Israel | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Israel



Schüleraustausch mit HaKfar HaYarok


Bericht vom Israelaustausch 2018 (Oktober 2018)

Am Dienstag, den 25. September kamen 15 Schülerinnen und Schüler und die beiden Lehrer Ori Rosenboim und Shahar Stavi aus Hakfar Hayarok, dem „grünen Dorf“ in Ramat Hasharon nahe Tel Aviv nach Bruchsal. Seit dem Jahre 2000 gibt es den Schüleraustausch mit den Schulen von Hakfar Hayarok. Jährlich kommen zwischen 15 und 20 Schülerinnen und Schüler nach Bruchsal, die gleiche Zahl besucht Israel.

Die Gäste aus Israel wurden von ihren deutschen Partnern am Frankfurter Flughafen abgeholt und ins JKG gebracht. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter nahmen sie die Gasteltern in Empfang.

Johannes Gayer, verantwortlicher Lehrer für den Deutsch-Israelischen Schüleraustausch am Justus-Knecht-Gymnasium, hatte ein interessantes Programm zusammengestellt. In Bruchsal gab es zunächst eine Stadtführung. Im Schloss begrüßte eine Hofdame im Kostüm und beschrieb das Leben im Schloss und in der Stadt „Zwischen Lebenslust und Frömmigkeit“.

Nach einem Besuch im Musikautomatenmuseum empfing Oberbürgermeisterin Petzold-Schick die israelischen und deutschen Schülerinnen und Schüler im Rathaus.

Eine besondere Stadtführung „Juden in Bruchsal“ endete mit der traditionellen Feier auf dem jüdischen Friedhof für die Opfer der Shoah und von Krieg und Gewalt. Deutsche und israelische Schülerinnen und Schüler trugen Gebete und Texte vor, musikalisch umrahmt mit dem Cello.

Ein Besuch im Schwarzwald führte zu den Vogtsbauernhöfen in Hausach. „Mosten“, Butter herstellen und das Fertigen einer Kuckuckspfeife waren etwas ganz Neues für die Gäste aus Israel – und für die Schülerinnen und Schüler des JKG auch!

Nach einem Wochenende in den Familien besuchte die Gruppe Straßburg. Mit dem Schiff ging es auf eine „Reise durch die Geschichte – 2000 Jahre Strasbourg“, in das Münster und die Innenstadt. Und nach einem Flammkuchenessen besuchte die Gruppe das Europäische Parlament, nahm an einer Plenarsitzung teil und diskutierte mit dem Europa-Abgeordneten Daniel Caspary.

Am Dienstag, den 2. Oktober ging es wieder zurück nach Israel, nach einem „Abschiedsbrunch“ in der Schule. Und alle freuen sich auf die Begegnung in Israel.

Text und Foto: Ga


Deutsche und israelische Schüler besuchen den Europaabgeordneten Daniel Caspary in Straßburg (April 2017)

Ein Ausflugsziel des Justus-Knecht-Gymnasiums aus Bruchsal mit seinen Austauschschülern aus Israel war in diesem Monat die Europäische Hauptstadt Straßburg. Daniel Caspary MdEP hatte frühzeitig zur Fahrt eingeladen und freute sich über zahlreiche Anmeldungen. Nach einer geführten Schifffahrt durch die Straßburger City und einem Besuch im Münster war die markanteste Station das Europäische Parlament mit dem Besuch einer Plenarsitzung und einer Diskussionsrunde mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP.

Im Innenhof des Parlamentes angekommen wurden die deutschen und israelischen Schülerinnen und Schüler von einem Mitarbeiter von Herrn Caspary bereits erwartet und nach dem üblichen Sicherheits-Check direkt auf die Besuchertribüne des Plenarsaals geführt. Die Dimension des Plenarsaals für die 751 Abgeordneten, insbesondere auch dessen Medienausstattung – unter anderem mit Simultan-Dolmetscher-Service in derzeit 24 Sprachen – aber auch die Abläufe im Plenum waren höchst beeindruckend. Und das Thema war ebenso interessant: Wie werden die Verhandlungen über den Brexit geführt? Die Beiträge der Abgeordneten waren häufig sehr emotional.

Nach der Beobachtung der Plenardebatte stand ein Treffen mit dem nordbadischen Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP auf dem Programm, der einen kurzen Abriss über die Arbeitsweise des Parlaments und dessen Ausschüsse gab. Einer kompakten Präsentation seines eigenen Werdegangs und der Darlegung seiner Zuständigkeit im Parlament schloss sich ein Dialog an, bei dem kein Thema ausgespart blieb.

Als Volkswirt engagiert sich Caspary vorrangig im Ausschuss für Internationalen Handel, in dem er als Koordinator (Sprecher) für die EVP-Fraktion, zu der auch die Abgeordneten der CDU gehören, tätig ist. „Europa lebt vom Mitmachen – lassen Sie uns in Kontakt bleiben!“ verabschiedete sich Caspary nach dem Gespräch von den Schülerinnen und Schülern und den begleitenden Lehrkräften.

