Französisch | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Französisch



Französisch am JKG

Schülerinnen und Schüler haben am JKG die Möglichkeit, in der 6. Klasse (G8) bzw. in der 7. Klasse (G9) Französisch als 2. Fremdsprache zu wählen. Weitere Informationen sind auf der Seite Profile / G8 / G9 zu finden.

Regelmäßig bietet das JKG Französisch in der Oberstufe als Basisfach und als Leistungskurs an.



Text: Bud, Nb (Juli 2015 / 2021)


Ein Krimi auf Französisch: Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2022

Wettbewerb

Wolltet ihr auch schon mal an einem Set sein? Ein Skript schreiben, Kameramann spielen oder in eine Rolle schlüpfen? Wir haben an dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen und gemeinsam im Fach Französisch einen Film gedreht.

Unsere Aufgabe war es, einen Film zu drehen, in der es um eine deutsch-französische Freundschaft gehen sollte. Ansonsten waren wir frei, unseren eigenen Film so zu gestalten, wie wir es wollten. Wir hatten die Möglichkeit, eine Komödie, einen Krimi oder auch eine romantische Lovestory zu erfinden, die Kreativität kennt keine Grenzen.

Wir haben uns dazu entschlossen, eine Mordgeschichte zu erzählen. Die Idee war schnell gefunden, aber was danach folgte, war regelrecht eine Herausforderung: Zunächst war da das Skript. Wir mussten unsere Vorstellungen auf ein Blatt Papier bringen, was auf einer anderen Sprache nicht so leicht ist. Aber wir haben uns nicht entmutigen lassen und überwanden die Hürde. Wir haben einen recht guten Text auf die Beine gebracht, jedoch war dieser auf Anhieb natürlich nicht perfekt. Zum Glück stand uns unsere Französisch-Lehrerin Frau Nordberg zur Seite und half uns.

Nun hatten wir unsere Story und das Skript. Jetzt lag das Spannendste vor uns – der Dreh. Es stellte sich als recht schwierig heraus, den passenden Ort zu finden. Schließlich hat einer aus dem Team eine Villa für unsere Dreharbeiten finden können, was ziemlich cool war. Uns allen hat es Spaß gemacht, das Video aufzunehmen. Die ersten Versuche sind uns misslungen und es wurde viel gelacht.

Wir haben unser Projekt auf den letzten Drücker fertig gestellt, sodass es am Ende ein wenig stressig war, aber wir haben es gemeinsam geschafft. Rückblickend haben wir unsere Entscheidung nicht bereut. Zwar haben wir nicht gewonnen, aber wir haben Zeit zusammen verbracht und es war auch lustig. Wir alle können euch den Teamwettbewerb nur ans Herz legen.

PS: Solltet ihr auch an dem Wettbewerb teilnehmen, fangt rechtzeitig an ; )

Text: Melanie Becker, Marie Moos, 10v
Foto: Nb



Vive l’amitié franco-allemande!

Klasse 9u belegt 1. Platz im Internet-Teamwettbewerb des Institut Français!

Wettbewerb 9u0

Am Mittwoch, 19.02.2022, nahm unsere Klasse 9u an einem Internet-Teamwettbewerb vom Institut Français in Zusammenarbeit mit dem Cornelsen-Verlag anlässlich des deutsch-französischen Tags teil. Da dieser in Baden-Württemberg zum ersten Mal stattfand, waren wir Frau Burckhart-Dreyers sogenannte Versuchskaninchen. Wir freuten uns an diesem Mittwochnachmittag sehr auf den Wettbewerb und waren gespannt auf das, was uns im Computerraum des JKG erwarten würde. Unsere Vermutung war jedenfalls nicht auf dem Treppchen zu landen. Nachdem wir uns in Gruppen von je 2-3 Schülern zusammengefunden hatten, wurden uns die verschiedenen Themen zugeteilt. Man muss sich diesen Wettbewerb wie eine Art französische „The Big Challenge“ vorstellen.

Und dann ging es auch schon los. Wir loggten uns ein und beantworteten Fragen zu Europa, Frankreich, Frankophonie und den deutsch-französischen Beziehungen und konnten dabei unsere Kenntnisse im Hör- und Leseverstehen, unser Medienverständnis und unsere Fähigkeit im Hinblick auf Internetrecherchen unter Beweis stellen. So stärkten wir unsere Kompetenz in selbstständigem Zeitmanagement und Teamarbeit. Dabei hatten wir eine Menge Spaß und konnten unsere Französisch-Kenntnisse testen und aufbessern. Die Videos und Texte waren sehr anschaulich gestaltet und die Arbeitsanweisungen verständlich formuliert, so dass wir die Fragen gut beantworten konnten.

