Französisch | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Französisch



Französisch am JKG

Schülerinnen und Schüler haben am JKG die Möglichkeit, in der 6. Klasse (G8) bzw. in der 7. Klasse (G9) Französisch als 2. Fremdsprache oder in der 8. Klasse (G8) bzw. in der 9. Klasse (G9) als 3. Fremdsprache zu wählen.

Um SchülerInnen und Eltern die Wahl zu erleichtern, werden jedes Jahr im März im Rahmen des Informationsabends für Fünftklässler ausführliche Informationen zur Sprachenwahl erteilt. Für die Wahl von Französisch als 3. Fremdsprache gibt es eine umfassende Informationsveranstaltung im Rahmen der Elternabende in Klasse 8 (G8) bzw. in Klasse 9 (G9). Als Entscheidungshilfe bei der Fremdsprachenwahl dient folgendes Dokument: Sprachenlernen am JKG (PDF). Weitere Informationen sind auf der Seite Profile / G8 / G9 zu finden.

Die Zahl der SchülerInnen, die Französisch als vierstündigen Kurs in der Oberstufe wählen, steigt in den letzten Jahren stetig an, so dass ein kontinuierliches Kursangebot gewährleistet ist.



Text: Bud, Nb (Juli 2015)


Deutsch-Französischer Tag

Paris am 22. Januar 1963 – Bruchsal am 22. Januar 2019

Dt.Frz.Tag2019

Auch wenn die Schüler und Schülerinnen der 10a/11s sich dessen vielleicht nicht bewusst waren, so waren sie doch Teil der großen Freundschaftsbestrebungen, die Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 mit dem Élysée-Vertrag in Paris in Gang setzten.

Sprich die Sprache deines Nachbarn – in diesem Sinne erlernen die Schüler und Schülerinnen der 10a/11s seit über zwei Jahren die französische Sprache und damit ihre dritte Fremdsprache.

Den 22. Januar mit Crêpes und Sandwiches zu feiern, ist seit Jahren Tradition am JKG und wird jährlich von den Schülern und Schülerinnen ausgerichtet. Außerdem pflegt das JKG seit 1991 im Sinne de Gaulles und Adenauers einen regen Schüleraustausch mit Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass.

Auch in Aachen fanden sich am 22. Januar zum 56. Jahrestag des Élysée-Vertrags Angela Merkel und Emmanuel Macron ein, um die Bedeutung dieser Freundschaft zu bekräftigen. „Schaut her, unsere Beziehung hält nach all den Jahren immer noch. Niemand behauptet, dass wir uns innig lieben, doch wir wissen, dass wir uns brauchen. Und Ihr braucht uns. Und wir alle brauchen – das ist letztlich der Kern des Vertrages – Europa!“ (Thomas Thelen, Aachener Zeitung)

Und so hoffen auch wir, mit unserem kleinen kulinarischen Beitrag Teil des großen europäischen Gedankens zu sein. Vive l‘Europe!!

Text: Ho
Foto: Bud (Januar 2019)


Aktivitäten zum deutsch-französischen Tag am JKG

Alle Jahre wieder – jedes Jahr am 22. Januar wird die deutsch-französische Freundschaft gefeiert zum Gedenken an die Unterzeichnung des Elysée-Vertrags vor nunmehr 51 Jahren just an diesem Tag. Die Fachschaft Französisch am Justus-Knecht-Gymnasium nimmt dies immer zum Anlass für themenspezifische Aktivitäten, um bei den Schülern Interesse zu wecken am Nachbarland und Lust zu machen auf die nicht immer ganz leicht zu erlernende Sprache. Schon beliebte Tradition ist der Spezialitätenverkauf à la Francaise, in jeden Jahr von anderen Klassen organisiert. Es gibt meist nicht nur leckere Quiches, Croissants, Baguette und geniale Schokoladentrüffel nach dem Rezept aus dem Französischbuch, sondern einzelne Schüler sind auch landestypisch mit Baskenmütze und in den Farben bleu-blanc-rouge gekleidet, wie man sich eben einen echten Franzosen vorstellt. Plakate informierten über die Teilnahme einzelner Klassen am Online-Quiz des Institut Francais, bei dem in Teamarbeit Themen zu Umwelt, Sport, französischer Küche und Kinofilme bearbeitet werden mussten und wobei man nun auf Erfolge und Gewinne hofft.

