Deutsch | Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal

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Besuch der Stadtbibliothek

Aktion: „Heiß auf Lesen“

Bibliothek 2022

Am Dienstag, 21. Juni 2022 machte die Klasse 5u mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Nordberg und Frau Burckhart-Dreyer nach der zweiten Stunde einen Ausflug zur Stadtbibliothek Bruchsal. Nach einem kurzen Marsch kamen wir dort an. Wir wurden freundlich begrüßt und dann ging es auch schon los: Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter der Bibliothek unternahm mit uns einen Rundgang auf den beiden Etagen. Wir entdeckten verschiedene Medien, wie Bücher, Spiele, Mangas, CDs und Zeitungen. Der Bibliothekar hatte auch ein Quiz für alle Schülerinnen und Schüler zusammengestellt, das in Kleingruppen gelöst wurde. Dabei musste man verschiedene Fragen beantworten, wie beispielsweise zu der Autorin von „Harry Potter“. Aber auch der Bibliothekscomputer kam zum Einsatz. Knapp 30 Kinder düsten durch die Regale. Nach dieser spannenden Quizjagd ging es nach einer kleinen Mittagspause zum Basteln der eigenen Wunschbibliothek.

Wie es zu diesem Projekt kam? Unsere Lehrerinnen hatten uns mitgeteilt, dass wir von der Stadtbücherei Bruchsal dazu eingeladen worden waren, für die Aktion „Heiß auf Lesen“ unsere Wunschbibliothek im Schuhkarton zu basteln. Hierfür haben wir im Vorfeld zuerst Ideen und dann Materialien gesammelt, wie z.B. Pappe, Schuhkartons, Playmobil und anderes. In einem Extraraum der Bibliothek, in dem wir noch weitere Bastelutensilien vorfanden, durften wir uns ausbreiten und anfangen, unsere Ideen umzusetzen. Schon nach dieser ersten Etappe konnte man tolle Objekte bewundern. In der Schule wurden die Arbeiten dann an einem anderen Tag abgeschlossen und schließlich von Frau Elsässer abgeholt. Unsere gebastelten Wunschbibliotheken kann man nun in der Stadtbücherei Bruchsal bei der Aktion „Heiß auf Lesen“ bewundern.

Uns hat das Projekt viel Spaß gemacht und es war toll, dass wir zur Dekoration der Bibliothek beitragen konnten. Wir empfehlen euch auf jeden Fall, spannende neue Bücher kennenzulernen, indem ihr bei der Aktion „Heiß auf Lesen“ mitmacht, die schon jetzt angelaufen ist und an der man in den gesamten Sommerferien teilnehmen kann.

Stadtbibliothek 2
Stadtbibliothek 3

Text: Eliah, Fotios, Jonas, Oskar (5u);
Fotos: Fr. Elsässer (Stadtbibliothek)


Theaterbesuch

„Sonnenstrahl im Kopfsalat“

Theaterbesuch der Klassen 5t, 5u, 5v, 6t, 6u, 6w an der Badischen Landesbühne Bruchsal

Am letzten Schultag vor den Pfingstferien besuchten wir, die Klasse 5t, mit unseren Klassenlehrern Frau Stamogiannis und Herrn Bräutigam das Theaterstück „Sonnenstrahl im Kopfsalat“ an der Badischen Landesbühne in Bruchsal. Das Theaterstück sahen sich auch noch die Klassen 5u, 5v, 6t, 6u und 6w zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Alongi, Frau Burckhart-Dreyer, Frau Großmann, Frau Nordberg, Frau Scharnweber und Frau Winkenwerder an.

Es geht um die Aminosäuren Arginin und Tyrosin, die im Körper von David Meiner leben und für dessen Gedächtnisvermögen zuständig sind. Doch sein Gedächtnisvermögen wird immer schlechter. Denn David hat Demenz. Argi und Tyra kämpfen gegen das Chaos in seinem Kopf oder seinen Kopfsalat, wie seine Enkelin Sarah es nennt, aber es wird immer schlimmer. Manchmal denkt er sogar, dass Sarah die Putzfrau sei. Wenn sie ihn dann berichtigt, wird Opa David manchmal aggressiv und zieht sich dann zurück. Aber wenn Sarah ihm ein Lied aus seiner Kindheit vorsingt, kann er sich wieder beruhigen.

