Wer war Justus Knecht? | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Wer war Justus Knecht?


Der Namensgeber unserer Schule

Justus Knecht

Unser Gymnasium, die frühere Oberrealschule, erhielt am 25. Februar 1946 mit Zustimmung des Bruchsaler Stadtrates den Namen Justus-Knecht-Realgymnasium. Die Stadtväter wollten damit das Lebenswerk ihres Landsmannes würdigen und den kommenden Generationen in Erinnerung rufen. Justus Knecht wurde am 7. Oktober 1839 als zweites von fünf Kindern eines Bruchsaler Schneidermeisters geboren. Nach dem Abitur in Rastatt und dem Studium der katholischen Theologie in Freiburg wurde er am 5. August 1862 in St. Peter zum Priester geweiht.

Danach wirkte Justus Knecht als Seelsorger und Religionslehrer in verschiedenen Gemeinden der Erzdiözese Freiburg. Nach der Promotion zum Doktor der Theologie in Tübingen im Jahre 1878 eröffnete sich ihm eine steile Karriere in der kirchlichen Hierarchie. 1882 berief ihn Erzbischof Johann Baptist Orbin in sein Domkapitel und betraute ihn mit der besonderen Verantwortung für Schule und Religionsunterricht in der Erzdiözese Freiburg. Im selben Jahr verfasste Justus Knecht den Praktischen Kommentar zur Biblischen Geschichte, der ein ganzes Menschenalter hindurch im deutschen Sprachgebiet in Gebrauch war.

Es folgte die Herausgabe der Biblischen Geschichte für die unteren Schuljahre der Katholischen Volksschule. Dieses Schulbuch war zu seiner Zeit außerordentlich beliebt und wurde in insgesamt zwanzig Fremdsprachen übersetzt. Schließlich kam 1907 seine Biblische Geschichte für Schule und Haus heraus. 1894 wurde er Weihbischof und führte nach dem Tod von Erzbischof Orbin zwei Jahre lang als Kapitelsvikar die Verwaltungsgeschäfte der Erzdiözese Freiburg. Für seine großen Verdienste als Religionspädagoge und seine erfolgreichen schriftstellerischen Aktivitäten verlieh ihm der Bürgerausschuss von Bruchsal anlässlich seines 80. Geburtstages am 2. Oktober 1919 das Ehrenbürgerrecht. Im hohen Alter von 81 Jahren verstarb der Bruchsaler Ehrenbürger Justus Knecht am 31. Januar 1921 in Freiburg, wo er im nördlichen Chorumgang des Münsters beigesetzt wurde.



Text und Foto: N.N.


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