Französisch | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Französisch



Französisch am JKG

Schülerinnen und Schüler haben am JKG die Möglichkeit, in der 6. Klasse (G8) bzw. in der 7. Klasse (G9) Französisch als 2. Fremdsprache oder in der 8. Klasse (G8) bzw. in der 9. Klasse (G9) als 3. Fremdsprache zu wählen.

Um SchülerInnen und Eltern die Wahl zu erleichtern, werden jedes Jahr im März im Rahmen des Informationsabends für Fünftklässler ausführliche Informationen zur Sprachenwahl erteilt. Für die Wahl von Französisch als 3. Fremdsprache gibt es eine umfassende Informationsveranstaltung im Rahmen der Elternabende in Klasse 8 (G8) bzw. in Klasse 9 (G9). Als Entscheidungshilfe bei der Fremdsprachenwahl dient folgendes Dokument: Sprachenlernen am JKG (PDF). Weitere Informationen sind auf der Seite Profile / G8 / G9 zu finden.

Die Zahl der SchülerInnen, die Französisch als vierstündigen Kurs in der Oberstufe wählen, steigt in den letzten Jahren stetig an, so dass ein kontinuierliches Kursangebot gewährleistet ist.



Text: Bud, Nb (Juli 2015)


Deutsch-Französischer Tag 2020

Der 22. Januar – ein besonderer Tag für die deutsch-französische Freundschaft

Dt.Frz.Tag2020

Denn:

  • Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den Élysée-Vertrag, aus dem am 5. Juli desselben Jahres das DFJW – das schönste Kind des Élysée-Vertrages – hervorging.
  • Am 22. Januar 2003, 40 Jahre später, riefen Gerhard Schröder und Jacques Chirac den ersten Deutsch-Französischen Tag ins Leben.
  • Am 22. Januar 2019, bekräftigen Angela Merkel und Emmanuel Macron mit dem Vertrag von Aachen die enge Zusammenarbeit beider Länder.
  • Und jedes Jahrjeden Tag – füllen Bürger*innen diese Freundschaft etwa in Städtepartnerschaftskomitees, bei Schulaustauschen oder bei kulturellen und sportlichen Begegnungen mit Leben.“
  • (Quelle: Deutsch-Französisches Jugendwerk 2020)

    Auch bei uns am JKG werden die intensiven Beziehungen zu unserem Nachbarland durch den jährlich stattfindenden Austausch mit unserer Partnerschule in Sainte-Marie-aux-Mines immer weiter gefestigt. Unser Motto „Lerne die Sprache des Nachbarn“ wird im Rahmen der regelmäßigen Besuche der französischen conteuse (Geschichtenerzählerin) Catherine Bouin lebendig, die bereits mit Schülerinnen und Schülern der Anfangsklassen in der Fremdsprache kommuniziert. Selbstverständlich wird auch der 22. Januar, dieser besondere Tag der deutsch-französischen Freundschaft, seit Langem am JKG gefeiert. Zu diesem Anlass bereiten Schülerinnen und Schüler kulinarische Spezialitäten unseres Nachbarlandes zu. Aktuell übernahm diese Aufgabe die Studienfahrtsgruppe, die sich im Mai in Richtung Provence auf den Weg machen wird. Neben frisch gebackenen crêpes gab es viele weitere Köstlichkeiten, wie z.B. sandwiches, tartes – sucrées et salées –, mousse au chocolat, macarons, éclairs, croissants au chocolat etc., ganz nach dem Motto, dass Liebe – oder in diesem Fall die Freundschaft mit unserem Nachbarn – durch den Magen geht.