Trotzdem verblassen seine Erinnerungen nach und nach; sein Universitätsabschluss, das erste Treffen mit seinem Ehemann Jens, und so weiter. Die Demenz wird schlimmer. Am Ende sind fast alle verschwunden – außer einer kräftigen Erinnerung, sie ist sein Sonnenstrahl im Kopfsalat. Diese Erinnerung vergisst er (hoffentlich) nie. Denn solange sie in David lebt, leben David, Argi und Tyra weiter.

Am Schluss durften wir dem Schauspieler Frederik Kienle, der David und Argi spielte, Fragen stellen. Es war interessant zu erfahren, wie sich ein Schauspieler auf eine solche Rolle vorbereitet. Drei Monate lang wurden Texte gelernt und geprobt. Manchmal müssen sich Schauspieler auch auf mehrere Stücke gleichzeitig vorbereiten. Das Theaterstück wurde außerdem speziell zum Thema Demenz von Holger Schober für die Badische Landesbühne geschrieben. Dann ging es auch schon zurück zur Schule und in die Ferien.

Die Fachschaft Deutsch und wir Schülerinnen und Schüler möchten uns ganz herzlich beim Freundeskreis des JKG Bruchsal für die finanzielle Unterstützung unseres Theaterbesuchs bedanken!

Emma Lea Walter und Attika Areey Waraich aus der 5t

Eindrücke zum Besuch des Theaterstücks „Sonnenstrahl im Kopfsalat“ aus der 5t und 6t:

  • „Das Stück war interessant, manchmal traurig, aber stellenweise auch lustig.“
  • „Ich fand es gut, dass sie bei einem ernsten Thema auch ein paar lustige Momente gezeigt haben.“
  • „Es war etwas traurig, aber an manchen Stellen auch lustig. Ich fand es schade, dass es kein Happy End gab.“
  • „Mir hat gefallen, dass Sarah bis zum Schluss zu ihrem Opa gehalten und ihn nicht aufgegeben hat.“
  • „Gut gefallen hat mir, dass man richtig gesehen hat, dass Sarah ihren Opa liebhat und dass sie ihn nie aufgegeben hat. Aber manchmal habe ich nicht verstanden, welche Rolle die Schauspieler gerade spielen.“
  • „Das Schreddern der Bilder mit den Erinnerungen war eine gute Idee, um zu zeigen, dass immer wieder Erinnerungen verloren gehen.“
  • „Die Schauspieler haben toll gespielt!“
  • „Die Kulisse war gut gestaltet.“
  • „Die Musik hat immer gut zur Stimmung gepasst, v.a. dann, wenn wieder eine Erinnerung verloren ging.“
  • „Die Kostüme der „Retter der Erinnerungen“, d.h. der Aminosäuren, waren cool.“
  • „Der Rollentausch der Schauspieler, die mehrere Rollen gespielt haben, war gut nachvollziehbar.“
  • „Ich fand es gut und ich weiß jetzt mehr über demente Menschen und hoffe, es hilft mir weiter.“
  • „Es war sehr lustig, wenn die Aminosäuren miteinander gestritten haben.“
  • „Ich mochte die Aminosäuren am meisten, weil sie so viel zu tun hatten. Sarah war auch cool, aber sie tat mir auch leid. Ich will, dass keiner meiner Verwandten Demenz bekommt.“
  • „Wir fanden es lustig. Es ist mal etwas anderes, die Demenz als Thema für ein Theaterstück zu nehmen. Wir fanden es sehr interessant. Danke, dass wir zuschauen durften. Die Schauspieler waren toll!“
BLB1
BLB2

Fotos: S. Ramm (BLB); links: Tyra und Argi verlieren immer mehr Erinnerungen an die Demenz; rechts: David und seine Enkelin Sarah


Autorenlesung

Autor und ehemaliger JKG-Schüler Jakob Riffel stellt sein neues Buch vor

Autorenlesung 2022

Am 24.05.2022 fand am JKG für die Klassen 7a und 7b eine Autorenlesung statt, organisiert von der Projektgruppe „Schülerbibliothek“. Der ehemalige Schüler unserer Schule, Jakob Riffel, stellte sein erstes Buch „Meteorit“ vor.