Eine besondere Aktion war im Jahr 2014 die Organisation und Aufstellung einer Ausstellung des Goethe-Instituts zum Thema der deutsch-französischen Freundschaft. Die ausgestellten Bilder zeigen den witzigen Comic „Rendez-vous à Berlin“ über die Begegnung eines jungen Deutschen und einer jungen Französin, die aus unterschiedlichen Gründen zusammen nach Berlin reisen und dabei allerlei Klischees und Vorurteile austauschen – „Alle Deutschen haben Gartenzwerge“, „Alle Franzosen fahren Schrottkarren“ – , um am Ende dann doch etwas milder und differenzierter über die jeweiligen Nachbarn zu urteilen und sich schließlich deutlich anzunähern, ganz im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft und als wichtige Botschaft für die Schüler.



Text: C. Blümle; Fotos: A. Doppelbauer (1), H. Eberhardt (2), A. Hartmann (3)


Sonstige Aktivitäten

Il pleut, il pleut, il pleut … – Französische Geschichtenerzählerin am JKG

Frz-Geschichtenerzählerin

Am 08.05.2017 bekamen die Klassen 6b, 7t, 7v, 8s/t und wir, die Klasse 7u, Besuch von der französischen Geschichtenerzählerin Catherine Bouin. Sie hat uns Geschichten erzählt und Rätsel gestellt. Und das alles auf Französisch! Am Anfang war es ein bisschen schwer, sich in die Sprache hinein zu denken, aber sie hat sehr deutlich gesprochen und uns alles bildlich erklärt.

Nach jeder Geschichte sollten wir auf Deutsch erzählen, was wir verstanden hatten. Während sie erzählt hat, hat sie passende Bilder an die Tafel gemalt. Sie war sehr nett und hat uns auch mit einbezogen in ihre Rätsel und Geschichten. Sie erzählte zum Beispiel ein Märchen von einem Mann, der in einem Turm gefangen war und von einem Skorpion gerettet wurde oder eine Geschichte über den Regen und einen Mann, der sein Haus nicht verlassen wollte. Die Geschichten haben vom Französischen her auch sehr gut in unseren Unterricht gepasst. Insgesamt hat es uns allen sehr gefallen. Es war Interessant, so einen Einblick in eine andere Sprache zu bekommen. Wir können sie nur empfehlen.

Text: Giorgia Ceolan, Carina Glasstätter (7u)
Foto: Nb (Mai 2017)


Zwei Wochen allein in Frankreich

Austausch Marie

Als Frau A. Hartmann jemanden für einen individuellen Schüleraustausch mit Frankreich suchte, willigte ich nach einigen Überlegungen ein. Daraufhin besuchte ich am 29. Januar meinen Austauschpartner Antoine Barbier für zwei Wochen in Straßburg. Von ihm und seiner Familie wurde ich herzlich willkommen geheißen. Ich besuchte mir ihm das Lycée Jean Monnet und erlebte den dortigen Schulalltag, welcher sich etwas von unserem unterscheidet. Die Schüler beginnen ihren Tag erst später, haben teilweise bis 18 Uhr Unterricht und Mittagspausen von ein bis zwei Stunden. In der freien Zeit erkundeten wir gemeinsam die Stadt und trafen Antoines Freunde um verschiedene Aktivitäten zu unternehmen.

Der Gegenbesuch meines Austauschschülers fand im Juli statt. Der Aufenthalt war für Antoine ein bisschen wie Urlaub, da der Unterricht bei uns im Vergleich zu Frankreich viel früher endet, jedoch auch früher beginnt. Auch in Deutschland unternahmen wir gemeinsam mit meiner Familie und meinen Freunden verschiedene Aktivitäten wie der Besuch eines Museums oder des Europaparks. Zusammenfassend verbinde ich den Austausch mit positiven Erfahrungen. Die neu gewonnene Freundschaft wird hoffentlich beibehalten, da Antoine und ich, aber auch unsere Familien sich gut verstehen. Somit kann ich jedem ans Herz legen so eine Erfahrung mal zu machen.

Auch im Schuljahr 2017/2018 gibt es voraussichtlich wieder für ein paar Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 die Möglichkeit, an so einem Austausch teilzunehmen.

Bericht: Marie Krämer (10a), September 2017


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