Dem Gespräch schloss sich ein kurzer Rundgang durch das imposante Gebäude an, bevor die Gruppe dann spätabends, mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck, wieder die Heimreise antrat. Die Aussagen auch der israelischen Schülerinnen und Schüler waren eindeutig: „Der Caspary ist wirklich gut“ und „Der bringt es auf den Punkt“.

Bild: Die Gruppe mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary MdEP (CDU) im Europäischen Parlament in Straßburg

Text: Ga
Foto: Europäische Union 2017


Schalom! – Schülergruppe des JKG in Israel (November 2016)

Masada
Auf Masada
Dromedar
Per Dromedar durch die Wüste
Grenze-zum-Libanon
An der Grenze zum Libanon

Auch im Schuljahr 2016/17 findet der traditionellen Schüleraustausch des Justus-Knecht-Gymnasiums mit den Schulen von Hakfar Hayarok in Israel statt. Ende November besuchten 15 Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften Johannes Gayer und Christina Utech die Einrichtung nahe Tel Aviv, die in der Tradition der israelischen Jugenddörfer steht und inzwischen von bis zu 3000 Schülerinnen und Schülern besucht wird. Besonders die Sekundarstufe II, die zur Allgemeinen Hochschulreife, dem A-Level führt, ist „überlaufen“, berichtet die Koordinatorin für den Deutsch-Israelischen Schüleraustausch Hedva Epstein. „Eigentlich liegt der Klassenteiler bei 38, es sind aber bis 43 in einer Klasse“. Viele Schülerinnen und Schüler nähmen einen Anfahrtsweg von bis zu einer Autostunde in Kauf. Hakfar Hayarok – das „Grüne Dorf“ – belegt im nationalen israelischen Schulranking seit vielen Jahren immer einen der ersten drei Plätze.

Das unterrichtliche und außerunterrichtliche Angebot ist vielfältig und reicht von der Mithilfe in eigenen landwirtschaftlichen Betrieben (Rinder, Pferde, Hühner, Grapefruitplantagen) bis zum begleitenden Mathematik- und Informatik-Studium an der Universität in Tel Aviv.

Die Schülerinnen und Schüler des JKG lernten die Einrichtung intensiv kennen, besuchten aber auch Yad Vashem, die zentrale Gedenkstätte für den Holocaust, und die Altstadt von Jerusalem, den nördlichen Küstenabschnitt mit der ehem. Kreuzritter-Hauptstadt Akkon (Acre) und den Kliffs von Rosch haNikra an der Grenze zum Libanon und die Wüste Juda mit der Festung Masada und dem Toten Meer. „Besondere Höhepunkte“ waren natürlich ein Ausritt per Kamel und ein Bad im Toten Meer in der Oasenstadt Ein Gedi am tiefsten Punkt der Erde. Im Frühjahr 2017 wird der Gegenbesuch in Bruchsal stattfinden.

Text: Ga (Dez. 2016)
Fotos: Ga


Israelische Schüler zu Gast am JKG (Oktober 2015)

Israel-Austausch-Gedenkfeier-Okt-2015

Eine Woche lang waren 15 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte aus Ramat Hasharon nahe Tel Aviv zu Gast in Bruchsal. Sie wohnten bei ihren deutschen Austauschpartnern und absolvierten neben der Teilnahme am Unterricht ein vielfältiges Besichtigungsprogramm. Neben dem obligatorischen Besuch im Bruchsaler Schloss und im Deutschen Musikautomaten-Museum war die Gruppe der Schulen von Hakfar Hayarok in Speyer, besichtigten den Dom und informierten sich im jüdischen Museum über das frühere jüdische Leben in der Domstadt. Natürlich durfte auch Heidelberg nicht fehlen, mit Schloss und Altstadt und einem nachmittäglichen Einkaufsbummel.

Als „besonderes Highlight“ erwies sich auch in diesem Jahr der Besuch im Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart, wo die Technik- und Auto-Fans „voll auf ihre Kosten kamen“. Am Montag gegen Abend trafen sich deutsche und israelische Schülerinnen und Schüler, viele Eltern und Lehrkräfte, der Elternbeiratsvorsitzende, Herr Prof. Dr. Oberschmidt, die Vorsitzende des Freundeskreises, Frau Angelika Thiele, und der Schulamtsleiter, Herr Rainer Rapp als Vertreter der Stadt Bruchsal auf dem jüdischen Friedhof am Eichelberg (Foto). In einer von den Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Pfarrerin Elke Heckel-Bischoff gestalteten Feier gedachten sie den Opfern der Shoa aus Bruchsal und Umgebung und von Terror, Krieg und Gewalt unserer Tage.

Ende Oktober wird der Gegenbesuch stattfinden. 13 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte freuen sich auf den Besuch in Hakfar Hayarok und Israel. Alle Beteiligten danken dem Freundeskreis des JKG und der Stadt Bruchsal für die Unterstützung auch in diesem Jahr.

Text: Bl
Foto: Ga (2015)


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