Biologie | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

Biologie



Bio-Schlange



Biologie-Olympiade

Das JKG gratuliert Jana Lechner zur Teilnahme an der 2. Runde der internationalen BiologieOlympiade

BioOlympiade

Die Internationale BiologieOlympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler insbesondere der Sekundarstufe II dient.

Die Ziele des Wettbewerbes sind, aktives Interesse an biologischen Arbeiten und kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Fragestellungen zu fördern, Kontakte zwischen biologisch besonders interessierten Schülerinnen und Schüern herzustellen und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder zu entwickeln, um dadurch zur internationalen Zusammenarbeit und zum Verständnis verschiedener Nationen beizutragen.

Hierzulande wird ein vierstufiges Auswahlverfahren durchgeführt, bei dem aus mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern schließlich die vier besten deutschen Schülerinnen und Schüler im Fach Biologie eines Schuljahres gefunden werden.

Das Justus-Knecht-Gymnasium gratuliert Jana Lechner, die sich für die 2. Runde der BiologieOlympiade qualifizierte und in der 2. Runde mit Erfolg teilgenommen hat.

Wir freuen uns mir ihr und danken für das außergewöhnliche Engagement.

Text und Foto: Simone Keilbach (Januar 2018)



Biologie-Unterricht am Baggersee

Ökologie-Exkursion der Klassen 10a und 10b nach Untergrombach

Am Mittwoch, den 22.06.2016 unternahmen wir, die Klassen 10a und 10b, gemeinsam mit unseren Lehrern Herr Scheible, Herr Rawiel und Frau Kammerer eine Exkursion zum Baggersee Untergrombach, wo wir im Rahmen des Biologieunterrichts von 9.00 Uhr bis 13.00 den See erforschten.

Mit GPS-Geräten wurde der See vermessen und seine Oberfläche berechnet, außerdem Temperatur und Luftdruck gemessen. Das Überprüfen des Säuregehalts in verschiedenen Tiefen ergab einen pH-Wert zwischen 6.5 und 7, was auf ein gesundes Ökosystem See hindeutet.

Besonderes Augenmerk galt jedoch der Flora und Fauna des Sees, die mit verschieden Methoden bestimmt wurden. Mithilfe eines Transekts und Bestimmungsbüchern konnten wir den Bewuchs der Liegewiese einordnen, der aber leider nur dem eines normalen Rasens entspricht – mit Gras, Klee, und Gänseblümchen. Die Untersuchung der Wasserpflanzen ergab eine Gewässergüte zwischen 2 und 3, was jedoch kein repräsentativer Wert ist, da wir Proben nur an den offiziellen Badestellen entnehmen konnten und nicht weiter draußen im Naturschutzgebiet.

Wesentlich spannender war da schon die Tierwelt, der wir mit Taschenmikroskopen und Becherlupen auf die Spur kamen. Wir fanden Einzeller und kleine Fische im Wasser und ein Highlight des Tages waren die winzigen, noch nicht ausgewachsenen Frösche. Außerdem ist eine Vielzahl von Vögeln am See heimisch, für die es extra Brut- und Rückzugsinseln im See gibt. Leider wurde unsere Hoffnung enttäuscht, eine schwimmende Ringelnatter zu sehen, was jedoch durch die vielen Stechmücken wieder wettgemacht wurde. Aber auch andere Insekten, wie Libellen verschiedener Größe und Art und Käfer konnten beobachtet werden.

Die kleine Gruppe Forschender wurde von Spaziergängern immer wieder neugierig beäugt und mehrmals interessiert angesprochen, was wir denn da machen würden. Auf unsere Erklärung hin fielen die Antworten immer ähnlich aus: „So etwas Interessantes haben wir damals in der Schule nicht gemacht!“

Besonders, da wir das Thema Ökosysteme zuvor schon im Unterricht behandelt hatten, war die Exkursion tatsächlich für uns Schüler eine gute Möglichkeit, auch praktische Erfahrungen zu sammeln, was uns durch Gruppenarbeit an verschiedenen Stationen noch erleichtert wurde. Glücklicherweise spielte das Wetter mit, sodass alle Beteiligten einen sonnigen Vormittag am See genießen konnten.

