Projektstunde Kl. 8 (G9) | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Projektstunde Kl. 8 (G9)


Teamwork!

Im Rahmen der Implementierung des neunjährigen Bildungsgangs am Justus-Knecht-Gymnasium hat die Gesamtlehrerkonferenz in der Stundentafel eine Projektstunde für die Klassenstufe 8 festgelegt. Die Arbeitsgruppe G9 hat ein entsprechendes Konzept erarbeitet.

Ziele sind die Weiterführung des Methoden- und Sozialcurriculums, mit dem in den Klassen 5 begonnen wurde und das entsprechenden Unterricht auch in Klasse 6 und 7 vorsieht, die Weiterentwicklung der Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in realen Situationen („Gemeinsam arbeiten lernen“) und die selbstständige Planung, Entwicklung und Durchführung eines Jahresprojektes. Die Projekte sollen „im realen Leben verankert“ sein, im innerschulischen oder gesellschaftlichen Bereich und nicht im Klassenverband stattfinden.

Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 des neunjährigen Bildungsgangs können sich in der ersten Schulwoche in eines von sieben Projekten „einwählen“. Das erste „Projekttreffen“ findet meist in der dritten Schulwoche statt.

Über das gesamte Schuljahr verteilt ist für die Schülerinnen und Schüler ein zeitlicher Aufwand von ca. 40 (Zeit-) Stunden vorgesehen. Am Ende des Schuljahres fertigt jede Schülerinnen bzw. jeder Schüler einen Projektbericht. Die Teilnahme am jeweiligen Jahresprojekt wird durch eine Bemerkung im Zeugnis – mit sehr gutem / gutem / befriedigenden / ausreichendem / ……. Erfolg – bestätigt.

AnsprechpartnerInnen: Arbeitsgruppe G9, u.a. Frau Ungemach
Text: Bl (Oktober 2015 / Sept. 2017)


Projekt „Bewegung im Schulalltag“

Zwei Sportturniere bereichern das Schulleben am JKG

Projekt Klasse 8 Turnier 8b

Zwei erfolgreich verlaufene Turniere darf eine Projektgruppe aus Klasse 8 im Schuljahr 2016/17 verbuchen. Ziel zweier Untergruppen des Projekts war es, für die Klassenstufen 8 und 9 jeweils ein Sportturnier auszurichten. Die Schülerinnen und Schüler überlegten im Voraus, welche Sportarten überhaupt in Frage kommen, welche organisatorischen Dinge (angefangen von der Terminfindung,, die Hallenbuchung, über Infoschreiben an Eltern und Lehrer bis hin zu Verpflegung, Spielplänen erstellen und Finden von Aufsichtspersonen) zu bedenken sind und wie der Ablauf vor Ort stattfinden soll.

Entschieden wurde sich schließlich für ein Futsalturnier für die Klassenstufe 8 und ein Indiakaturnier für die Klassenstufe 9.

Das Futsalturnier fand vor den Osterferien am 6. April 2017 in der Sporthalle Bruchsal statt. Ausgespielt wurden sowohl ein Jungen- als auch ein Mädchenturnier mit jeweils 6 Mannschaften. Nach dem Spielprinzip „Jeder gegen Jeden“ wurde in spannenden Spielen jeweils ein Turniersieger ermittelt. Letztendlich konnten die Mädchenmannschaft der 8t und die Jungenmannschaft der 8b den ersten Platz bejubeln. Während der Spielpausen konnte sich an der Kuchentheke gestärkt werden.

Unterstützt wurde die Projektgruppe an diesem Tag durch drei vom Badischen Fußballverband gestellte Schiedsrichter, welche souverän die Spiele leiteten und dem Turnier einen offiziellen Charakter gaben. An dieser Stelle gilt unser großer Dank dem Badischen Fußballverband und den drei Schiedsrichtern, welche ehrenamtlich für uns für das Einhalten der Regeln auf dem Spielfeld sorgten.