    In diesem Sinne sagen wir anlässlich des deutsch-französischen Tages ein Mal mehr „Vive l’amitié franco-allemande – vive l’Europe!“

    Dt.Frz.Tag2020 (1)
    Dt.Frz.Tag2020 (3)
    Dt.Frz.Tag2020 (2)

    Text: Bud/Nb
    Fotos: Nb (Januar 2020)



    Deutsch-Französischer Tag 2019

    Paris am 22. Januar 1963 – Bruchsal am 22. Januar 2019

    Dt.Frz.Tag2019

    Auch wenn die Schüler und Schülerinnen der 10a/11s sich dessen vielleicht nicht bewusst waren, so waren sie doch Teil der großen Freundschaftsbestrebungen, die Charles de Gaulle und Konrad Adenauer am 22. Januar 1963 mit dem Élysée-Vertrag in Paris in Gang setzten.

    Sprich die Sprache deines Nachbarn – in diesem Sinne erlernen die Schüler und Schülerinnen der 10a/11s seit über zwei Jahren die französische Sprache und damit ihre dritte Fremdsprache.

    Den 22. Januar mit Crêpes und Sandwiches zu feiern, ist seit Jahren Tradition am JKG und wird jährlich von den Schülern und Schülerinnen ausgerichtet. Außerdem pflegt das JKG seit 1991 im Sinne de Gaulles und Adenauers einen regen Schüleraustausch mit Sainte-Marie-aux-Mines im Elsass.

    Auch in Aachen fanden sich am 22. Januar zum 56. Jahrestag des Élysée-Vertrags Angela Merkel und Emmanuel Macron ein, um die Bedeutung dieser Freundschaft zu bekräftigen. „Schaut her, unsere Beziehung hält nach all den Jahren immer noch. Niemand behauptet, dass wir uns innig lieben, doch wir wissen, dass wir uns brauchen. Und Ihr braucht uns. Und wir alle brauchen – das ist letztlich der Kern des Vertrages – Europa!“ (Thomas Thelen, Aachener Zeitung)

    Und so hoffen auch wir, mit unserem kleinen kulinarischen Beitrag Teil des großen europäischen Gedankens zu sein. Vive l‘Europe!!

    Text: Ho
    Foto: Bud (Januar 2019)



    Französische Geschichtenerzählerin 2020

    Catherine Bouin aus Nizza bringt französischen Flair ins Klassenzimmer

    Geschichtenerzählerin

    Zum mittlerweile neunten Mal besuchte die Geschichtenerzählerin Catherine Bouin am 4.3. das JKG, um mehreren Schulklassen beziehungsweise allen Anfangsklassen französischen Flair in das Klassenzimmer zu bringen. Mit viel Elan, Geschick und schauspielerischem Können vermittelt sie selbst Einsteigern unterhaltsame Geschichten und schafft es sich ohne die deutsche Sprache verständigen zu können.

    Am 4. März 2020 war Catherine Bouin, eine französische Geschichtenerzählerin aus Nizza, beim JKG zu Besuch. In der zweiten Schulstunde erzählte sie der Klasse 7v verschiedene Geschichten, die wahrscheinlich selbst ausgedacht waren. In der ersten Geschichte, die dem Märchen „Rapunzel“ ähnelte, ging es um einen Mann, der in einem Turm eingesperrt war. Durch einen cleveren Trick gelang es seiner Frau, ihn zu befreien. Catherine Bouin erzählte die Geschichte sehr frei und stellte unbekannte französische Worte mit Gesten oder Zeichnungen an der Tafel bildlich dar. Am Ende der Geschichte sollte die Klasse das Märchen auf Deutsch wiederholen, damit jeder verstand, worum es ging, was ziemlich gut geklappt hat.

    Danach folgte eine zweite Geschichte, in der das Ehepaar Jean und Jeanne unabhängig voneinander ein leeres Beet in ihrem Garten fanden und sich mit dem Lieblingsgemüse des anderen überraschen wollten. Durch ein Missverständnis funktionierte das jedoch nicht ganz. Auch diese Geschichte sollte die Klasse auf Deutsch wiederholen, sodass die wenigen verbleibenden Unklarheiten geklärt werden konnten. Am Ende stellte Catherine Bouin noch zwei lustige Rätsel, die gelöst werden mussten. Damit war die Stunde beendet. Die Klasse meldete zurück, dass sie überrascht waren wie viel sie bereits verstehen konnten, unverständliche Wörter gut bildlich dargestellt worden seien (durch Zeichnungen und Gestik), die Geschichtenerzählerin jedoch manchmal, typisch französisch, noch etwas zu schnell gesprochen habe.

