe gelten während unterrichtsfreier Zwischenstunden als entlassen und können damit den Schulbereich auf eigene Verantwortung verlassen.
    3. Im Schulbereich gilt ein generelles Rauch- und Alkoholverbot. Über Ausnahmen – z.B. beim Schuljahresabschlussfest – entscheidet die Gesamtlehrerkonferenz. Es ist den Schülerinnen und Schülern nicht gestattet, unter Einfluss von Alkohol, Drogen oder drogenähnlichen Substanzen den Schulbereich zu betreten und am Unterricht teilzunehmen.
    4. Grundsätzlich ist alles zu unterlassen, was zu Unfällen führen und anderen Schaden zufügen kann.
    5. Fremdes Eigentum ist zu achten. Dies gilt auch und insbesondere für die Räumlichkeiten, die Einrichtungsund Ausstattungsgegenstände der Schule.
    6. Im eigenen Interesse sind Geld und Wertsachen, Kleidungsstücke, Lernmittel u.a. nicht unbeaufsichtigt „herumliegen zu lassen“. Bei Verlust kann kein Schadenersatz geltend gemacht werden.
    7. Auf dem gesamten Schulbereich ist die Nutzung von Mobiltelefonen (Handys) verboten. Ausnahmen in besonderen Fällen müssen von Lehrkräften ausdrücklich erlaubt und begleitet werden. In gleicher Weise ist die Nutzung elektronischer Unterhaltungsgeräte – sofern sie nicht der Unterrichtsgestaltung dienen – verboten. Das bloße Mitführen ist von dieser Regelung nicht betroffen.
    8. Ton- und Bildaufnahmen im Schulbereich sind nur mit Zustimmung der Schulleitung gestattet.


  2. Aufenthaltsregelung außerhalb der Unterrichtszeit
    1. Vor Beginn des Unterrichts können sich die Schülerinnen und Schüler in den betreffenden Klassenzimmern aufhalten.
    2. Nach Beendigung des Vormittagsunterrichts können sich die Schülerinnen und Schüler bis zur Abfahrt ihrer Züge bzw. Busse in den vorgesehenen Zimmern aufhalten, ebenso bis 13.45 Uhr alle Schülerinnen und Schüler der Kursstufe.
    3. Auswärtige Schülerinnen und Schüler aus Klassen im Neubau und Schülerinnen und Schüler, die aus zwingenden Gründen über Mittag in der Schule bleiben müssen, erhalten bei Bedarf Aufenthaltsräume zugewiesen. Diese Regelung setzt voraus, dass das Verhalten der Schülerinnen und Schüler gemäß Ziffer 1.5 angemessen ist.


  3. Pausenregelung – zweite große Pause
    1. Zu Beginn der zwiten großen Pause sorgt die unterrichtende Lehrkraft der 4. Stunde dafür, dass in der Regel alle Schülerinnen und Schüler, mit Ausnahme der Klassenordnerinnen und -ordner, den Raum verlassen. Alle Schülerinnen und Schüler begeben sich auf dem kürzesten Weg in den Schulhof bzw. Pausenbereich. Das Verlassen des Schulgeländes ist nicht gestattet.
    2. Bei Regen können sich die Schülerinnen und Schüler in den Gängen aufhalten.


  4. Pausenregelung – erste große Pause und kleine Pausen
    1. Während der zweiten großen Pause und der kleinen Pausen bleiben die Schülerinnen und Schüler im Bereich des Unterrichtsraums bzw. begeben sich auf dem kürzesten Weg zum Unterrichtsraum der nächsten Stunde.
    2. Nach dem Läuten zur nächsten Stunde muss in den Gängen und Zimmern rasch Ruhe eintreten: Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Plätze ein und bereiten ihre Unterrichtsmaterialien vor. Die Tür bleibt bis zum Eintreffen der Lehrkraft geöffnet.
    3. Falls fünf Minuten nach dem Läuten noch keine Lehrkraft eingetroffen ist, kommt die Klassensprecherin bzw. der Klassensprecher zum Lehrerzimmer, gegebenenfalls zum Sekretariat.


  5. Individuelle Pausenregelung bei Doppelstunden
    1. Pausen können aufgrund der Doppelstunden von der normalen Regelung abweichen. Dies liegt im Ermessen der unterrichtenden Lehrkräfte, darf jedoch nicht zur Störung des anderen Unterrichts führen. Besuche von Schülerinnen und Schülern in benachbarten Klassen sind nur dann zulässig, wenn deutlich erkennbar ist (z.B. geöffnete Klassenzimmertür), dass in der benachbarten Klasse ebenfalls der Unterricht durch eine Pause unterbrochen ist.


  6. Pausenregelung für den Campus
    1. Im Campus werden die Klassen 5 und 10 in der Regel in Doppelstunden unterrichtet. In der ersten großen Pause suchen die Schülerinnen und Schüler den Pausenbereich im Innenhof auf. Die Aufsicht führenden Lehrerinnen und Lehrer stellen die vorhandenen, zur sportlichen Bewegung anregenden Geräte bereit und sorgen dafür, dass die Geräte zum Ende der Pause wieder aufgeräumt werden.