Das Indiakaturnier fand am 20. Juni 2017 wieder in der Sporthalle Bruchsal statt. Diesmal musste die Projektgruppe einen Spielplan für jeweils 7 Jungen- bzw. Mädchenmannschaften erstellen. Diese für viele Schülerinnen und Schüler neue Sportart sollte an diesem Dienstagmorgen erstmals in Turnierform erprobt werden. Die Vorarbeit am Morgen gestaltete sich etwas aufwändiger, als beim Futsalturnier, da zwei Volleyballnetze aufgebaut und die Spielfelder abgeklebt werden mussten. Gespielt wurde dann gleichzeitig auf einem Jungen- und einem Mädchenspielfeld. Das Umsetzen dieser in Vergessenheit geratenen Sportart klappte nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut und schon bald konnten die Zuschauer am Spielfeldrand spannende Spiele beobachten. Die Turnierleitung hatte wie schon beim Futsalturnier den Ablauf fest im Griff und so konnten ohne Zeitverzögerung gegen 12.20 Uhr die Sieger geehrt werden. Die Mädchenmannschaft der 9w, sowie die Jungenmannschaft der 9v durften sich über die ersten Plätze freuen. Zusammenfassend kann man festhalten, dass sich Indiaka als Turniersportart in der hier durchgeführten Form sehr bewährt hat. Es waren kaum Vorerfahrungen notwendig, um trotzdem spannende und mitreisende Spiel zu erleben, die Stimmung war gut, die Mannschaften wurden lautstark angefeuert und somit herrschte trotz hoher Temperaturen eine tolle Turnierstimmung in der Sporthalle.

Danke sagen möchten wir allen Lehrerinnen und Lehrern, welche den Weg zur Sporthalle auf sich genommen haben, um als Aufsichten mitzuhelfen, den Referendaren für die Schiedsrichtertätigkeiten beim Indiakaturnier, den Schulsanitätern für ihren Einsatz bei beiden Turnieren und natürlich dem Hausmeister und dem Reinigungspersonal für das Vorbereiten der Halle!

Das Projektteam „Bewegung im Schulalltag“


8u
9v
9w

Bilder: Futsal Klasse 8b (oben), Futsal Klasse 8u (unten links), Indiaka 9v (unten Mitte), Indiaka 9w (unten rechts)

Text und Bilder: Hof (2017)


Projekt „Schokolade – aber bitte fair!“

Projekt zum Thema „Fairer Handel“

FairTrade

Kuchen oder Snacks in der Pause zu kaufen ist in Schulen normal. Aber Fair Trade Schokolade? In der Woche vor den Osterferien 2017 war dies am Justus-Knecht-Gymnasium dank eines Verkaufs möglich, der von den Schülern und Schülerinnen der Projektgruppe „Schokolade – aber bitte fair“ und der Projektleiterin Dorothea Scharnweber organisiert wurde. Bei diesem Verkauf, der von uns Schülern selbst übernommen wurde, konnte man Schokolade, Kekse und andere fair gehandelte Kleinigkeiten kaufen. Der Verkauf in der großen Pause war wirklich ein voller Erfolg, obwohl er am Donnerstag aufgrund eines Fußballturniers ausfallen musste. Damit dieser Verkauf überhaupt stattfinden konnte, wurden der Projektgruppe die nötigen Produkte zum Verkaufen vom Weltladen in Bruchsal gestellt.

Text: SchülerInnen der Projektgruppe (April 2017)
Foto: Sw


Projekt „Zeitkapsel“

Zeitzeugnisse im Boden

Zeitkapsel

Im Jahr des 125-jährigen Jubiläums der Schule wollten die Schüler der 8. Klassen in ihrem Jahresprojekt „bleibende Eindrücke“ hinterlassen und entwickelten die Idee einer Zeitkapsel, die mit aktuellen Zeitdokumenten bestückt und im JKG-Rasen vor dem Schulhaus versenkt werden sollte. Dies geschah nun am letzten Schultag vor den Osterferien und alle Schüler sowie Lehrer waren eingeladen, diesem Ereignis beizuwohnen.