Nach ein paar Wochen des Wartens wurde uns bekannt gegeben, dass unsere Klasse in der Kategorie F2 mit 83,5 Punkten den ersten Platz belegt und wir uns gegen 13 andere Klassen in Baden-Württemberg durchgesetzt hatten. Als Preis bekamen wir eine Einladung zu einem Besuch mit anschließender Zeremonie im Ministerium für Schule und Bildung in Stuttgart (falls es Corona zulässt). Wir sind überglücklich und freuen uns sehr über unseren Sieg und die Einladung. Wir bedanken uns bei allen, die uns dies ermöglicht haben.

Merci à Mme Burckhart-Dreyer qui nous a inscrits à ce concours !

Text: Mathilda Weindel


Aktuelles aus dem Französischunterricht

Frankreich

Wir haben den neuen französischen Präsidenten gewählt!

Anlässlich der Präsidentschaftswahl in Frankreich am 10. und 24. April haben wir, die Klassen 9u, 10a/11s,10t, 10u, 11t, 11v, sowie die beiden Basis-Kurse der KI und der Leistungskurs der KII einen elearning-Kurs der Landeszentrale für politische Bildung absolviert, in dem wir Einiges über das französische Wahlsystem, sowie die aktuellen Kandidat*innen gelernt haben. Es war vor allem interessant, die Persönlichkeiten der einzelnen Kandidat*innen und ihre Ziele in Frankreich und der EU kennenzulernen. Außerdem war es überraschend zu erfahren, dass Personen kandidieren, welche schon mehrfach vor Gericht waren.

Anschließend haben wir in der 11v selbst unseren zukünftigen Präsidenten Frankreichs gewählt. Nach einer Stichwahl im zweiten Wahlgang zwischen Emmanuel Macron und Anne Hildalgo gewann letztlich Emmanuel Macron.

Wie wohl das französische Volk wählen wird?

Text: Theo Freißl, Jannis Klein (11v), A. Hartmann
Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Vivent les coopérations franco-allemandes!

Der typisch kulinarische Deutsche vermag wohl über die Vorzüge offener Grenzen nach Frankreich zu wissen, ist nicht zuletzt elsässischer Flammkuchen stets eine Reise wert. Aber versteht der Deutsche auch, was und wer ihm den anhaltenden Genuss eines traditionell zubereiteten mousse au chocolat beschert? Eine Köchin mag gut sein, ein Macaron besser, aber Macron am besten! Spätestens an dieser Stelle steigt ein in Stereotypen denkender Deutscher dann doch aus. Die Widersacher Brezel und Baguette kann man vereinen, mit dem TGV häufig fahren und auch als Franzose gerne einmal Spätzle in Deutschland probieren, aber in welcher Hinsicht politisieren diese Dinge bitte schön? Offene Grenzen nach Frankreich, nach Deutschland, „vivent les relations franco-allemandes, vive l’amitié!“ Die Freundschaft lebe – zurecht und wahrlich gut, gepflegt möchte sie dafür aber werden. Was geschähe nun also, wenn Marine Le Pen im Palais de l’Élysée säße? Man möge sich zuerst einmal fragen, wer Le Pen überhaupt ist, dann Macron suchen und sich schließlich Gedanken über Europa machen. Die Nation im Herzen einer Union als Zweifelträger: Europa ja, nein, vielleicht?

