Frankreich | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Frankreich



Schüleraustausch mit Sainte-Marie-aux-Mines

Ansprechpartnerinnen:

Frau Bauer, Frau Bader, Frau Blümle



Französische Austauschschüler zu Besuch in Bruchsal (Oktober 2017)

F-Austausch-Okt2017

Der diesjährige Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt Sainte-Marie-aux-Mines fand dieses Jahr vom 4. bis 11. Oktober 2017 statt. Mittwochmorgens kamen die élèves français an. Die ersten Versuche zu kommunizieren waren holprig, aber nach wenigen Stunden verstanden wir uns schon très bien mit unseren Austauschschülern.

Am nächsten Tag unternahmen wir unseren ersten Ausflug. Es ging nach Karlsruhe. Der erste Stopp war im ZKM. Dort wurden wir herzlich begrüßt und eine getrennte deutsch-französische Führung zeigte uns die Ausstellung. Anschließend hatten wir zwei Stunden Freizeit in Karlsruhe, die wir mit unseren neuen Freunden verbrachten. Danach ging es zum Karlsruher Schloss, in dem wir die Kuppel besichtigen und besteigen durften. Fröhlich, aber erschöpft fuhren wir heim.

Am Freitag statteten wir dem Bruchsaler Rathaus einen Besuch ab. Nach dem Empfang bei unserer Bürgermeisterin Frau Petzold-Schick besichtigten wir das Bruchsaler Schloss und das Musikautomatenmuseum. Bevor es dann zur Stadtrallye durch Bruchsal ging, gab es in der Kantine des Schönborn Gymnasiums ein gemeinsames Mittagessen. Das Wochenende verbrachten die Austauschschüler mit ihren Gastfamilien.

Am Montagmorgen durften die Franzosen den Unterricht en Allemagne erleben. Wir erfuhren von unseren Austauschschülern, dass das Schulsystem in Frankreich sehr unterschiedlich zu unserem ist. Nach dem Unterricht machten wir uns auf den Weg nach Durlach und zwar in einen Klettergarten.

An unserem letzten gemeinsamen Tag fuhren wir nach Heidelberg. Dort besichtigten wir das Heidelberger Schloss und die wunderschöne Altstadt am Neckar. Anschließend hatten wir wieder Freizeit, die wir mit unseren Austauschschülern verbrachten. Bei nicht so gutem Wetter zeigten wir den Franzosen Heidelberg.

Am Mittwoch trafen wir uns alle um 8 Uhr vor dem Schulgebäude und verabschiedeten uns von den Austauschschülern. Mit Tränen in den Augen fuhren die Franzosen nach Hause. Es war ein sehr schöner Austausch.

Text: Jacqueline Otremba & Maximiliane Werle (Oktober2017)
Foto: N.N.



Bonjour la France – Austausch in Ste-Marie-aux-Mines (Juli 2017)

Ende Juni war es endlich soweit – 22 erwartungsvolle Neuntklässler starteten gen Frankreich, um dort im Elsaß ihre Austauschpartner wiederzutreffen, die sie schon im Herbst 2016 beim Besuch der französischen Schüler in Bruchsal kennengelernt hatten. Nach drei langen Stunden war es dann soweit und die Wiedersehensfreude war entsprechend groß. Zunächst war erst mal das Wochenende in den Familien geplant, wo die Schüler ganz in die französische Lebensart eintauchen konnten und die Sprachkenntnisse auf eine erste Probe gestellt wurde. Manche Klischees wurden dort bestätigt – alle Franzosen essen Baguette und Croissants -, aber auch neue Erfahrungen gemacht – auch Chips sind sehr beliebt als Grundnahrungsmittel und die meisten Familien haben einen Hund oder eine Katze.

Danach folgte ein abwechlungsreiches und sportlich ambitioniertes Programm. Um die barocke Kirche in Ebersmunster mit der berühmten Silbermannorgel besichtigen zu können, mussten in deutsch-französischen Zweierkombinationen zuerst mal drei Stunden auf der idyllischen Ill gerudert werden, wobei die Verständigung hier eminent wichtig war zum Vorwärtskommen und die Richtung halten. Noch anspruchsvoller und spritziger war das Rafting im Wildwasserpark in Huningue, wo manch einer mehr oder weniger freiwillig baden ging – eine willkommene Abkühlung bei den inzwischen recht warmen Temperaturen. Es gab einen freundlichen Empfang im „Mairie“ durch Bürgermeister Abel und den Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees sowie mit einer Kostprobe des elsässischen „Gouglhupfs“.