Text: Iris Kiefer (10b)



Artenvielfalt und Bionik – ein spannendes Vortragsthema

Der ehemalige Schüler Prof. Barthlott zu Besuch am JKG

Vortrag-Barthlott-Feb-2016-1

Auch ein bekannter und preisgekrönter Professor hat gelegentlich Schulalpträume und Versagensängste – dies bekannte Professor Wilhelm Barthlott (links im Bild) eingangs eines Vortrags an seiner ehemaligen Schule, dem Justus-Knecht-Gymnasium, wo er exakt vor 50 Jahren das Abitur abgelegt hat und wo ihn diese Wachträume beim Betreten des Schulhauses wieder einholten. In seinen Ausführungen zeigte er dagegen große Souveränität und Schulleiter OStD Hanspeter Gaal konnte eine große und interessierte Zuhörerschaft begrüßen, die zunächst anhand eines Breughel-Bildes zur Arche Noah auf die Artenvielfalt aufmerksam gemacht und die Wichtigkeit der Pflanzen als Kraftwerk der Erde präsentiert wurde.

Der Referent erläuterte den Nutzen dieser Biodiversität für Klima, Nahrung und Wirtschaft, wies aber auch eindrücklich auf die Gefährdung dieses dynamischen Systems durch Klimawandel, Globalisierung und rücksichtslose Ausschöpfung der Ressourcen hin. Er kam dann auf das Thema Bionik zu sprechen, vereinfacht bedeutet dies, dass die Technik die Natur kopiert und biologische Systeme für Konstruktionen und Verfahren nutzt. In diesem Zusammenhang erläuterte Professor Barthlott seine wichtigste und bekannteste Entdeckung, den Lotuseffekt – hierzu zeigte er beeindruckende Animationen zur Veranschaulichung dieses Selbstreinigungseffekts mithilfe einer bestimmten Oberflächenstruktur. Weitere zahlreiche Bilder und Beispiele ergänzten den Vortrag und die Wichtigkeit der Aussagen.

Zum Abschluss zeigte sich der Referent eher pessimistisch im Hinblick auf die Entwicklung des biologischen Systems, das seiner Meinung nach immer mehr aus den Fugen gerät, zum Beispiel durch die Monokultur, die große und billige Erträge bietet, aber nur unter Einsatz vieler Pestizide und Insektizide. Er appellierte an die Anwesenden, auf die Umwelt aufzupassen und vermittelte diese Botschaft auch an die Politik, entsprechende Lehren und Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Naturwissenschaften zu ziehen. Die zahlreich anwesenden Schüler forderte er auf, das ihnen angebotene privilegierte Bildungssystem als Chance zu nutzen. Abschließend nahm Professor Barthlott am Bürgerempfang der Stadt Bruchsal teil zum Thema „Innovation und Improvisation“, unterstützte das JKG bei der Präsentation der Schule und war Teilnehmer einer Gesprächsrunde.

Text: Bl
Fotos: Eh (Februar 2016)


Katrin Heimler wurde mit dem Karl-von-Frisch-Preis ausgezeichnet

JKG-Abiturientin nimmt an der Preisverleihung des Verbandes der Biologen teil

Katrin Heimler, Abiturientin und Preisträgerin am JKG in Biologie 2015, berichtet von der Preisverleihung durch den Verband der Biologen in Baden-Württemberg:

KarlvFPreis

„Die Urkunden für den Karl-von-Frisch-Preis wurden dieses Jahr auf dem Landesbiologentag an der Uni Hohenheim feierlich verliehen. Neben den kleinen Geschenken und Glückwünschen durften wir Preisträger uns also auch interessante Vorträge von verschiedenen Spezialisten auf ihrem Gebiet anhören und Fragen stellen. Thema des Tages waren Wildbienen, über das aus unterschiedlichen Perspektiven heraus berichtet und debattiert wurde. Dabei blieb die Atmosphäre aber stets gemütlich und amüsant, insbesondere auch durch die Essenspausen, in denen man sich mit den anderen Preisträgern aus ganz Baden-Württemberg austauschen konnte. Da die Veranstaltung nicht überfüllt war, hatte der Tag auch eine sehr persönliche Note, die sich vor Allem in der Ehrung der Preisträger widerspiegelte. Jeder bekam seine Urkunde persönlich überreicht und auch das anschließende gemeinsame Gruppenfoto durfte natürlich nicht fehlen. Im Großen und Ganzen also ein sehr angenehmer und spannender Tag, den ich ungern verpasst hätte.“

Text: Katrin Heimler, 24.10.2015
Foto: k.A.


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