Es sind interessante Gedankenspiele, auf die man bei Sichtung der Wahlprogramme und Positionierungen der französischen Kandidaten stößt, sieht man sich doch mit einer entscheidenden Frage konfrontiert: In welche soziale oder rechte Richtung soll die Reise die nächsten fünf Jahre gehen und welche Auswirkungen hat sie für Europa? Nicht nur als direkter Kooperationspartner Frankreichs, sondern auch als wichtiger Mitgliedsstaat der Europäischen Union sollten wir Deutschen uns diese Fragen stellen. Die Politik in Frankreich geht im täglichen Nachrichtentrubel gerne unter und ist doch so wichtig. Le Pen, Mélenchon, Pécresse, Zemmour, Jadot, Roussel, Hidalgo und Macron – so bunt eröffnet sich die Landschaft der Kandidaten, gleich der Parteien von radikal rechten über ökologisch-grünen bis zu sozialen. Ein erschreckendes Bild, das Frankreichs Wahltendenzen und Prognosen abzeichnen, verdrängt allerdings jegliche Vielfalt und führt letztendlich zum medial fokussierten Kampf zwischen Macron und Le Pen. Umso wichtiger ist es im allgemeinen politischen Bildungskontext, sich differenziert mit allen Kandidaten der französischen Präsidentschaftswahl auseinanderzusetzen. Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) hat sich am Montag, den 4. April 2022 eben diesem Thema gewidmet. Neben online Angeboten für die 10. und 11. Klassen und die Kursstufe 2 kam die Kursstufe 1 in den Genuss eines Präsenzvortrages. Ergänzend zu interaktiven Erarbeitungen von politischen Zielen haben die französischen Referenten der LpB die Thematik auch an der Wurzel gepackt und das politische System Frankreichs als solches charakterisiert. „Le Sénat“ oder „l’Assemblée Nationale“ – was, beispielsweise, sind diese Institutionen, wie kommen sie zustande und welcher Einfluss geht von ihnen aus? Der Präsident allein reicht schließlich nicht aus, um ein demokratisches Land zu regieren, Kenntnisse des deutschen Systems genauso wenig, um das französische spontan zu verstehen.

Vielleicht ist es genau diese Komplexität, die verhindert, neben Macron auch anderen Kandidaten ihren Raum zu geben. Spätestens nach dem Event am 4. April sollte aber zumindest gut 100 Schülerinnen und Schülern des JKG beim nächsten Crêpe to go bewusst werden, was alles hinter den Beziehungen mit Frankreich steckt und inwiefern das politische Geschehen in Frankreich auch uns Deutsche betrifft. Denn nur dann kann unsere Freundschaft sich bestmöglich entfalten, Paris als Stadt der Liebe auch wirklich zwei Länder verbinden und von uns so in unseren Herzen getragen werden, wie es als Hauptstadt im Herzen Frankreichs liegt. „Vivent la France et les coopérations franco-allemandes, vive l’UE, donc cela veut dire : Croisons les doigts pour que Macron gagne les élections !“

Text: Moritz Spitz, K1 (15.04.2022)


Ma recette préférée

Nachdem wir, die Französischgruppe 8a/9s, im Unterricht Mengenangaben behandelt und einige französische Rezepte unter die Lupe genommen haben, schritten wir nun selbst zur Tat! In digitalen Präsentationen und Videoclips stellen wir euch hier unsere Lieblingsrezepte vor! Wenn die nicht Appetit machen!

Chiara (9s): Gâteau aux noisettes

Elisa (8a): Gâteau „Frau Holle“


Emilia (8a): Gâteau „Marmorkuchen“

Sarah (9s): Gaufres


Lehrkraft: Hm (Juli 2021)



Deutsch-Französischer Tag 2020

Der 22. Januar – ein besonderer Tag für die deutsch-französische Freundschaft

Dt.Frz.Tag2020

Denn:

  • Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag, aus dem am 5. Juli desselben Jahres das DFJW – das schönste Kind des Élysée-Vertrages – hervorging.
  • Am 22. Januar 2003, 40 Jahre später, riefen Gerhard Schröder und Jacques Chirac den ersten Deutsch-Französischen Tag ins Leben.
  • Am 22. Januar 2019, bekräftigen Angela Merkel und Emmanuel Macron mit dem Vertrag von Aachen die enge Zusammenarbeit beider Länder.
  • Und jedes Jahrjeden Tag – füllen Bürger*innen diese Freundschaft etwa in Städtepartnerschaftskomitees, bei Schulaustauschen oder bei kulturellen und sportlichen Begegnungen mit Leben.“
  • (Quelle: Deutsch-Französisches Jugendwerk 2020)

    Auch bei uns am JKG werden die intensiven Beziehungen zu unserem Nachbarland durch den jährlich stattfindenden Austausch mit unserer Partnerschule in Sainte-Marie-aux-Mines immer weiter gefestigt. Unser Motto „Lerne die Sprache des Nachbarn“ wird im Rahmen der regelmäßigen Besuche der französischen conteuse (Geschichtenerzählerin) Catherine Bouin lebendig, die bereits mit Schülerinnen und Schülern der Anfangsklassen in der Fremdsprache kommuniziert. Selbstverständlich wird auch der 22. Januar, dieser besondere Tag der deutsch-französischen Freundschaft, seit Langem am JKG gefeiert. Zu diesem Anlass bereiten Schülerinnen und Schüler kulinarische Spezialitäten unseres Nachbarlandes zu. Aktuell übernahm diese Aufgabe die Studienfahrtsgruppe, die sich im Mai in Richtung Provence auf den Weg machen wird. Neben frisch gebackenen crêpes gab es viele weitere Köstlichkeiten, wie z.B. sandwiches, tartes – sucrées et salées –, mousse au chocolat, macarons, éclairs, croissants au chocolat etc., ganz nach dem Motto, dass Liebe – oder in diesem Fall die Freundschaft mit unserem Nachbarn – durch den Magen geht.