Die Schüler erläuterten zunächst, was alles in der Aluminium-Werkzeugkiste, finanziert durch einen Kuchenverkauf, steckt und verbuddelt werden sollte: eine Cola-Dose, ein Abitur-Zeugnis, ein Jahresbericht, ein Schulpullover, eine Tageszeitung (BNN), ein Atlas, Briefe von Schülern, ein Kugelschreiber, Bilder, ein Fragebogen und noch einiges mehr. Die Projektleiterin Marie-Luise Ungemach erläuterte den Unterschied zu den Archäologen, die nur entdecken, was andere Kulturen hinterlassen haben, hier wurde selbst über die Hinterlassenschaften entschieden. In 25 Jahren soll die Kapsel dann wieder von der staunenden Nachwelt ausgegraben werden und damit dies auch gelingt, wurde die Stelle mit einem Stein und einer entsprechenden Inschrift markiert, dankenswerterweise gefertigt von Steinmetzmeister Stephan Spiegel von der Firma Stadelwieser aus Heidelsheim.

Mit Spannung verfolgten Oberstudiendirektor Hanspeter Gaal, Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold- Schick, Rainer Rapp von Schulamt und Ursula Eckart vom Freudeskreis mit vielen anderen, wie die Zeitkapsel in die vom Hausmeister Herr Sauer vorbereite Grube verschwand und danach mit vereinten Kräften vergraben wurde.

Übersicht: Projekte und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017 >>

Text: Bl (April 2017)
Foto: Eh


Projekt „Stolpersteine“

Projektgruppe der 8. Klassen beteiligt sich erneut an Stolpersteinaktion

Stolpersteine-Juni-2016

Mit einem schwierigen Thema beschäftigt sich die Projektgruppe der 8. Klassen am JKG, geleitet vom Historiker OStr Florian Jung, nämlich mit der Aufarbeitung und Aufklärung der Verbrechen des Nationalsozialismus, vornehmlich im Bruchsaler Raum. Dabei erarbeiteten sich die Schüler Sarah Betz, Muhammed Dana, Eduard Gross, Moritz Haberland, Sascha Hermann, Niels Huber, Finan Kluge, Nicolas Konrad, Marco Moschinski, Valerie Kurz, Malte Rieseweber, Julian Schleicher, Philipp Schlindwein und Dennis Wagner die Lebensumstände und die Leidensgeschichten an konkreten Opferbiografien von Bruchsaler Juden. Sie betrieben historisch korrekt Quellenstudium und recherchierten in Archiven und einschlägiger Literatur. Außerdem konnten sie Kontakte herstellen zu Angehörigen von Opfern der Nazi-Verbrechen, wie z.B den Familien Bär, Prager, Bornhäuser und Kahn.

Verknüpft werden konnte die Projektstunde mit dem Kunstprojekt „Stolpersteine“ des Kölner Künstlers Gunter Demnig, der mit seinen Aktionen der Stolpersteinverlegung steinerne Mahnmale gegen das Vergessen von Einzelschicksalen schaffen will. Die Projektgruppe um Florian Jung war bereits bei der ersten Aktion in Bruchsal im Frühjahr 2015 beteiligt und war nun wiederum aktiv involviert bei der zweiten Verlegung am 27.6.2016. Zunächst präsentierten die Schüler bei der Auftaktveranstaltung, einer ergreifenden Gedenkfeier im Vortragsraum des Krankenhauses, die Ergebnisse ihrer Recherche in Wort und Bild im Wechsel mit Musikbegleitung und Worten der Nachfahren und Verwandten der gewürdigten NS-Opfer, die teilweise aus den USA angereist waren.

Danach begaben sich alle zu den Verlegungsstellen in der Gutleutstraße, Styrumstraße, Friedrichstraße, Kaiser-und Bahnhofstraße. Auch hier leisteten die Schüler ihren Beitrag, während Gunter Demnig die beschrifteten kleinen Messingplatten auf Steinwürfeln in die Bürgersteige einließ. Insgesamt war es sehr beeindruckend, mit welchem Engagement und welcher Ernsthaftigkeit die noch sehr jungen Schüler sich auf solch ein erschreckendes Thema einließen und mit viel Fleiß die Biografien der Nazi-Opfer rekonstruiert hatten.

Pressebericht der BNN (externer Link)

Text: Cornelia Blümle
Foto: Jg


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