Zum Abschluss wurde die Europastadt Straßburg besucht mit Besichtigung der Altstadt „Petite France“, der Besteigung des Münsterturm mit herrlicher Aussicht und mit einer Schiffsfahrt rund um die Innenstadt. Die Schüler bedauerten jedoch, dass sie nicht noch etwas mehr Zeit zum Stadtbummel auf eigene Faust hatten. Viel zu schnell war die Zeit schon wieder um und es ging im Bus Richtung Heimat, mit vielen Erinnerungen im Gepäck und hoffentlich sprachlichen Fortschritten sowie sicher auch Bereicherungen im sozialen und menschlichen Bereich. Ein großes Dankeschön ging an die französischen Kolleginnen Claire Dussourd und Laurène Henriet für die tolle Organisation und es bleibt zu hoffen, dass die Kontinuität des Austauschs auch nach der Versetzung von Mme Henriet an eine andere Schule erhalten bleibt.

Text: Bl (Juli 2017)



Besuch der französischen AustauschschülerInnen im Oktober 2016

F-Austausch-Okt2016

Schon seit über 50 Jahren besteht zwischen Ste Marie-aux-Mines im Elsass und dem Bruchsaler Stadtteil Untergrombach eine sehr lebendige Städtepartnerschaft und auch der Schüleraustausch zwischen dem Collège Réber in Ste Marie-aux-Mines und dem Justus-Knecht-Gymnasium in Bruchsal kann auf eine sehr lange Tradition zurückblicken. Nun war es wieder soweit und eine Gruppe von 23 erwartungsfrohen französischen Schülern traf mit ihren Lehrerinnen Madame Artmann und Madame Henriet am JKG ein, wo sie von ihren deutschen Austauschpartnern schon gespannt erwartet wurden.

Die Verständigung klappte nach dem ersten Beschnuppern weitgehend gut und so konnte die Oberbürgermeisterin der Stadt, Cornelia Petzold-Schick, beim Empfang im Rathaus eine muntere Truppe willkommen heißen. Sie hob die Bedeutung der persönlichen Begegnung zur Verständigung in Europa hervor und forderte die Schüler auf, so viel wie möglich sowohl sprachlich als auch kulturell vom Austausch zu profitieren.Sie verwies außerdem auf die wirtschaftlichen und städtebaulichen Entwicklungen in Bruchsal, wovon sich die Schüler bei einer Stadtrallye selbst überzeugen konnten. Natürlich wurde das Barockschloss besucht und mit einer Führung durch das Musikautomatenmuseum verbunden.

Dank der Unterstützung durch die Stadt Bruchsal konnte ein attraktives Ausflugsprogramm realisiert werden: Die Landeshauptstadt Stuttgart und das dortige Mercedes-Benz-Museum waren ein interessantes Ziel ebenso wie das Schloss und die Altstadt von Heidelberg. Auch die sportliche Betätigung kam im Klettergarten in Durlach nicht zu kurz. Nach einer Woche, die viel zu schnell vergangen war, mussten sich die französischen Gäste wieder verabschieden, aber alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen beim Besuch der deutschen Schüler in Frankreich im Juni 2017.

Text: Bl, Foto: Res (Oktober 2016)


Frankreich-Austausch vom 01.-08.06.2016 in Sainte-Marie-aux-Mines

Am Mittwoch, den 1. Juni, trafen wir uns voller Vorfreude an der Bushaltestelle Moltkestraße um zum Collège Reber aufzubrechen. Nach einer langen, aber geselligen Busfahrt trafen wir gegen 11:15 auf unsere Austauschpartner, welche uns dort schon erwarteten. Den verbleibenden Tag richteten wir uns zu Hause ein und viele von uns trafen sich dann noch im Park, um sich gegenseitig ihre coolen Impressionen mitzuteilen.

Nach einem schönen Abend in den Gastfamilien versammelten wir uns am nächsten Morgen vor dem Collège, um dann, aufgeteilt in zwei Gruppen, am Schulunterricht teilzunehmen oder zugleich mit einer Rallye Sainte-Marie-aux-Mines zu erkunden. Nach einem gemeinsamen Essen in der Schulmensa und einer eineinhalbstündigen Mittagspause auf dem Pausenhof, tauschten die Gruppen die Tätigkeiten. Anschließend wurden wir im Rathaus empfangen.

