Dänemark | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Dänemark



Schüleraustausch mit Espergærde

AnsprechpartnerInnen:

Herr Aupperle und andere KollegInnen


Bericht 2014/15

Dänemark-Austausch 2015 (PDF)


Bericht 2013/14

Das JKG hat seit dem Schuljahr 2012/13 eine weitere Austauschschule: Das Gymnasium in Espergærde, Dänemark (Region Kopenhagen). Dieses Gymnasium entspricht unserer Oberstufe, d.h. die Schüler dort sind zwischen 16 und 18 Jahre alt. Dementsprechend ist es unser Ziel, dass Schüler der Kursstufe 1 die Möglichkeit dieses neuen Austauschprogrammes nutzen.

Nachdem der erste Austausch erfolgreich verlaufen war, war die Resonanz im Schuljahr 2013/14 so hoch, dass die Plätze per Los vergeben werden mussten. Auch der diesjährige Austausch ist positiv verlaufen. Die JKG-Gruppe fuhr Ende September 2013 nach Dänemark, der dänische Gegenbesuch fand im April 2014 statt.

Das Programm, das die dänischen Kolleginnen Pernille Garbers und Torsten Jøhncker geplant hatten, war außerordentlich abwechslungsreich und interessant: Nach der Fahrt mit dem Nachtzug wurde der Ankunftstag mit Sport und Kennenlernen verbracht. Am nächsten Tag stand ein Besuch des Gymnasiums an, mit Teilnahme am Unterricht. Das allein war schon eine Reise wert. So ist die dänische Schule technisch sehr gut ausgestattet. SchülerInnen und LehrerInnen arbeiten alle mit einem Laptop o.ä. im Unterricht. Die dänischen Schüler und Kollegen nahmen uns auch in diesem Jahr sehr offen und freundlich auf. Tags darauf stand ein größerer Ausflug auf dem Plan. Vormittags besuchten wir Deutschen das Schloss Kronborg in Helsingør, eine beeindruckende Anlage aus dem 16. Jahrhundert, die auch als Heimatort Hamlets bekannt ist. Mittags trafen sich beide Gruppen zur Abfahrt zur Insel Ven. Diese kleine Insel im Öresund gehört zu Schweden. Bekannteste Sehenswürdigkeit sind die Überreste einer Sternwarte aus dem 16 Jahrhundert und das Museum über den Astronom Tycho Brahe. Wir erkundeten die Insel bei strahlendem Sonnenschein zu Fuß, was bei einer Inselgröße von 7,6 qkm kein Problem ist.

Dänemark-Austausch
Foto: N.N.

Am nächsten Tag besuchten wir Kopenhagen, wobei die SchülerInnen von ihren dänischen PartnernInnen durch die Stadt geführt wurden. Zum Abschluss trafen sich alle zum Lunch im königlichen Garten. Abends gab es in der Schule ein Abschiedsessen, das den meisten SchülerInnen viel zu kurz erschien, was von der freundschaftlichen Atmosphäre zeugt, die sich entwickelt hatte. Der darauffolgenden Tage stand noch einmal im Zeichen der Küstenlage von Espergærde: Eine Wanderung an der Nordküste bildete den letzten Programmpunkt des Austauschs, bevor es mit einem Zwischenstopp in Kopenhagen wiederum mit dem Nachtzug zurück nach Karlsruhe ging.

Auch unser Programm im April, auf dem unter anderem die Besichtigung der Mercedes-Benz- Arena und des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart, wie auch ein Ausflug nach Heidelberg und ein Tag in Weinheim (Odenwaldwanderung und Miramar-Freizeitbad) standen, kam gut an. Danke für das Engagement aller Beteiligten! Auch in diesem Jahr ziehen wir ein positives Resümee des Austauschs – auch die dänischen Kollegen, wie auch die beteiligten SchülerInnen beider Schulen schlossen sich diesem Urteil an. Wer sich nun wundert, wieso der Bericht über den Austausch mit Dänemark durch Englisch- Lehrer organisiert wird, und warum nicht stattdessen ein Austausch mit einem englischsprachigen Land stattfindet, dem möchten wir die Antwort auf diese Frage nicht vorenthalten: Es ist unglaublich schwierig, eine Schule in Großbritannien/Irland zu finden, die Interesse an einem Austausch mit Deutschland hat. Das liegt u.a. daran, dass Deutsch sehr wenig an englischen/irischen Schulen unterrichtet wird und es dadurch auch wenige Schüler gibt, die an eine deutsche Schule kommen möchten. Die Situation in den USA ist ähnlich und dabei kämen noch die enormen Reisekosten hinzu. In Dänemark hingegen wird Deutsch unterrichtet und daher ist das Interesse an einem Austausch gegeben. Gleichzeitig sprechen die dänischen SchülerInnen auch sehr gut Englisch, weil u.a. sämtliche Filme in der Originalversion gezeigt werden und die Dänen somit alle von klein auf mit der englischen Sprache vertraut sind. Das wiederum bedeutet, dass unsere SchülerInnen die englische Sprache problemlos anwenden können – und erkennen, dass Englisch nicht nur ein Fach am Gymnasium ist, sondern eine Sprache, die man auch aktiv anwenden kann. Darüber hinaus bietet der Austausch mit Dänemark auch eine Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und eines unserer benachbarten EU-Länder auf besondere Weise kennenzulernen. Wir sind von der dänischen Gastfreundschaft begeistert und freuen uns darauf, den nächsten Austausch zu organisieren.



Text: N.N.


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