  7. Haftung für Wertsachen der Schülerinnen und Schüler
    1. Das Mitbringen von Gegenständen in die Schule erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Für abhanden gekommene oder zerstörte Wertsachen und Gegenstände, die nicht unmittelbar dem Schulbesuch dienen oder für den Unterricht benötigt werden, wird von der Schule in der Regel kein Ersatz geleistet. Insbesondere zum Sportunterricht sollen keine Wertsachen bzw. dem Schulbesuch nicht unmittelbar dienende Gegenstände mitgebracht werden, da diese nicht sicher verwahrt werden können bzw. die Schule keine Verantwortung übernimmt. Für dennoch mitgeführte Gegenstände gilt in Bezug auf das Fach Sport Folgendes: Die Schülerinnen und Schüler legen zu Beginn des Sportunterrichts Wertsachen, die nicht unmittelbar dem Schulbesuch bzw. dem Unterricht dienen, in ein dafür vorgesehenes Behältnis ab. Dieses Behältnis wird in der Sporthalle bzw. auf der Sportanlage so platziert, dass die Schülerinnen und Schüler es während des Unterrichts im Auge behalten können. Die Schülerinnen und Schüler sind alleine für die sichere Verwahrung des Behältnisses bzw. der darin befindlichen Gegenstände verantwortlich. Die Lehrkräfte übernehmen hierfür keinerlei Verantwortung oder Aufsicht. Diese Regelung gilt für alle Klassenstufen.


  8. Geltungsbereich der Schulordnung
    1. Diese Schulordnung gilt im Bereich des Schulgeländes Moltkestraße 33, in den Gebäuden Campus 1 und Campus 6, die für unterrichtliche Zwecke genutzt werden, einschließlich der dazu gehörenden Freiflächen. Sie gilt für Schulangehörige des Justus-Knecht-Gymnasiums ferner in allen Sportstätten, in denen ständig oder zeitweise Unterricht erteilt wird. Darüber hinaus gilt diese Schulordnung für Schulangehörige auch im Bereich der öffentlichen Fläche der Justus-Knecht-Straße zwischen Moltkestraße, Durlacher Straße und Bundesstraße 35.



Die Schulordnung zum Download, Version April 2013 (PDF)


Mitteilung des Schulleiters an die Schülerinnen und Schüler

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Im ersten Halbjahr des laufenden Schuljahres 2011/2012 kam es immer wieder zu Klagen über Euer Verhalten. Insbesondere im Rahmen der Klassenkonferenzen zur Halbjahresinformation wurden Verhaltensweisen bemängelt, die an unserer Schule nicht gestattet sind. Ich möchte Euch deshalb auf die Schulordnung hinweisen und dringend darum bitten, die folgenden Regeln einzuhalten. Alle Lehrkräfte habe ich angewiesen, auf das Einhalten dieser Regeln zu achten:

1) Das JKG ist eine rauchfreie Schule. Im Schulbereich, auch auf der Justus-Knecht-Straße vor dem Hauptgebäude, ist das Rauchen nicht gestattet! Das Schulgelände dürfen nur Schülerinnen und Schüler der Kursstufe verlassen. Rauchen in der Öffentlichkeit ist darüber hinaus nur Personen erlaubt, die das 18. Lebensjahr vollendet haben!

2) Aus hygienischen Gründen ist das Kauen von Kaugummi und das Spucken auf den Boden nicht gestattet!

3) Streng verboten ist die Nutzung von Handys und anderen elektrischen bzw. elektronischen Geräten! Ausnahmen können Lehrkräfte im Einzelfall gestatten, wenn die Nutzung des Handys dringend erforderlich ist oder andere Geräte beispielsweise für die Unterrichtsgestaltung benötigt werden.

4) Jede Schülerin und jeder Schüler sollte sich angemessen kleiden! Freizeitkleidung wie Jogging-Anzüge o.ä. sind für die Freizeit bestimmt und nicht für die Schule! Ebenfalls gilt, dass ein Herr bzw. ein männliches Wesen in einem geschlossenem Gebäude keine Kopfbedeckung trägt!

5) Wenn ich durch das Schulhaus gehe, freue ich mich über „Hallo Herr Gaal !“ oder irgendeinen anderen freundlichen Gruß. Viele Schülerinnen und Schüler gehen leider mit einem „Miesepeter“-Gesicht durch das Schulhaus und schauen nicht nach links und nicht nach rechts. Ich halte dies nicht für angemessen! Es kommt natürlich auch vor, dass man „in Gedanken“ unterwegs ist und jemanden gar nicht bemerkt. Dies ist aber sicher die Ausnahme. Wenn man eine Lehrerin bzw. einen Lehrer oder eine Schülerin bzw. einen Schüler kennt, ist es selbstverständlich, dass man sie bzw. ihn grüßt, zumindest wenn man sich zum ersten Mal am Tag begegnet. Dies halte ich für selbstverständlich!

6) In den vergangenen Wochen meinten irgendwelche Rabauken, sie könnten die Toiletten in einem unzumutbaren Zustand hinterlassen, Toilettenpapier-Rollen in die WC-Schüssel stecken und Bündel von Papierhandtüchern in den Mülleimer werfen. „Sehr beliebt“ war auch das Verdrehen der Wasserhähne an den Waschbecken! Abgesehen davon, dass es sich insb. bei einer möglicherweise auftretenden „Überschwemmung“ um Sachbeschädigung handelt, kön-nen solche und ähnliche Dinge nicht toleriert werden. Ich werde deshalb im Wiederholungsfalle die Toiletten dauerhaft abschließen lassen, so wie derzeit im Gebäude Campus 1. Welche und wie viele Toiletten letztendlich noch geöffnet und benutzbar sind, hängt von Euch ab!



Bruchsal, den 27.02.2012

Hanspeter Gaal, Oberstudiendirektor


Nutzungsordnung Computerräume

Nähere Informationen zur Nutzungsordnung sowie die Nutzungserklärung findet ihr unter der Rubrik Computerräume.


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