Am nächsten Morgen brachen wir nach Sélestat auf, um dort eine Kanufahrt auf der Ill nach Eberstmunster zu unternehmen. Erschwert wurde der Weg durch einige Hindernisse wie kleine Strudel, Bäume, Strömungen und Wehre. Nachdem wir alle Hindernisse mit Bravour und ohne komplett nasse Kleidung überwunden hatten, besichtigten wir die nahegelegene Abtei Ebersmunster, in der wir auch die große Kirchenorgel vorgeführt bekamen.

Den Freitagabend verbrachten die meisten Austauschpaare dann zusammen bei einer Feier, welche am darauffolgenden Samstag wiederholt wurde. Zusätzlich gingen wir am Samstagmittag in das „Laser-Game“ in Colmar. Das Austauschprogramm wurde am Wochenende von allen Austauschpartnern zusammen organisiert und somit war man nie alleine.

Nach dem Wochenende traf man sich dann am Montag zu früher Stunde vor dem Eingang des Collège Reber. Es stand der Ausflug nach Straßburg mit dortiger Stadtrallye auf dem Programm. Bei sommerlich warmen Temperaturen besichtigten wir die Kathedrale und bestiegen anschließend den 63 Meter hohen Kirchturm. Nach der Freizeit in der Innenstadt erkundeten wir in Form einer interaktiven Stadtrallye (mit iPads) die restliche Stadt und deren Sehenswürdigkeiten. Den Abend verbrachte man dann wieder in seinen Gastfamilien.

Am letzten ganzen Tag des Austausches gab es für viele Schüler noch ein Highlight: das Wildwasserrafting in Huningue. Morgens sind wir losgefahren, um bei schönem Wetter ein bisschen nass zu werden. Aber noch während wir in unsere Neoprenanzüge schlüpften, schlug das Wetter um und es hagelte. Doch schon nach kurzer Zeit wurde der Hagel zu Regen und wir konnten wie geplant starten.

Nach einem letzten gemütlichen Abend, den viele wieder im Park bei einem kleinen Fest verbrachten, brachen wir am Mittwoch mit dem Bus wieder nach Bruchsal auf, wo uns unsere Eltern schon sehnsüchtig erwarteten.

Alles in allem war es eine sehr tolle Zeit, in der wir einerseits zwar auch gemerkt haben, wie schön es doch in den eigenen vier Wänden ist. Andererseits bleibt uns diese Zeit aber vorwiegend auf Grund der sehr schönen Erlebnisse mit unseren neuen Freunden (sowohl Franzosen, als auch Deutsche, die wir während des Austausches besser kennengelernt haben) in Erinnerung. Wir hatten eine super gute Gemeinschaft und sagen „Merci!“ an Frau Bauer und Frau Messer, die uns die Woche lang begleitet haben und unsere Ansprechpartner waren.

8 Erfahrungen, die wir in Frankreich gemacht haben:

  1. Die Haustür ist eigentlich nur zur Zierde da, denn man betritt das Haus nur durch die Garage oder von hinten.
  2. Chips gelten in Frankreich als Grundnahrungsmittel.
  3. Sei spontan. Denn warum sollte man wissen, was man den Tag über noch macht.
  4. Man isst in Frankreich/beim Frankreichaustausch sehr viel Ungesundes. (Niklas: „Das Gesündeste, das ich heute gegessen habe, war das Apfelmus aus dem Lunchpaket.“)
  5. Zwei Tage vorschlafen ist sinnvoll.
  6. Zuhause bist du eigentlich nur zum Schlafen und der Park ist dein zweites Zuhause.
  7. Wenn du nicht in der zweistündigen Mittagspause eingeschlafen bist, dann tust du es spätestens beim Gong.
  8. Man sollte auf die stürmischen Begrüßungsküsse der gesamten Austauschfamilie während des ganzen Austauschs vorbereitet sein.
Frankreich-Austauch (1)
Frankreich-Austauch (2)

Fotos: Téo Egermann, 2016; Text: Aaron Fohler, Lisa Puteick, Meike Wendel

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