    In diesem Sinne sagen wir anlässlich des deutsch-französischen Tages ein Mal mehr „Vive l’amitié franco-allemande – vive l’Europe!“

    Dt.Frz.Tag2020 (1)
    Dt.Frz.Tag2020 (3)
    Dt.Frz.Tag2020 (2)

    Text: Bud/Nb
    Fotos: Nb (Januar 2020)



    Deutsch-Französischer Tag 2019

    Paris am 22. Januar 1963 – Bruchsal am 22. Januar 2019

    Dt.Frz.Tag2019

    Auch wenn die Schüler und Schülerinnen der 10a/11s sich dessen vielleicht nicht bewusst waren, so waren sie doch Teil der großen Freundschaftsbestrebungen, die Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 mit dem Élysée-Vertrag in Paris in Gang setzten.

    Sprich die Sprache deines Nachbarn – in diesem Sinne erlernen die Schüler und Schülerinnen der 10a/11s seit über zwei Jahren die französische Sprache und damit ihre dritte Fremdsprache.

    Den 22. Januar mit Crêpes und Sandwiches zu feiern, ist seit Jahren Tradition am JKG und wird jährlich von den Schülern und Schülerinnen ausgerichtet. Außerdem pflegt das JKG seit 1991 im Sinne de Gaulles und Adenauers einen regen Schüleraustausch mit Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass.

    Auch in Aachen fanden sich am 22. Januar zum 56. Jahrestag des Élysée-Vertrags Angela Merkel und Emmanuel Macron ein, um die Bedeutung dieser Freundschaft zu bekräftigen. „Schaut her, unsere Beziehung hält nach all den Jahren immer noch. Niemand behauptet, dass wir uns innig lieben, doch wir wissen, dass wir uns brauchen. Und Ihr braucht uns. Und wir alle brauchen – das ist letztlich der Kern des Vertrages – Europa!“ (Thomas Thelen, Aachener Zeitung)

    Und so hoffen auch wir, mit unserem kleinen kulinarischen Beitrag Teil des großen europäischen Gedankens zu sein. Vive l‘Europe!!

    Text: Ho
    Foto: Bud (Januar 2019)



    Französische Geschichtenerzählerin

    Besuch der französischen Geschichtenerzählerin Catherine Bouin – Quelques impressions (2022)

    Des contes impressionnants

    Geschichtenerzählerin 1

    „Die französische Geschichtenerzählerin Catherine Bouin (une artiste conteuse professionnelle) hat die FranzösischschülerInnen aus der 10a und der 11s am 30.05.22 besucht und ließ sie in die faszinierende Welt der Märchen eintauchen. Die Geschichten, wie zum Beispiel „die Steinsuppe“, waren nicht nur spannend, sondern auch leicht zu verstehen, da sie im Sprachniveau dem jeweiligen Lernstand angepasst sind. Vor allem ihre lebhafte Gestaltung durch Gesten vereinfachte ebenfalls das Verfolgen der contes, also der Geschichten. Besonders erfreulich war auch die Miteinbeziehung der SchülerInnen beim Erzählen. Schließlich war der Besuch eine schöne Abwechslung zum regulären Französischunterricht.“ (Faryal Butt und Vera Dautaj, 10a)

    „Wir freuten uns wie schon beim ersten Mal auf Catherines Besuch, welcher wieder toll war. Es war schön zu sehen wie viel man versteht und wenn doch mal etwas unklar war, hat das pantomimische Erklären dies deutlich gemacht.“ (Saskia 9t)

    „Der Besuch von Catherine war ein sehr tolles Erlebnis. Man hat endlich gemerkt, dass sich die ganzen Jahre Französischunterricht gelohnt haben. Sie hat wie schon letztes Mal gute Geschichten ausgesucht und sie sehr gut und verständlich erzählt.“ (Samuel, 9t)

    „Eine französische Geschichtenerzählerin – sind dafür nicht die Lehrer da? Nein, Catherine, welche uns schon mehrmals in ihren Bann gerissen hat, war eine super Hilfe in Französisch für uns. Sie gab sich viel Mühe uns ihre Geschichten so verständlich wie möglich zu erzählen. Ich bin sehr dankbar über ihren Besuch bei uns und darüber, dass sie als Muttersprachlerin für uns so verständlich spricht.“ (Annika, 9t)