In dem spannenden Fantasy-Roman für Leser ab ca. 12 Jahren geht es um Marie und ihren Drachen Meteorit. Die beiden wollen an einem großen Turnier teilnehmen, aber Marie traut sich nicht mehr. Seit einiger Zeit hat sie nämlich merkwürdige Träume, bei denen sie sich sterben sieht. Dann lernt sie den jungen Pilger Markus und den Drachenreiter Serinus kennen. Als Markus die gleichen Träume bekommt, wird den dreien bewusst, dass sie eine große Aufgabe zu bewältigen haben, bei der es um Leben und Tod geht.

Die Siebtklässler hörten der spannenden Geschichte aufmerksam zu und waren ganz begeistert von dem jungen Autor, der den Schülerinnen und Schülern auch von seiner Zeit als Schüler am JKG und von der Entstehungsgeschichte des Romans erzählte.

Ganz herzlichen Dank nochmal an Jakob Riffel, der sich trotz seines aufwändigen Medizinstudiums die Zeit für uns genommen hat.

Text: Leni 8v, Tianyu 8t, Anastasia 8t


„Die Ozeangefährten“ – Autorenlesung via Internet

Autorenlesung 2021

Kurz vor 9.30 Uhr herrschte am 10.11. 21 im Neubau eine leicht angespannte Atmosphäre. Würden wir es schaffen, dass sich acht 5. und 6. Klassen zusammen mit ihren Deutschlehrer*innen pünktlich in die vorbereitete BBB-Online-Konferenz einwählen und die wartenden Schüler die Veranstaltung über die Wandmonitore gut sehen und hören können würden? Mit der Unterstützung von Herrn Gigl und seinem Informatik-Kurs gelang es jedoch, die technischen Hürden schnell zu nehmen und die Autorenlesung konnte beginnen. Aus Regensburg war uns Birgit Schmidmeier zugeschaltet, die uns ihren Jugendroman „Die Ozeangefährten“ vorstellen wollte.

Mit starker bayrischer Färbung erzählte die Autorin zunächst, wie die Idee für die Romanhandlung im Gespräch mit einer Freundin entstanden war, aber dann zunächst für mehrere Jahre in der Schublade schlummerte. Erst ein gebrochenes Bein und die damit verbundene Bettruhe veranlassten die hauptberufliche Versicherungsfachwirtin ihre Geschichte tatsächlich niederzuschreiben. Die Handlung spielt in einer dystopischen zukünftigen Welt, in der die Menschen mit den Folgen von Umweltzerstörung und Klimaerwärmung leben müssen und der autokraten Weltherrschaft des amerikanischen Präsidenten ausgeliefert sind.

Doch die angepassten bzw. kämpferisch-idealistischen Charaktere spielen nur eine untergeordnete Rolle. Das Gegengewicht zu den Menschen bildet eine Gruppe von sympathischen und außergewöhnlichen Tiergestalten, eben den „Ozeangefährten“, die sich zu dem Abenteuer ihres Lebens zusammenschließen. Frau Schmidmeier stellte ihre Geschichte in mehreren Leseproben vor und erläuterte dazwischen die Figuren und Themen des Buchs.

Autorenlesung 2021

Ein besonderes Anliegen ist ihr zum Beispiel der Delfinschutz, für den sie sich auch ehrenamtlich engagiert. Mehrmals forderte die Autorin die Kinder auf, ihre Ideen zum Fortgang der Handlung über den Chat oder das Mikrofon einzubringen. So war es schon eine lustige Erfahrung für alle, dass dank der Technik neben dem Vorschlag von Noah aus der 6u gleich die Äußerung von Lukas aus der 6v oder von Sophia aus der 5r erschien.

Dennoch überstieg der 90minütige Vortrag die Aufmerksamkeitsspanne von so manchem jungen Zuhörer, was wohl teils an den langen Redeanteilen der Autorin teils an dem Online-Format lag, was nicht so fesseln konnte wie eine echte Begegnung. Schade war auch, dass am Ende nur noch wenig Zeit für alle Schülerfragen blieb. Aber trotz der verschiedenen Kritikpunkte waren sich Lehrkräfte und Schüler einig, dass die Online-Lesung eine interessante, neue Erfahrung darstellte, die den Schulalltag auf ungewohnte Weise aufgelockert hat. Im nächsten Jahr hoffen wir dann wieder auf eine Präsenzveranstaltung in der Aula.