    Text: Dorit Medved (7v),
    Foto: Hck



    Französische Geschichtenerzählerin 2019

    Il pleut, il pleut, il pleut …

    Frz-Geschichtenerzählerin

    Am 08.05.2017 bekamen die Klassen 6b, 7t, 7v, 8s/t und wir, die Klasse 7u, Besuch von der französischen Geschichtenerzählerin Catherine Bouin. Sie hat uns Geschichten erzählt und Rätsel gestellt. Und das alles auf Französisch! Am Anfang war es ein bisschen schwer, sich in die Sprache hinein zu denken, aber sie hat sehr deutlich gesprochen und uns alles bildlich erklärt.

    Nach jeder Geschichte sollten wir auf Deutsch erzählen, was wir verstanden hatten. Während sie erzählt hat, hat sie passende Bilder an die Tafel gemalt. Sie war sehr nett und hat uns auch mit einbezogen in ihre Rätsel und Geschichten. Sie erzählte zum Beispiel ein Märchen von einem Mann, der in einem Turm gefangen war und von einem Skorpion gerettet wurde oder eine Geschichte über den Regen und einen Mann, der sein Haus nicht verlassen wollte. Die Geschichten haben vom Französischen her auch sehr gut in unseren Unterricht gepasst. Insgesamt hat es uns allen sehr gefallen. Es war Interessant, so einen Einblick in eine andere Sprache zu bekommen. Wir können sie nur empfehlen.

    Text: Giorgia Ceolan, Carina Glasstätter (7u)
    Foto: Nb (Mai 2017)



    Individueller Schüleraustausch

    Zwei Wochen allein in Frankreich

    Austausch Marie

    Als Frau A. Hartmann jemanden für einen individuellen Schüleraustausch mit Frankreich suchte, willigte ich nach einigen Überlegungen ein. Daraufhin besuchte ich am 29. Januar meinen Austauschpartner Antoine Barbier für zwei Wochen in Straßburg. Von ihm und seiner Familie wurde ich herzlich willkommen geheißen. Ich besuchte mir ihm das Lycée Jean Monnet und erlebte den dortigen Schulalltag, welcher sich etwas von unserem unterscheidet. Die Schüler beginnen ihren Tag erst später, haben teilweise bis 18 Uhr Unterricht und Mittagspausen von ein bis zwei Stunden. In der freien Zeit erkundeten wir gemeinsam die Stadt und trafen Antoines Freunde um verschiedene Aktivitäten zu unternehmen.

    Der Gegenbesuch meines Austauschschülers fand im Juli statt. Der Aufenthalt war für Antoine ein bisschen wie Urlaub, da der Unterricht bei uns im Vergleich zu Frankreich viel früher endet, jedoch auch früher beginnt. Auch in Deutschland unternahmen wir gemeinsam mit meiner Familie und meinen Freunden verschiedene Aktivitäten wie der Besuch eines Museums oder des Europaparks. Zusammenfassend verbinde ich den Austausch mit positiven Erfahrungen. Die neu gewonnene Freundschaft wird hoffentlich beibehalten, da Antoine und ich, aber auch unsere Familien sich gut verstehen. Somit kann ich jedem ans Herz legen so eine Erfahrung mal zu machen.

    Auch im Schuljahr 2017/2018 gibt es voraussichtlich wieder für ein paar Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 die Möglichkeit, an so einem Austausch teilzunehmen.

    Bericht: Marie Krämer (10a), September 2017


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