    Geschichtenerzählerin 2

    „Vergangenen Montag kam Catherine zu uns. Sie war sehr nett und hat die Geschichten gut und interessant erzählt, so dass ich Vieles verstehen konnte. Das Quiz am Ende war das Beste, da es sehr einfach war und ich so gut wie alles gewusst habe, Über weitere Besuche von Catherine würden wir uns sehr freuen.“ (Jamie, 9t)

    „Der Besuch von Catherine hat mir gut gefallen. Ich habe sie gut verstanden und die Geschichten waren sehr schön erzählt. Ich fand es gut, dass sie die Klasse manchmal mit einbezogen hat.“ (Lea, 9t)

    „Catherine hat die Stunde toll gestaltet. Sie hat uns die Geschichten auf Französisch super erzählt und Wörter pantomimisch oder mit Synonymen erklärt. Dadurch haben wir alle die Geschichten verstanden und konnten sie problemlos nacherzählen. Es war eine tolle Erfahrung und sie kann gerne wiederkommen.“ (Mia, 9t)

    Geschichtenerzählerin 3

    „Am 30.5. ist eine französische Geschichtenerzählerin zu uns in die Schule gekommen. Nachdem sie uns auf Französisch begrüßt und uns ein paar persönliche Fragen gestellt hat, erzählte sie zwei Geschichten. Am Ende gab es noch ein Quiz. Ich fand die Geschichten sehr gut, da ich viel verstanden habe und das Quiz am Ende habe ich auch größtenteils beantworten können.“ (Elias, 9t)

    „Die Fachschaft Französisch bedankt sich ganz herzlich beim Freundeskreis des JKG, der den Besuch der Geschichtenerzählerin großzügig unterstützt hat!“

    Teilgenommen haben die Französischschülerinnen und -schüler der Klassen 7b, 7s, 7t, 7u, 7v, 8t, 8u, 8v, 9t, 10a und 11s.

    Fotos: Esg und Nth


    Catherine Bouin aus Nizza bringt französischen Flair ins Klassenzimmer (2020)

    Geschichtenerzählerin

    Zum mittlerweile neunten Mal besuchte die Geschichtenerzählerin Catherine Bouin am 4.3. das JKG, um mehreren Schulklassen beziehungsweise allen Anfangsklassen französischen Flair in das Klassenzimmer zu bringen. Mit viel Elan, Geschick und schauspielerischem Können vermittelt sie selbst Einsteigern unterhaltsame Geschichten und schafft es sich ohne die deutsche Sprache verständigen zu können.

    Am 4. März 2020 war Catherine Bouin, eine französische Geschichtenerzählerin aus Nizza, beim JKG zu Besuch. In der zweiten Schulstunde erzählte sie der Klasse 7v verschiedene Geschichten, die wahrscheinlich selbst ausgedacht waren. In der ersten Geschichte, die dem Märchen „Rapunzel“ ähnelte, ging es um einen Mann, der in einem Turm eingesperrt war. Durch einen cleveren Trick gelang es seiner Frau, ihn zu befreien. Catherine Bouin erzählte die Geschichte sehr frei und stellte unbekannte französische Worte mit Gesten oder Zeichnungen an der Tafel bildlich dar. Am Ende der Geschichte sollte die Klasse das Märchen auf Deutsch wiederholen, damit jeder verstand, worum es ging, was ziemlich gut geklappt hat.

    Danach folgte eine zweite Geschichte, in der das Ehepaar Jean und Jeanne unabhängig voneinander ein leeres Beet in ihrem Garten fanden und sich mit dem Lieblingsgemüse des anderen überraschen wollten. Durch ein Missverständnis funktionierte das jedoch nicht ganz. Auch diese Geschichte sollte die Klasse auf Deutsch wiederholen, sodass die wenigen verbleibenden Unklarheiten geklärt werden konnten. Am Ende stellte Catherine Bouin noch zwei lustige Rätsel, die gelöst werden mussten. Damit war die Stunde beendet. Die Klasse meldete zurück, dass sie überrascht waren wie viel sie bereits verstehen konnten, unverständliche Wörter gut bildlich dargestellt worden seien (durch Zeichnungen und Gestik), die Geschichtenerzählerin jedoch manchmal, typisch französisch, noch etwas zu schnell gesprochen habe.

    Text: Dorit Medved (7v),
    Foto: Hck




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