Text und Foto: Gma


Vorlesewettbewerb

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Vorlesewettbewerb 2021

Am Montag, den 29.11.21 konnte der diesjährige Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs trotz gewisser Einschränkungen durchgeführt werden. Zwar trugen alle Mitwirkenden genau wie im Unterricht Masken und die Kinder aus den verschiedenen Klassen saßen in gebührendem Abstand voneinander entfernt, aber diese der Pandemie geschuldeten Vorsichtsmaßnahmen konnten den Spaß am Vorlesen auch dieses Jahr nicht trüben. Im Gegenteil. Die Aula wirkte diesmal besonders fröhlich, bunt und festlich.

Diese Wirkung erzeugten vor allem die peppigen 3D-Buchstaben, welche Frau Walther mit der Klasse 6u und 6t gebastelt hatte, und die frech-witzigen Comicfiguren, welche im Kunstunterricht der Klasse 7s unter der Anleitung von Frau Haag entstanden waren. Frau Ayas hatte die Kunstwerke dann gekonnt in Szene gesetzt und für alles Weitere gesorgt. Ihrer sorgfältigen Vorbereitung ist es zu verdanken, dass die Veranstaltung so reibungslos verlief.

Etwas aufgeregt und gespannt betraten dann in der 5. Stunde die Klassensiegerinnen und Klassensieger zusammen mit den jeweils zweit- und drittplatzierten Vorlesern ihre Klasse die Aula. Außerdem durfte die Klasse 5u als Zuschauergruppe schon einmal fürs nächste Jahr in den Wettbewerb hineinschnuppern. Die Kinder wurden von einer sechsköpfigen Jury empfangen, die aus den vier Deutschlehrkräften Frau Müller, Frau Bail, Frau Stamogiannis und Herrn Rübenacker sowie der Schulleiterin Frau Mutter und der Schulsekretärin Frau Knodel bestand. In der ersten Runde lasen die Kinder einen vorbereiteten Text aus einem selbst gewählten Buch, in der zweiten Runde mussten sich die Vorlesenden dann an einem unbekannten Fremdtext beweisen.

Während die Jury sich beriet konnten die Zuschauer sich an einem einladenden Büchertisch umschauen, den die Projektgruppe Schülerbibliothek unter der Leitung von Frau Bail bereitgestellt hatte. Nach der Pause konnte die Platzierung verkündet und der neuen Schulsiegerin Savita Mitra gratuliert werden. Die folgenden Plätze teilten sich jeweils zwei Kandidaten:

  • 1. Platz: Savita Mitra (6v) mit dem Buch „Die Mogelmuffins“
  • 2. Platz: Smilla Bräutigam (6w) mit „Die Brüder Löwenherz“ und Priscilla Sebök (6t) mit „Seawalker“
  • 3. Platz: Lenya Buhlen (6u) mit „Harry Pottter“ und Finn Ries (6s) mit „Herr der Ringe“

Wir danken allen allen Mitwirkenden herzlich für den gelungenen Wettbewerb!

Text und Fotos: Gma

Impressionen:



Vorlesewettbewerb trotz Corona (Dezember 2020)

Vorlesewettbewerb 2020

Heute, am 7.12.2020, konnte der diesjährige Schulentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen wie gewohnt am JKG stattfinden. Wegen der Pandemie konnten zwar weniger Zuschauer als im Vorjahr dabei sein und auch auf die außerschulische Gäste aus dem Buchhandel musste man dieses Jahr verzichten, aber dem spannenden Wettstreit der sechs Vorleserinnen und Vorleser tat dies keinen Abbruch. In der festlich geschmückten Aula begrüßte Frau Alkan das Publikum. Anschließend lasen nacheinander Nina Perica (6a), Giorgos Tsioupros (6b), Kübra Ayas (6s), Timo Schweikert (6t), Hannes Reinhard (6u) und Anna Riffel (6v), die sich zuvor als Siegerinnen und Sieger in ihren Klassen qualifiziert hatten, souverän aus verschiedenen Jugendbüchern vor. In den vorbereiteten Textstellen wechselten spannende und lustige Themen, so dass das Publikum konzentriert lauschend in verschiedene Phantasiewelten eintauchen konnte. Mit Liliane Susewind befreiten die Zuhörer zum Beispiel einen entführten Zug, erlebten mit dem Jungen Jack einen Flugzeugabsturz oder stellten der verdutzten Mutter eines Ich-Erzählers ein lebendiges Schwein als neues Familienmitglied in der Küche vor.

Im folgenden zweiten Teil des Wettbewerbs mussten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einem unbekannten Text vorlesen und dabei ihr technisches wie interpretatorisches Können erneut unter Beweis stellen. Anschließend zog sich die fünfköpfige Jury, die dieses Jahr aus dem Deutschlehrerteam Herr Abt, Herr Jung und Frau Großmann, der Schulleiterin Frau Mutter und der Schulsekretärin Frau Knodel bestand, zur Beratung zurück. Währenddessen konnten sich die anwesenden Schüler mit liebevoll arrangierten Büchern aus der Schülerbibliothek die Zeit verkürzen, bis das Ergebnis feststand.
Als neue Schulsiegerin wurde Küra Ayas gekürt, die lebendig aus dem Buch „Clans von Avallon“vorgelesen und sich auch beim Fremdtext hervorragend geschlagen hatte. Anna Riffel und Nina Perica belegten den 2. und 3. Platz. Alle sechs Vorleserinnen und Vorleser erhielten einen Buchpreis.

Text und Fotos: Gma



Vorlesewettbewerb 2020


Spannender Vorlesewettbewerb am JKG (Dezember 2019)

Vorlesewettbewerb 2019

Konzentrierte Ruhe herrschte in der lichtdurchfluteten und passend dekorierten Aula, als der erste Kandidat beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen nach vorne kam, um aus dem von ihm gewählten Buch vorzulesen. Als er anfing, hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

Der Wettbewerb wird seit 61 Jahren vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiiert und bundesweit ausgetragen. Auf Klassenebene wird dabei im Rahmen des Deutschunterrichts die Vorlesekompetenz gestärkt und ein Kandidat für den Schulentscheid gekürt. Insgesamt sechs Klassensiegerinnen und Klassensieger traten dann am Dienstag, den 3.12.19 in der 5. und 6. Stunde gegeneinander an und überzeugten allesamt durch gut vorbereitete Beiträge. Dabei wirkten die vier Mädchen und zwei Jungen nicht sonderlich nervös, sondern präsentierten selbstbewusst ihre Vorlesebücher. Die als Gasthörer eingeladene Klasse 5b, die anwesenden Fachlehrerinnen und natürlich die sechsköpfige Jury lauschten gebannt den dargebotenen Geschichten und erlebten, dass es nicht immer laut und bilderreich zugehen muss, um gut unterhalten zu werden. Mit ihrer Stimme brachten die Vorleserinnen und Vorleser Spannung in die Texte, verstellten die Stimme und setzten gekonnt Kunstpausen.

Nachdem in einer ersten Runde jeweils drei Minuten lang aus den selbst gewählten Jugendbüchern vorgelesen wurde, mussten die Kandidaten anschließend aus der gänzlich unbekannten Neuerscheinung „Chrismas Company“ vorlesen. Dabei zeigte sich, wer aus dem Stand flüssig lesen und sinngemäß betonen konnte. Während sich das Publikum in der folgenden Pause an den ausgestellten Büchertischen vergnügte, beriet sich die unabhängige Jury, die in diesem Jahr durch externe Gäste verstärkt wurde. Sehr zur Aufwertung der Veranstaltung hat es beigetragen, dass dieses Mal die beiden Buchhändlerinnen Braunbarth und Wolf und die Bibliothekarin Frau Elsässer ihre Erfahrung mit professionellen Leseveranstaltungen einbrachten. Zusammen mit den beiden Lehrkräften Frau Bail und Herrn Abt und der Schulsekretärin Frau Knodel konnte sich die Jury relativ schnell auf eine Schulsiegerin festlegen.

Unter großem Beifall durfte Florentine aus der Klasse 6t die begehrte Urkunde entgegen nehmen. Als zweiter Sieger wurde Athur aus der 6s und als dritter Sieger Kacper aus der 6a geehrt. Alle sechs Klassensieger erhielten eine Urkunde und einen Buchpreis und die Schulsiegerin Florentine wird das JKG im Frühjahr in der nächsten Runde des Wettbewerbs auf der Bezirksebene vertreten. Das Ziel der Fachschaft Deutsch dem Vorlesewettbewerb eine größere Aufmerksamkeit als bisher zu verschaffen wurde erreicht und wird auch im kommenden Schuljahr so fortgesetzt werden.

Text: Gma
Fotos: Nb, Gma



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